Puszta, Piroschka und Balaton

Für eine Rundreise durch das Land der Magyaren ist die Hauptstadt Budapest mit ihrer prächtigen Donauarchitektur ein guter Startpunkt.
Richtung Nordosten geht es mit dem Wohnmobil vorbei am Donauknie durch große Weinanbaugebiete zum alten Städtchen Eger. Von hier stammt das berühmte Erlauer Stierblut, das nicht nur Rotweinfreunden ein Begriff ist.
Rund 100 km südöstlich liegt Hortobágy und der gleichnamige Nationalpark. Er zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein internationaler ‚Dark Sky Park‘, ein Lichtschutzgebiet und Paradies für ungestörtes Sternegucken. Hier befindet man sich bereits mitten in der Puszta, Ungarns weltberühmter Steppenlandschaft mit weiten Ebenen, Hirtenkultur, Wasserbüffeln und Reiterspielen.

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Wann ist die beste Reisezeit?

Die schönsten Jahreszeiten sind der Frühling und der Herbst.
Zwischen Mai und Juni ist das Klima ist angenehm, und rundherum steht die Natur in voller Blüte.
Im September und Oktober gibt es die typischen sattbunten Herbstfarben bei ebenfalls gemäßigten Temperaturen – ideal für Aktivurlauber, die sich beim Wandern und Radfahren austoben möchten.
Während der Sommermonate sollte die Puszta eher gemieden werden, da das Thermometer in der baumlosen Steppe im Juli und August bis über 40° (!) klettern kann. Wer auf die Hochsaison angewiesen ist, dem sei der Balaton empfohlen. Die Außentemperatur beträgt im Durchschnitt 26-30°, und in der Nacht werden 15° selten unterschritten.
Wichtig: Ab Mitte Oktober endet die Freiluftsaison allmählich und viele Campingplätze schließen bereits.

Wohin in Ungarn?

Zuerst geht es natürlich in die Hauptstadt. Budapest wird oft mit Paris verglichen. Beide Metropolen gehören zum Weltkulturerbe, und ein paar der Highlights sollte man unbedingt gesehen haben. Einen großartigen Panoramablick hat man von den Terrassen des Burgpalastes. Dieser liegt im ebenfalls sehenswerten historischen Burgviertel im Stadtteil Buda, ebenso wie die Fischerbastei, ein Wahrzeichen der Stadt, und die berühmte Matthiaskirche, in der Franz Josef I. und Königin Sissi 1867 zum ungarischen Königspaar gekrönt wurden. Vom Burgpalast aus sind auch die pompösen Parlamentsgebäude, die direkt an der Donau auf der Pester Seite erbaut wurden, besonders ‚fotogen‘.

Nicht nur an kühleren Tagen ist der Thermalsee Héviz direkt bei der Stadt eine Option. Hier lässt es sich bei wärmenden 28-35° entspannt aushalten.

Die sonnenreichste Stadt ist Szeged im Süden des Landes. Sie ist vor allem bekannt für ihre Szegediner Fischsuppe. Das sogenannte „Szegediner Gulasch“ hingegen kommt übrigens gar nicht von dort!

Entspannung pur gibt es am Balaton, auch bekannt als Plattensee. Während sich die Südseite des langgestreckten ‚ungarischen Meeres‘ mit seinen flachen Stränden ideal für Familien mit Kindern eignet, sind am tieferen Nordufer vorwiegend Segler und andere Wassersportler unterwegs. Mittelalterliche Ruinen und gemütliche Bergdörfer wollen erwandert und besichtigt werden, und auch in dieser Region wird Wein nicht nur angebaut, sondern auch gerne direkt vor Ort verkostet.

So geht Camping in Ungarn

Muss man Campingplätze reservieren?

Ungarn hat mit Overtourism nicht viel zu tun. Die Campingplätze sind in der Regel offen. Zu Nebensaisonzeiten sollte man vorher anrufen, ob überhaupt geöffnet ist.

Was ist die beste Camping-App?

Unser Favorit ist die Camping-App EU. Sie bietet gut recherchierte Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und private Stellmöglichkeiten in der ganz Ungarn.

Bei einer Buchung bei Rent A Camper gibt es das Upgrade PRO kostenlos dazu.

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