Neues vom lustigen Bosniak
Auf einer Reise mit dem Wohnmobil durch Bosnien und Herzegowina erwartet einen ein Mix aus osmanischer Geschichte, unberührter Natur, bergiger Landschaft und gut ausgebauten, wenngleich kurvigen Landstraßen. Von Zagreb sind es rund 160 km bis nach Bihać im äußersten Nordwesten Bosniens. Der Ort mit hübscher Altstadt befindet sich mitten im nur selten überlaufenen Una-Nationalpark. 150 km südöstlich liegt das malerische Jaice mit historischem Stadtkern, mittelalterlicher Befestigungsanlage und dem Pliva-Wasserfall mitten in der Ortschaft. In Sarajewo, der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina, fasziniert die orientalisch geprägte Altstadt. Im Südwesten liegt Mostar, die größte Stadt der kleineren Region Herzegowina.
Wohnmobile in Zagreb – nur 30 Minuten bis zur Grenze
Wann ist die beste Reisezeit?
Ideal für Städtereisen sowie Aktivurlaub sind die Monate Mai und September & Oktober. Es ist dann angenehm warm, aber noch nicht (oder nicht mehr) heiß. Das Klima ist im Landesinneren kontinental (= heiße Sommer, kalte Winter), aber im Süden mediterran geprägt. Während des Sommers von Juni bis August lässt es sich deshalb am besten an dem kleinen Küstenstück Bosniens bei Neum und natürlich in den Bergen aushalten.
Von Dezember bis März ist Winter und damit Skisaison innerhalb der Gebirgsregionen.
Wohin in Bosnien und Herzegowina?
Ein absolutes Muss ist natürlich die Hauptstadt Sarajewo: Zentral in der Altstadt liegt die geschichtsträchtige Lateinerbrücke. Die Steinbogenbrücke im osmanischen Stil ist vor allem bekannt als der Ort, an dem 1914 das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand verübt wurde, das letztendlich zum Ersten Weltkrieg führte. Bunt geht es im historischen Marktviertel Baščaršija zu. Handgemachte Souvenirs findet man in der Handwerkerstraße Kazandziluk. Ein toller Rundumblick bietet sich vom Hausberg Trebevic, auf den man mit der Seilbahn gelangt.
Das Wahrzeichen von Mostar ist die historische Einbogen-Brücke Stari Most, ein Meisterwerk osmanischer Architektur. Sie verbindet den bosniakischen Ostteil der Stadt mit dem kroatisch geprägten Westteil. Seit ihrem Wiederaufbau 2004 symbolisiert sie außerdem die Versöhnung. In der Nähe befindet sich die Koski-Mehmed-Pascha-Moschee aus dem 17. Jh. Hier bietet sich ein fantastischer Blick auf den Fluss und die Stadt, besonders vom Minarett aus.
Zwischen Sarajewo und Mostar liegt der älteste Nationalpark des Landes, der Sutjeska Nationalpark. Er wird gern als der „Yosemite des Balkans“ bezeichnet und ist einer der letzten Urwälder Europas. Besonderes Highlight insbesondere für Bergsteiger ist der Maglic, mit 2386 m der höchste Berg des Landes. Von seinem Gipfel genießt man einen spektakulären Ausblick ins benachbarte Montenegro.
So geht Camping in Bosnien und Herzegowina
Muss man Campingplätze reservieren?
Während der Hauptsaison im Juli und August sowie an Pfingsten und Christi Himmelfahrt empfiehlt es sich, bei Plätzen direkt am Meer oder in Küstennähe vorher zu reservieren. Außerhalb der Ferienzeiten ist es aber normalerweise nicht notwendig.
Was ist die beste Camping-App?
Unser Favorit ist die Camping-App EU. Sie bietet gut recherchierte Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und private Stellmöglichkeiten.
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