Urlaubscamper in Zagreb
Wasserfälle, klare Seen und unvergleichliche Küste
Für die Reise durch Kroatien mit einem Wohnmobil empfiehlt sich als Ausgangspunkt Zagreb.
Ein schöner Urlaubsbeginn ist die Route Richtung Süden. Nach etwa 150 km hat man die Plitvicer Seen erreicht. In dem zum UNESCO Weltkulturerbe gehörenden Nationalpark gleichen Namens befinden sich 16 durch Wasserfälle und Bäche miteinander verbundene Seen.
Von hier aus geht es weiter zur Adria nach Zadar. Die Stadt an der dalmatinischen Küste hat eine zauberhafte Altstadt mit sehenswerten römischen und venetianischen Ruinen.
Wer die Küste in südöstlicher Richtung entlang reist, erreicht nach weiteren 150 km Split.
Unser Tipp: Auf dem Weg kommt man an den absolut sehenswerten Krka Wasserfällen vorbei.
Im südöstlichsten Zipfel Kroatiens schließlich liegt die ‚Perle der Adria‘: Dubrovnik. Die Altstadt, die von einer riesigen Steinmauer begrenzt wird, ist weltberühmt.
Bei Rent A Camper findet ihr verfügbare Wohnmobile und Campervans für euren Kroatien-Roadtrip – mit transparenten Preisen, direkter Online-Buchung und persönlicher Beratung durch unser erfahrenes Team. So steht eurer Entdeckung der traumhaften Küsten, Inseln und Nationalparks Kroatiens nichts mehr im Weg.
Kroatiens Städte mit Vermietstationen
Wir beraten euch gerne persönlich

Alexandra Görgen schätzt die Sonne, das Meer und die Atmosphäre an der Adria. Gerne berät sie euch bei der Auswahl des passenden Wohnmobils.
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Für euch erreichbar unter: +49 2233 / 92 81 581
Unser Vermietpartner in Kroatien

Petroni – der Familienbetrieb in Kroatien
Der Vermieter Petroni ist schon seit langem im Portfolio von Rent A Camper. Der Hauptsitz befindet sich in Zagreb, aber die Wohnmobile werden auch in die Küstengebiete und Urlaubsorte Split, Zadar und Pula bis nach Dubrovnik gebracht. Einwegmieten sind ebenfalls möglich.
Welche Wohnmobil-Typen werden in Kroatien zur Miete angeboten?
Campervan

Die Kastenwagen findet ihr auf unserer Seite unter der Bezeichnung „Campervan“. Diesen recht kompakten Wohnmobil-Typ findet ihr für Kroatien in verschiedenen Ausführungen.
Alkoven-Wohnmobil

Wohnmobile mit Alkoven findet ihr auf unserer Seite unter der Bereichnung „C-Class-Motorhome“, sie sind der perfekte Begleiter für Familien. In Kroatien wird diese Fahrzeugart schwerpunktmäßig von Petroni angeboten.
Teilintegriertes Wohnmobil

Das teilintegrierte Wohnmobil ist das wohl bekannteste und beliebteste. Auf unseren Seiten findet ihr diese Fahrzeugkategorie unter der Bezeichnung B-Class-Motorhome. Auch in Kroatien wird ein solches angeboten.
Wann ist die beste Reisezeit für Kroatien?
Zwischen Frühling und Herbst fahren die meisten Touristen nach Kroatien. Der Sommer kann an den Küsten schon mal zu vollen Campingplätzen führen – im Landesinneren, gerade in der höheren Lage, ist es dann sogar ganz angenehm. In der Mittagszeit sollte man im Sommer von Stadtbesichtigungen absehen. Wer kann, sollte Mai, Juni oder den September wählen. Selbst Anfang Oktober gibt es herrliche Tage. Die Campingplätze sind nahezu leergefegt, die Gastronomie nicht überfüllt, und der Marktplatz hat sein normales Leben wieder.

Was erwartet mich auf einer Wohnmobilreise durch Kroatien?
Kaum ein Land hat so viel auf einmal zu bieten: Berge, Meer, traumhafte Küsten und Strände, Inseln, jede Menge Geschichte und Kultur, Essen und Trinken und sehr viele Camping- und Wohnmobilstellplätze.
Nicht nur für Winnetou-Fans ist das Hinterland spektakulär: Zahlreiche Nationalparks, die neben karstiger Landschaft sehr viel Wald, glasklare Seen und faszinierende Wasserfälle bieten.
Camper-Tipp: Plant eure Route nicht zu eng. Entlang der kroatischen Küste gibt es viele kleine Buchten, Aussichtspunkte und charmante Dörfer, bei denen sich spontane Stopps lohnen. Besonders in der Hauptsaison empfiehlt es sich, Campingplätze 1–2 Tage im Voraus zu reservieren.

Istrien

Die Halbinsel Istrien gehört zu 89% zu Kroatien – der restliche Teil liegt schon in Slowenien. Es gibt hier nicht nur wunderbare Strände und Küsten, sondern auch alte römische und venezianische Städte zu besichtigen, wie z.B. Pula. Das Wahrzeichen von Pula ist ein sehr gut erhaltenes römisches Amphitheater. Die Fassade, die aus dem 1. Jh. n. Chr. stammt, ist praktisch noch original erhalten. Das Bauwerk ist nicht nur ein imposanter Blickfang, es wird bis heute kulturell genutzt und hat eine ausgezeichnete Akustik. Größen wie Sting, Luciano Pavarotti, Anastacia und viele weitere berühmte Musiker*innen aus allen Sparten sind hier schon aufgetreten.
Weiter nördlich, in der malerischen Hafenstadt Porec, steht eines der bedeutendsten Sakralbauten des Landes, die Euphrasius-Basilika aus dem 6. Jh. Sie ist ein wichtiges Zeugnis spätantiker und frühbyzantinischer Baukunst im gesamten Adriaraum und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Camper-Tipp: Istrien ist ideal für den Start einer Kroatien-Tour. Rund um Pula, Rovinj und Poreč gibt es viele gut ausgestattete Campingplätze direkt am Meer. Besonders schön für Camper ist die Küste rund um Rovinj – von dort könnt ihr die Altstadt bequem mit dem Fahrrad erreichen.
Kvarner Bucht

Das Seegebiet der Kvarner Bucht liegt zwischen Istrien und den Inseln Kres und Unije. Die beliebte und größte Insel Krk erreicht man über eine mautpflichtige Bogenbrücke, zu den anderen Inseln muss man die Fähre nehmen.
Die hübsche Hauptstadt Krk auf Krk existiert bereits seit der Römerzeit. Aus dem 2. Jh. stammt ein römisches Mosaik, das sich heute in einem Privathaus befindet und besichtigt werden kann. Vom 12. bis zum 15. Jh. herrschten die Frankopanen, das damals mächtigste Adelsgeschlecht Kroatiens. Aus dieser Epoche stammt als Teil der Stadtbefestigung ein uralter Wachturm, Teile der alten Stadtmauer, drei Stadttore und ein Rundturm mit dem venezianischen Markuslöwen als Wappen. Auf dem Stadtplatz Vela Placa befindet sich ein ebenfalls venezianischer Brunnen. Sehenswert ist außerdem die Kathedrale aus dem 12. Jh. mit einer gotischen Frankopanenkapelle, einer Renaissancekanzel und einem barocken Hochaltar.
Camper-Tipp: Die Insel Krk ist eine der wohnmobilfreundlichsten Inseln Kroatiens, da sie über eine Brücke erreichbar ist. So spart ihr euch die Fährkosten. Besonders empfehlenswert sind Stellplätze nahe der Küste rund um Baška oder Punat mit traumhaftem Blick auf die Adria.
Dalmatinische Küste

Zadar oder Split und die Plitvicer Seen sollte man ebenso besucht haben wie die Krka Wasserfälle. Beides ist bekannt durch unzählige Winnetou-Filme mit Pierre Brice und Lex Barker aus den 60er Jahren.
Camper-Tipp: Für die Plitvicer Seen lohnt es sich, früh am Morgen anzureisen oder sogar eine Nacht auf einem nahegelegenen Campingplatz zu verbringen. So könnt ihr den Nationalpark besuchen, bevor die großen Reisebusse eintreffen, was besonders in der Hochsaison ein großer Vorteil sein kann.
Wie gefährlich ist eine Tour mit dem Wohnmobil durch Kroatien?
Gefährlich? Nein, warum? Wir werden dies häufiger gefragt, jedoch ist Kroatien mindestens genauso sicher wie jedes andere südeuropäische Land. Genießt die schönen Strände mit kristallklarem Wasser in vollen Zügen.
Unser Tipp: Wir empfehlen, auf einem Campingplatz zu übernachten und nicht unbedingt frei zu stehen, aber das trifft auf jedes andere südliche Reiseland genauso zu. Eine besondere Kriminalität ist uns nicht bekannt. Das hat die Erfahrung gezeigt.
Was muss ich vor meiner Wohnmobil-Reise durch Kroatien wissen?
Sind die Campingplätze das ganze Jahr geöffnet?
Es gibt viele Campingplätze, die während der Saison von Mai – Oktober geöffnet haben. In der Winterzeit sind viele Campingplätze geschlossen, auch an der Küste. Informiert euch vor der Reise nach genügend Stellplatzmöglichkeiten für die Nacht, wenn ihr außerhalb der Saison reist.
Wie sieht es mit Wildcampen aus?
Wild-Camping ist in Kroatien strikt verboten. Es gibt jedoch eine Menge Möglichkeiten, kostengünstig oder kostenfrei die Nacht zu verbringen. Erwartet dies jedoch nicht in der Hochsaison an beliebten Stränden.
Was ist die beste Camping-App?
Unser Favorit ist die Camping-App EU. Sie bietet gut recherchierte Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und private Stellmöglichkeiten in ganz Kroatien.
Bei einer Buchung bei Rent A Camper gibt es das Upgrade PRO kostenlos dazu.
Was muss ich beim Fahren in Kroatien beachten?
Welche Verkehrsregeln in Koratien sollte ich kennen?
Innerorts gilt ein Tempolimit von 50 km/h sowie außerorts eine Beschränkung von 90 km/h. Auf Autobahnen darf man 130 km/h fahren, wenn man nicht schwerer als 3,5t ist. Bei Miet-Campern ist das in fast allen Fällen so.
Außerdem gilt eine Anschnallpflicht für alle Insassen, und Kinder unter 12 Jahren dürfen nicht auf dem Beifahrersitz sitzen.
Kann man in den Städten Kroatiens mit dem Wohnmobil parken?
Das Parken in kroatischen Städten mit einem Wohnmobil kann eine Herausforderung sein, da die Parkmöglichkeiten begrenzt sind.
Empfehlenswert sind Wohnmobilstellplätze. Wenn keine vorhanden sind, lieber mit dem Taxi vom Campingplatz in die Stadt fahren. Es kann verdammt eng in den Gassen werden.
Gibt es mautpflichtige Straßen in Kroatien?
Ja, für die Autobahnen in Kroatien muss Maut gezahlt werden. Je nach Fahrzeugtyp kann diese variieren.
Beim Auffahren auf die Autobahn zieht ihr aktuell noch ein Ticket und bezahlt die Maut beim Verlassen der Autobahn, meist bar oder mit Karte. Teilweise gibt es auch Mautboxen (ENC), und ab Herbst 2026 soll es automatische Kennzeichen-Erkennung geben.
Es kann sinnvoll sein, Autobahnen nur im Ausnahmefall zu nutzen. Der Charakter einer gemütlichen Wohnmobiltour geht sonst schnell verloren.
Häufig gestellte Fragen zu Wohnmobil- und Camper-Reisen in Kroatien
Einreise & Dokumente
Ja. Als deutsche Staatsbürger könnt ihr mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass nach Kroatien einreisen, da das Land Teil des Schengen-Raums ist. Achtet darauf, dass das Dokument während der gesamten Reise gültig ist.
ETIAS ist eine geplante elektronische Reisegenehmigung für visumfreie Reisende in den Schengen-Raum. Für EU-Bürger, also auch für deutsche Staatsbürger, ist sie nicht erforderlich.
Die Beantragung erfolgt online über das offizielle ETIAS-Portal und dauert nur wenige Minuten. Ihr gebt eure persönlichen Daten ein, zahlt eine kleine Gebühr und erhaltet die Genehmigung meist innerhalb kurzer Zeit.
Kosten & Buchung
Kroatien ist in den letzten Jahren teurer geworden, unter anderem durch den Euro und den starken Tourismus. Im europäischen Vergleich ist es aber vielerorts noch moderat, besonders außerhalb der Hauptsaison.
Die Preise variieren stark: einfache Plätze kosten oft ab etwa 20–35 € pro Nacht, große Campingresorts direkt am Meer können auch deutlich teurer sein. Lage, Saison und Ausstattung spielen dabei eine große Rolle. Eine frühzeitige Buchung für die Hauptsaison ist in jedem Fall empfehlenswert.
Es lohnt sich, beispielsweise beim Auswärtsessen Restaurants etwas abseits der Promenade zu wählen. Auch Reisen außerhalb der Hauptsaison sowie Einkäufe in Supermärkten statt kleinen Campingplatzläden helfen beim Sparen.
Essen & Einkaufen
In Kroatien wird gerne und viel gegrillt. Die Klassiker sind natürlich Cevapcici (gegrillte Hackfleischröllchen), Raznjici (Fleischspieße) oder als Pola Pola (halb & halb) mit Ajvar. Lamm oder Fisch sollten natürlich auch probiert werden. Und danach ein Slivovic (Pflaumenbrand).
Lokale Produkte wie Wein, Olivenöl oder regionaler Schnaps sind oft günstiger als in Deutschland. Auch frisches Obst, Gemüse und Fisch aus lokalen Märkten kann preiswert sein.
Route planen & Unterwegs sein
Getankt wird meist an Selbstbedienungstankstellen, ihr könnt in der Regel direkt an der Zapfsäule mit Karte oder anschließend im Shop bezahlen. Das Tankstellennetz ist grundsätzlich sehr gut ausgebaut, nur in ländlichen Regionen oder auf Inseln kann es mal etwas länger dauern, bis euch eine Tankstelle auf dem Weg begegnet.
Für eine entspannte Reise mit dem Camper sind maximal 150–250 Kilometer pro Tag realistisch. Besonders entlang der Küste oder auf Inseln sind die Straßen kurvig, sodass ihr für Strecken oft mehr Zeit einplanen solltet.
Kroatien hat sehr viel zu bieten. Über Istrien, die Kvarner Bucht inklusive der beliebten Insel Krk, bis hin zur dalmatinischen Küste lässt sich reichlich Natur und Kultur entdecken. Lasst euch doch gerne von unserem Beitrag weiter oben auf der Seite für eure Camperreise inspirieren.
Tatsächlich können viele Kroaten Deutsch oder Englisch. In den touristischen Gebieten sind die Einheimischen, insbesondere Angestellte von Campingplätzen beispielsweise, oft vieler verschiedener Sprachen mächtig. Ihr solltet also kein Problem haben, euch zurechtzufinden.
Die meisten Flüge gehen an die Küstenorte wie Split, Dubrovnik oder Zadar. In der Hauptreisezeit sind die Flüge nach Zagreb ohnehin günstiger. Die Fahrt zu den Küstenorten kann man sich mit einem Abstecher zu den Plitvicer Seen gut verkürzen.
Währung & Bezahlung
Seit dem 1. Januar 2023 ist der Euro die offizielle Währung in Kroatien. Die frühere Währung Kuna wird im Alltag nicht mehr verwendet.
In Restaurants, Hotels und Supermärkten könnt ihr meist problemlos mit Karte bezahlen. Für kleinere Geschäfte, Märkte oder Parkplätze ist etwas Bargeld dennoch praktisch.
Eine Kreditkarte ist nicht nur für die Miet-Camper-Übernahme notwendig, sondern auch für das Bezahlen vor Ort empfehlenswert. Prüft vorher eure Kartenkonditionen, da bei manchen Karten recht hohe Gebühren im Ausland anfallen können.
Gesundheit & Versorgung
Die medizinische Versorgung ist vor allem in Städten und touristischen Regionen gut. Auf Inseln oder in abgelegenen Gebieten kann der Weg zum nächsten Krankenhaus jedoch länger sein.
Ja. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) könnt ihr in Kroatien medizinische Leistungen im öffentlichen Gesundheitssystem in Anspruch nehmen
Empfohlen ist sie auf jeden Fall. Sie übernimmt oft zusätzliche Kosten wie Rücktransport nach Deutschland oder Behandlungen in privaten Kliniken.
Kann ich mit meinem in Kroatien angemieteten Wohnmobil ins benachbarte Ausland fahren?
Bosnien-Herzegowina
Das gebirgige Bosnien-Herzegowina mit der Hauptstadt Sarajewo ist für seine karstige Landschaft bekannt. Wer gerne wandert, ist hier gut aufgehoben. Die Fahrt nach Bosnien muss vorher jedoch angemeldet werden.
Serbien
Auch eine Fahrt nach Serbien ist durchaus möglich. Bedenkt dass bei Fahrten in dieses Nachbarland, dass die Schrift in der Regel kyrillisch ist. Auch in Belgrad. Bitte vorher anmelden.
Montenegro
Eines der südlichen Nachbarländer Kroatiens. Der Küstenstaat mit Grenze auch nach Albanien hat die Preise noch nicht ganz so angehoben wie Kroatien selbst. Fahrten dorthin bitte vorher anmelden.
Slowenien
Das nördliche Alpenland ist zwar Teil der EU, der Grenzübertritt muss bei Petroni jedoch wegen der Versicherung angemeldet und bezahlt werden.







