Gefühlt hat der Sommer doch eben erst angefangen und nun ist der Herbst schon wieder in Sichtweite. Aber als echter Camper lässt man sich auch von dieser Jahreszeit nicht abschrecken, oder?
Wir von Rent A Camper jedenfalls lieben Camping im Herbst, bietet diese Jahreszeit doch so viel Reizvolles! Genau deswegen haben wir als Team die Köpfe zusammengesteckt und haben euch 6 traumhafte Reiseziele für Camping im Herbst herausgesucht.
Seid ihr bereit dafür, die goldenen Herbsttage zu genießen und mit ein wenig Glück den Sommer noch ein bisschen zu verlängern? Dann solltet ihr jetzt unbedingt weiterlesen!
Warum lohnt sich Camping im Herbst?
Camping im Herbst kann wundervoll sein, denn es bringt seinen ganz eigenen Reiz mit sich. Während man im Sommer an beliebten Orten teils um den letzten freien Stellplatz bangen muss, wird es mit Beginn der Nebensaison vielerorts deutlich ruhiger. Weniger Touristen bedeuten dabei nicht nur entspanntere Ausflüge und mehr Auswahl auf noch geöffneten Stell- und Campingplätzen, sondern häufig auch günstigere Preise.
Gleichzeitig zeigt sich die Natur von einer besonders schönen Seite. Die Sonne steht tiefer und taucht die Landschaften in wunderbar warmes und weiches Licht, das sich im bunten Blätterwerk fängt: perfekte Bedingungen für alle, die gerne fotografieren.
Auch für Wanderungen, Radtouren oder andere Outdooraktivitäten sind die milderen Temperaturen ideal, denn anstrengende Sommerhitze ist jetzt kein Thema mehr. Davon profitiert man übrigens auch im Wohnmobil selbst: Der Innenraum heizt sich tagsüber nicht unangenehm auf und die kühleren Nächte ermöglichen einen erholsamen Schlaf.
Und überhaupt: Camping im Herbst fühlt sich irgendwie ein kleines bisschen mehr nach Abenteuer an. Die Natur wird leerer, kühler und bekommt dadurch einen wilderen, ursprünglicheren Charakter. Umso schöner, wenn man nach einem Tag draußen dann ins Wohnmobil zurückkehren kann und es sich dann so richtig schön kuschelig macht. Heizung an, warme Wollsocken an und mit dem Lieblingsbuch und einer Tasse Tee gemütlich machen.

Darauf sollten Camper im Herbst achten
Das alles klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Schauen wir uns also an, worauf man beim Camping im Herbst besonders achten sollte, damit der Urlaub auch bei kühleren Temperaturen und wechselhaftem Wetter entspannt bleibt.
Wetter beim Herbst Camping
Allen voran steht natürlich das Wetter. Zwar sind die Temperaturen tagsüber häufig noch angenehm, gleichzeitig nimmt die Beständigkeit im Laufe des Herbstes aber ab. Sonnenschein, Regen und ein deutlicher Temperatursturz können mitunter ziemlich nah beieinanderliegen – in den Bergen kann in höheren Lagen sogar schon der erste Schnee fallen. Die Route sollte deshalb nicht komplett in Stein gemeißelt sein. Wer regelmäßig die Wettervorhersage und bei Fahrten durch die Berge auch die Straßenverhältnisse prüft, kann bei einem Wetterumschwung spontan umplanen. Beim Herbstcamping gilt also mehr denn je: flexibel bleiben!
Temperaturen und Heizung
Auch die milden Temperaturen am Tag können trügerisch sein, denn nachts wird es schnell empfindlich kalt. Bevor es losgeht, sollte deshalb die Funktion der Camper-Heizung überprüft werden. Bei einer Gasheizung gehört außerdem ein ausreichender Gasvorrat zur Reiseplanung – schließlich wäre es ziemlich ärgerlich, wenn ausgerechnet in einer kalten Nacht die Gasflasche leer ist.
Saisonbetrieb und Öffnungszeiten
Ein weiterer Punkt, den man bei der Planung im Blick behalten sollte, sind die saisonalen Öffnungszeiten. Mit dem Ende der Hauptsaison schließen einige Camping- und Stellplätze oder reduzieren ihre Services. Das Gleiche gilt je nach Reiseziel für Bergbahnen, Hütten, Restaurants, Fahrrad- oder Bootsverleihe und andere touristische Angebote. Vor allem bei Reisen im späteren Herbst lohnt sich deshalb ein kurzer Check, bevor man den nächsten Stopp ansteuert. Gleichzeitig bedeutet Nebensaison nicht automatisch, dass überall freie Platzwahl herrscht: Beliebte Herbstregionen können an sonnigen Wochenenden oder während saisonaler Veranstaltungen wie der Weinlese weiterhin gut besucht sein.
Stellplatz-Bedingungen
Nicht zuletzt verändern sich auch die Bedingungen auf dem Stellplatz. An der Küste kann kräftiger Wind die vermeintliche Traumlage direkt am Wasser schnell weniger gemütlich machen, während Stellplätze in höheren Lagen deutlich kälter sein können als wenige Kilometer weiter unten im Tal. Es lohnt sich deshalb, bei der Platzwahl nicht nur auf die Aussicht zu achten, sondern auch auf Höhenlage, Wind und Wetter.
Mit ein bisschen Vorbereitung sind all diese Punkte aber kein Grund, das Wohnmobil im Herbst stehenzulassen. Im Gegenteil: Wer Wetter und Temperaturen im Blick behält, bei der Route flexibel bleibt und vorab prüft, was noch geöffnet ist, kann die ruhigere Jahreszeit mit dem Camper umso entspannter genießen.
Camping im Herbst: Was gehört ins Gepäck?
Beim Herbstcamping ist die richtige Kleidung das A und O. Denn auch wenn die Sonne tagsüber noch ordentlich wärmen kann, sieht es morgens, abends und bei einem Wetterumschwung schnell ganz anders aus. Am besten packst du deshalb nach dem Zwiebelprinzip: T-Shirts und Longsleeves für die wärmeren Stunden, dazu Fleece oder Wollpullover und eine wind- und wasserdichte Jacke. Feste, möglichst wasserfeste Schuhe gehören ebenso ins Gepäck wie Mütze oder Stirnband, warme Socken und – je nach Reiseziel – dünne Handschuhe.
Neben der Kleidung gibt es ein paar Dinge, die Herbstcamping im Wohnmobil deutlich gemütlicher machen. Eine zusätzliche Decke kann an kalten Abenden Gold wert sein, während eine Stirn- oder Taschenlampe praktisch ist, wenn es draußen schon deutlich früher dunkel wird. Wer viel wandern oder Rad fahren möchte, sollte außerdem an eine Regenhose, einen kleinen Rucksack und gegebenenfalls einen Regenschutz für das Equipment denken.
Und weil nasse Schuhe und feuchte Jacken im Herbst fast dazugehören, lohnt es sich, auch dafür vorzusorgen. Eine Fußmatte, ein kleines Mikrofasertuch und eine Möglichkeit, feuchte Kleidung aufzuhängen, helfen dabei, nicht den halben Herbst mit ins Wohnmobil zu nehmen.
Unsere Herbst-Camping-Essentials auf einen Blick:
- warme Kleidung zum Schichten
- wind- und wasserdichte Jacke
- feste, wasserfeste Schuhe
- Mütze oder Stirnband und warme Socken
- je nach Reiseziel dünne Handschuhe
- Regenhose
- zusätzliche Decke
- Stirn- oder Taschenlampe
- Mikrofasertücher für Nässe und Feuchtigkeit
- Fußmatte für den Eingangsbereich
- Thermosflasche für heißen Tee oder Kaffee
- und natürlich: die kuscheligen Wollsocken für gemütliche Abende im Camper!
Camping im Herbst in Deutschland: unsere 3 liebsten Reiseziele
Für einen wunderbar schönen Herbst-Roadtrip muss man ganz und gar nicht weit fahren bzw. Deutschland nicht unbedingt verlassen, denn auch hier gibt es reizvolle Regionen, die sich vor allem im Herbst lohnen.
Und weil wir wissen, dass die Vorstellungen vom perfekten Urlaub ganz schön auseinandergehen können, haben wir für jeden Geschmack eine passende Region herausgesucht.
Eine für bewussten Genuss und Kulinarik, eine für Wander- und Aktivurlaub und eine, um an Wasser und Küste einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Herbst-Camping an der Mosel: Weinberge, Genuss & goldener Herbst

Wenn sich die Weinberge langsam goldgelb färben und die Weinlese beginnt, zeigt sich die Mosel von einer ihrer schönsten Seiten.
Für eine herbstliche Reise mit dem Wohnmobil ist diese Region unserer Meinung nach wie gemacht: Die Route führt über weite Strecken direkt am Fluss entlang, vorbei an steilen Weinbergen, kleinen Winzerorten und immer neuen Ausblicken auf faszinierende Moselschleifen.
Besonders im September und Oktober lassen sich hier Genuss, Natur und entspannte Atmosphäre miteinander verbinden.
Warum sich die Mosel im Herbst besonders lohnt
Im Herbst bekommen die ohnehin schon malerischen Mosellandschaften noch einmal einen ganz speziellen Charakter. Die Weinberge leuchten in vielen Gelb-, Gold- und Rottönen und bilden eine wunderschöne Kulisse für Orte wie Cochem, Bernkastel-Kues oder Traben-Trarbach. Gleichzeitig ist die Weinlese in vollem Gange, wodurch vielerorts Weinfeste und andere Veranstaltungen rund um den neuen Jahrgang stattfinden. In Weinstuben und Restaurants lassen sich nun regional-saisonale Spezialitäten verkosten, und so lässt sich die Region in einer Zeit kennenlernen, in der Wein und Kulinarik eine noch größere Rolle spielen, als ohnehin schon.
Aktivitäten an der Mosel im Herbst
An sonnigen Tagen sollten Aktive unbedingt ihre Wanderschuhe aus der Heckgarage des Campers kramen, denn der Moselsteig lockt mit seinen zahlreichen Etappen durchs Moseltal. Man muss dabei natürlich nicht gleich eine ganze Tagesetappe einplanen: Auch kürzere Touren und Routen zu panoramischen Aussichtspunkten lohnen sich.
Wenn der Herbst mit einem Wetterumschwung einen Strich durch die Rechnung macht, kann man kurzerhand umdisponieren und eine der vielen Burgen besuchen, oder bei einem Weingut einkehren und eine Verkostung machen.
Genau die Mischung aus aktiven Tagen und kulinarischen Auszeiten bei einem Glas Moselwein macht diese Region im Herbst so reizvoll.

Tipp für Camper: Viele Stellplätze liegen direkt am Fluss und eignen sich gut für eine Route von Weinort zu Weinort. Während der Weinlese und an schönen Herbstwochenenden können beliebte Plätze allerdings weiterhin gut besucht sein – bei einem Wunschstellplatz also lieber vorher reservieren.
Harz: Camping zwischen bunten Wäldern und Fachwerk

Der Harz ist ein Mittelgebirge mit großen Waldflächen, was einem im Herbst durch die intensive Laubfärbung das klassisch hyggelige Herbstgefühl vermittelt.
Im Herbst ist es hier deutlich ruhiger als im Sommer, und so kann man die fantastische Natur wunderbar mit dem Besuch historischer Orte verknüpfen, ohne sich in Menschenmassen irgendwo durchschieben zu müssen.
Der generell urtümliche Charakter des Harz passt zudem perfekt zum Camping im Herbst.
Aktivitäten im Herbst: Wandern, Brocken und historische Fachwerkstädte
Der Harz ist ein ideales Reiseziel für aktive Urlauber und begeistert vor allem mit seinen vielfältigen Wandermöglichkeiten. Zu den Klassikern gehört der Aufstieg auf den Brocken, den höchsten Gipfel des Harzes. Wer den Weg nicht komplett zu Fuß zurücklegen möchte, kann stattdessen mit der historischen Brockenbahn hinauffahren.
Doch auch abseits des bekanntesten Gipfels lohnt es sich, die Region zu Fuß zu erkunden: Kürzere Wanderungen führen zu eindrucksvollen Aussichtspunkten und idyllisch gelegenen Talsperren. Gerade die wasserreiche Landschaft sorgt dabei immer wieder für abwechslungsreiche Naturerlebnisse und weitschweifige Ausblicke.
Spielt das Wetter mal nicht mit, laden die urigen Fachwerkstädte Wernigerode, Quedlinburg oder Goslar zu einer Entdeckungstour ein.

Tipp für Camper: Statt jeden Tag weiterzufahren, bieten sich ein paar feste Standorte an, von denen aus ihr Wanderungen und Tagesausflüge unternehmt. Das reduziert Fahrerei und lässt euch unterschiedliche Teile des Harzes erkunden.
Mecklenburg-Vorpommern: Von der Seenplatte bis zur Ostseeküste
Ein voller Kontrast zum bergigen Harz ist Herbst-Camping in Mecklenburg-Vorpommern. Alle diejenigen, die sich eine Entschleunigung vom Alltag wünschen, sind um diese Jahreszeit an der Seenplatte perfekt aufgehoben:
Die buntgefärbten Wälder spiegeln sich in der Müritz und den zahlreichen Seen dieser Region, und wenn sich der Nebel in den frühen Morgenstunden über die Wasseroberflächen legt, wirkt die Szenerie fast, wie von einem Märchenbuch inspiriert.
Es ist nun wesentlich ruhiger, und so genießt man beim Radfahren und Wandern die Landschaft im dünnbesiedelten Mecklenburg-Vorpommern fast ganz für sich alleine. Solange die Verleiher noch geöffnet haben, bietet eine Kanu- oder Kajaktour einen interessanten Perspektivenwechsel, denn vom Wasser aus, sieht alles irgendwie noch schöner aus.


Auch die Ostseeküste ist von der Seenplatte aus schnell erreicht. Bei einem ausgedehnten Strandspaziergang, salziger Meeresluft und einer frischen Brise lässt sich wunderbar abschalten und der Kopf wieder freibekommen.
Besonders naturbelassen ist die Ostseeküste in Rerik (hier gibt es sogar Steilküste), nahe der Rostocker Heide, oder auf dem Darß.
Auch der Gespensterwald in Nienhagen ist einen Ausflug wert.
Tipps für eine herbstliche Route durch Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern lassen sich sowohl Seenplatte als auch Ostseeküste zu einem tollen Roadtrip verbinden.
An der Küste ist es im Herbst bereits windiger als im Inland, weswegen man seinen Stellplatz mit Bedacht auswählen sollte, wenn man nachts im Wohnmobil nicht vom Wind durchgeschüttelt werden möchte.
Der Stellplatz in der ersten Reihe ist zwar vom Ausblick der schönste, nicht aber der gemütlichste!
Wichtig für Aufenthalte an der Küste sind auch ein Stirnband/eine Mütze oder ein Buff, um das Gesicht vor dem teils sehr kalten Wind zu schützen.

3 Reiseziele für den kommenden Herbst über die deutsche Grenze hinaus
Wer mehr Zeit hat, kann den Herbst mit einer längeren Wohnmobilreise verbinden. Den Alpenraum kann man ansteuern, wenn man den goldenen Herbst mit überwältigenden Bergpanoramen verbinden möchte. Wer sich nach einer Verlängerung des Sommers sehnt, kann hingegen einen Abstecher ans Mittelmeer machen.

Südtirol und Dolomiten: Goldener Herbst inmitten der Berge

Goldgelbe Lärchen, klare Bergluft und die schroffen Gipfel der Dolomiten im Hintergrund: Südtirol ist wie gemacht für einen Herbst Camping mit dem Wohnmobil.
Während sich die Natur langsam auf den Winter vorbereitet, sorgen die milderen Temperaturen in den Tälern noch für gute Bedingungen, um draußen unterwegs zu sein.
Dazu kommt die Erntezeit, die dem Herbst in Südtirol auch kulinarisch einen besonderen Reiz verleiht.
So lässt sich ein aktiver Tag in den Bergen wunderbar mit regionalen Spezialitäten und einem gemütlichen Abend im Camper verbinden.
Aktivitäten in den Dolomiten
Vor allem an klaren Herbsttagen lohnt es sich, die Wanderschuhe zu schnüren. Je nach Region und Wetter kannst du zwischen gemütlichen Spaziergängen und anspruchsvolleren Bergtouren wählen und dabei das Panorama der Dolomiten genießen. Besonders schön ist die Herbstfärbung der Lärchen, die Teile der Berglandschaft in warme Goldtöne taucht.
Wer zwischendurch eine Pause vom Wandern braucht, findet in Südtirol außerdem genügend Möglichkeiten zum Genießen. In den tieferen Lagen beginnt die Zeit der Weinlese und vielerorts steht im Herbst das traditionelle Törggelen auf dem Programm.
Dabei werden junger Wein und typische Südtiroler Gerichte serviert: eine ziemlich gute Belohnung nach einem aktiven Tag an der frischen Luft, oder?

Tipp für Camper: Führt die Route über höher gelegene Straßen und Pässe, vorher Straßenverhältnisse prüfen. Dort können Schnee und Glätte auftreten, obwohl es unten im Tal noch angenehm herbstlich ist. Bei Mietwohnmobilen solltet ihr euch vorab bei uns erkundigen, inwiefern diese „winterisiert“ sind!
Slowenien: Herbst Camping zwischen Alpen, Seen und Soča-Tal
Türkisfarbene Flüsse, imposante Alpengipfel und tiefblaue Seen, umgeben von herbstlich gefärbten Wäldern: Slowenien vereint auf vergleichsweise kleiner Fläche erstaunlich vielseitige Landschaften. Das macht das Land zu einem tollen Ziel für einen herbstlichen Roadtrip mit dem Wohnmobil. Nach der sommerlichen Hauptsaison wird es vielerorts ruhiger und du kannst beliebte Regionen wie den Triglav-Nationalpark, den Bleder See oder das Soča-Tal entspannter erkunden. Gleichzeitig sorgt die Herbstfärbung vor der Bergkulisse für eine ganz besondere Stimmung.
Aktivitäten im Herbst in Slowenien

Gerade für Outdoorfans gibt es im slowenischen Herbst einiges zu entdecken. Rund um den Triglav-Nationalpark finden sich zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren. Auch der Bleder See eignet sich für einen Zwischenstopp, etwa für eine Runde am Ufer und den klassischen Blick auf die kleine Insel mitten im See, die bekannt ist, für die darauf erbaute Wallfahrtskirche.
Ein weiteres Highlight ist das Soča-Tal. Der leuchtend türkisfarbene Fluss schlängelt sich hier zwischen Bergen, Schluchten und Wäldern hindurch und bildet einen tollen Kontrast zu den warmen Herbstfarben.
Aussichtspunkte, kleinere Wanderungen und Stopps entlang des Flusses lassen sich wunderbar zu einem Roadtrip verbinden. Und wenn das Wetter einmal weniger einladend ist, kannst du die Natur gegen ein wenig Stadtleben tauschen und beispielsweise einen Abstecher nach Ljubljana einlegen.
Istrien: Mit dem Camper den Sommer verlängern

Wer sich noch nicht so recht vom Sommer verabschieden möchte, bevor die Tage wieder kälter, kürzer und dunkler werden, für den könnte Istrien das passende Ziel für Camping im Herbst sein.
Während in den höhergelegenen Regionen der Alpen die Temperaturen schon recht frisch sein können, kann man auf der kroatischen Halbinsel im Norden des Landes durchaus noch milde, sonnige Tage erwischen, an denen es sich durchaus auch noch im Mittelmeer baden lässt.
Nach dem sommerlichen Ansturm auf das Land an der Adria kehrt auch hier langsam Ruhe ein, die extreme Hitze bleibt aus, und so lassen sich nicht nur Küstenorte und Strände, sondern auch das Hinterland mit den vielen Nationalparks entspannter erkunden.
Aktivitäten in Istrien im Herbst
Entlang der Küste warten Orte wie Rovinj, Poreč und Pula, die sich außerhalb der Hochsaison deutlich gemütlicher erkunden lassen. Die Zeit damit zu verbringen, durch die hübschen Altstadtgassen zu schlendern, Spaziergänge am Strand zu unternehmen oder die Gegend bei einer Radtour zu erkunden, ist unglaublich schön.
Es lohnt sich aber auch, die Küste zwischendurch hinter sich zu lassen. Im Landesinneren zeigt Istrien eine ganz andere Seite mit urigen Orten, Weinbergen und Olivenhainen.
Dazu passt die regionale Küche, die den Roadtrip auch kulinarisch spannend macht. So lassen sich aktive Tage am Meer mit Ausflügen ins Hinterland verbinden und den mediterranen Flair nochmal in vollen Zügen genießen.

Tipp für Camper: An der istrischen Küste sollte man im Herbst die Bora im Blick behalten – der kalte, teils sehr kräftige Fallwind kann für Camper durchaus ungemütlich werden. Bei entsprechender Vorhersage lohnt es sich, einen windgeschützten Stellplatz zu wählen und Markise sowie loses Equipment rechtzeitig zu sichern.
Fazit: Camping im Herbst lohnt sich!
Camping muss nicht immer Hochsommer bedeuten. Gerade im Herbst zeigt sich das Reisen mit dem Wohnmobil von einer ganz besonderen Seite: Die Straßen und Reiseziele werden ruhiger, die Natur bunter und die Temperaturen laden zu ausgedehnten Tagen an der frischen Luft ein. Und wenn es draußen langsam kühler wird, wartet im Camper schon der gemütliche Teil des Tages.
Klar, ein bisschen mehr Vorbereitung gehört dazu. Wer Wetter und Temperaturen im Blick behält, bei der Route flexibel bleibt und die passenden Sachen einpackt, hat aber beste Voraussetzungen für einen gelungenen Herbst-Roadtrip. Vielleicht ist der Herbst also genau die richtige Gelegenheit, noch einmal ein Wohnmobil zu mieten, ein paar freie Tage einzupacken und einfach loszufahren.

Autorin: Alexandra Görgen
Dieser Artikel wurde verfasst von Alexandra Görgen, Reiseberaterin bei Rent A Camper.
Gerne hilft sie euch bei der Suche nach einem passenden Gefährt für eure Wohnmobil-Reise im Herbst. Mit Campern und Wohnmobilen kennt sie sich bestens aus, denn auch sie selbst verreist am liebsten mit dem Camper und das zu jeder Jahreszeit!
