Chania: Im Camper durch Kreta

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Manche behaupten, dass die Hafenstadt Chania im Nordwesten Kretas die schönste Stadt der ganzen Insel sei und überhaupt eine der schönsten Städte Griechenlands. Viele Kulturen haben hier ihre Spuren hinterlassen: Die Ältesten waren die Minoer, benannt nach dem kretischen König Minos. In der Altstadt am Kastelli-Hügel sind Ausgrabungen aus dieser Epoche (3600 - 3000 v.Chr.!) zu bestaunen.
Nach den Mykenern und den Römern wurde Kreta byzantinisch, bevor im 9. Jhdt. n.Chr. die Sarazenen die Insel eroberten. Auch hier sind Zeitzeugen, die Reste eines Hauses und Teile der Stadtmauer, noch erhalten.
Die Venezianer bauten um 1320 einen Hafen und Paläste. Die Hafenanlage mit den vielen bunten Häusern, Tavernen und Restaurants erinnert stark an Italien und trug Chania die Bezeichnung "Venedig des Ostens" ein.
Während des 16. - 20. Jhdts. regierten die Türken. Hiervon zeugt die 1645 erbaute einzige Moschee der Stadt, die Hasan-Pascha-Moschee. Seit 1923 wird sie für weltliche Zwecke, wie z.B. für die Touristeninformation, genutzt.
Ein Unikum ist die Agios-Nicholaos-Kirche, die - einzigartig in Griechenland - sowohl einen Glockenturm als auch ein Minarett besitzt. 1205 erbaut, handelte es sich zunächst um eine römisch-katholische Klosterkirche der Venezianer. Während der Herrschaft der Osmanen wurde das Gebäude dann als Moschee genutzt. 1918 schließlich wurde wieder eine Kirche daraus, nun griechisch-orthodox. Das Minarett wurde jedoch nie abgerissen.


Flughafen Chania

Chania verfügt über einen eigenen kleinen internationalen Flughafen. Lufthansa bietet Direktflüge ab Frankfurt und München an, Ryanair fliegt von Wien.
In einer knappen halben Stunde ist man von hier aus im Stadtzentrum von Chania.