Urlaubscamper in Perth
Rent A Camper – Kontaktformular – Australien
Video: Welchen Camper soll ich nehmen?
Im Video präsentier Gero Spoerer unsere vielen australischen Vermieter: von Apollo bis Maui. Auch die wichtigsten Fahrzeugtypen werden unter die Lupe genommen und die vier Kategorien HiTop-Camper, Campervan, teilintegriertes Wohnmobil und Alkoven-Wohnmobil anschaulich erklärt.
Down Under – quirlige Metropolen und einsames Outback
Entdeckt das faszinierende Land der Beuteltiere, zu denen übrigens nicht nur das Känguru, sondern auch Koalabären oder Wombats zählen: Australien! Wenn ihr von einem unvergesslichen Urlaub im Wohnmobil träumt, dann ist Australien zweifellos das perfekte Ziel.
Immer im Gepäck: Das einzigartige Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Egal, ob ihr zu zweit, als Familie mit Kindern oder einer Gruppe von Freunden unterwegs seid – mit dem gemieteten Campervan oder Motorhome habt ihr euer rollendes Zuhause immer dabei. Entscheidet spontan, wann und wo ihr gerne anhalten möchtet. Sei es für ein Picknick am einsamen Strand oder einfach nur für eine Tasse Kaffee mitten in der atemberaubenden Natur.
Vergesst die lästige Suche nach passenden Hotels und genießt die Landschaft in all ihrer Pracht: Von den endlosen Wüstenlandschaften des Outbacks bis zu den üppigen Regenwäldern im tropischen Norden und den malerischen Küstenstraßen entlang der Great Ocean Road mit den berühmten Zwölf Apostel Felsen. Welche Route ihr auch wählt, freut euch schon jetzt auf die herzliche Gastfreundschaft und den Charme der Einheimischen, eine faszinierende Tierwelt mit wirklich putzigen Wesen und einer spektakulären Kulisse.
Über Australien
Australiens Städte mit Vermietstationen
Ihr Urlaubscamper in Perth
Camperpreise im Jahresverlauf
Persönliche Beratung
Video Vermieter & Camperarten
Unsere Vermieter
Wohnmobilreise durch Australien
Das perfekte Reisewetter
Jahreszeiten in Australien
Camping in Australien
Unterwegs: Fahren in Australien
Reiseinfos & Wissenswertes
Camper Mietpreis pro Tag im Jahresverlauf
| Monat | Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember |
| Preis | € 145 | € 110 | € 100 | € 140 | € 115 | € 115 | € 115 | € 120 | € 94 | € 120 | € 110 | € 110 |
Beispielhaft anhand der günstigsten Preise pro Tag für einen Campervan (Preise variieren je nach Verfügbarkeit und Buchungszeitraum)
Australiens Städte mit Vermietstationen
Persönliche Beratung

Unsere Mitarbeiter:innen Hannah Knobel, Alexandra Görgen und Andreas Van den Eynde sind unser Australien-Team. Hoffentlich können ihre Fotos nicht nur die Schönheit der Landschaft, sondern auch ihre Begeisterung für dieses Land übermitteln.
Für euch erreichbar unter: +49 2233 / 92 81 581
Unsere Vermieter

Apollo Camper
Apollo Camper gehört zu den großen australischen Vermietern. Es gibt eine umfangreiche Fahrzeugpalette, die auf die Bedürfnisse des großen Landes ausgerichtet ist.

Spitzenwohnmobile in Australien
Die Wohnmobile von Maui gehören zum besten, was auf Australiens Straßen unterwegs ist. Für jeden Geschmack ist das passende Modell dabei.

Vielseitigkeit ist angesagt
Vom kleinen Hitop-Camper bis zum geländegängigen Allradcamper hat Britz alle Facetten der Modellstruktur im Angebot. Ein beliebter Partner auch bei unseren Kunden.

Wohnmobile & Campervans
Auch als Neuling auf dem Vermietermarkt muss sich Let´s Go nicht verstecken. Bekannt durch seine Wohnmobilherstellung Jayco ist Let´s Go im oberen Segment angesiedelt. Ein sympathischer Betrieb mit viel Know-How.

Die Allradspezies mit Wohnwagen im Westen
Allradfahrzeuge der Extraklasse bietet der Vermieter Crikey dem Kunden. Dazu ein Wohnwagen, den man abstellen kann, um das Gelände per 4×4 zu erkunden.

Gebraucht und gut
Die Camper von Apollo kommen nach drei Jahren in den Flottenpark von Cheapa Campa. Dort werden sie erneut geprüft, gecheckt und aufbereitet und gehen nochmal ein paar Jahre auf die Straße. ‚Preisgünstig‘ steht schon im Namen.

Das zweite Leben von Britz und Maui
Mightys Wagenflotte besteht aus Fahrzeugen der Marken Maui und Britz. Nach einer Generalüberholung werden die Camper wieder unter dem Namen Mighty weitervermietet.

Travellers Autobarn
Travellers Autobarn sucht für seine Flotte Gebrauchtwagen auf dem Markt. Anschließend bekommen die Campervans eine frische Inneneinrichtung und gehen dann zu günstigem Preis auf Tour.

Wohnmobile von Jucy
Star-RV-Wohnmobile ist eine Wohnmobil-Kategorie von Jucy Camper. Die Fahrzeuge sind 1 bis 5 Jahre alt.

Campervan Village – alt trifft neu
Campervan Village bietet eine gute Auswahl an Altfahrzeugen mit modernem Interieur sowie Allradcamper, die deutlich jünger sind. Auch 4WD-Camper sind im Angebot.

Pfiffige Camper für das Outback
Der Vermieter bietet eine eigene Klasse an Campern an. Adventure Rentals ist ein guter Neuzugang mit pfiffigen Ideen. Die Stationen der 4×4-Camper sind Perth, Broome, Darwin und auch Adelaide.

Jucy Rentals – Campervans alt und neu
Die alten Camper von Jucy sind etwas für Junggebliebene, die neuen sind top in Schuss und wieselflink.

Red Dirt
Die kompletten Camper von Crikey. Die Fahrzeuge bestechen durch ihr hohes Niveau. Die Red Dirt Stationen liegen im Westen und Norden Australiens, allen voran natürlich Perth. Broome und Darwin runden das Programm ab. Alles 4WD.

Hippie Camper
Abgeranzt und geil! Die alten Möhren von Hippie Camper hatten bereits ein Leben bei Apollo und Cheapa Campa und sind dennoch nicht totzukriegen. Hippie-Feeling pur, aber nichts für große Strecken, egal, was der alte Kilometerstand so zeigt.

Spaceships – alt und günstig
Die Campervans von Spaceships sind schon etwas in die Jahre gekommen, nichts für Etepetete. Dafür sind sie preiswert.

Cruisin Motorhomes
Der sympathische Familienbetrieb Cruisin hat seinen Sitz im lieblichen Tasmanien. Langsam gewachsen, bietet er inzwischen über 600 Wohnmobile und Camper in ganz Australien an. Ein sehr beliebter Betrieb.

Go Cheap Campervans
Die Flotte von Go Cheap Campervans wird aus den Fahrzeugen gespeist, die bei Cruisin schon ein paar Jahre gelaufen sind. Sie sind aber trotzdem gut in Schuss und bewähren sich noch auf Australiens Straßen.
Für Fahrer unter 21
Für die meisten Wohnmobile wird ein Mindestalter von 21 Jahren erwartet. Einige Vermieter bieten auch Fahrzeuge an für Gäste, die noch unter 21 Jahre sind. Dazu gehören z.B. Travellers Autobarn, Spaceships, Camperman und Campervan Village. Auf unserer Auswahlliste kann man das Fahreralter ganz bequem eingeben.
Wohnmobilreise durch Australien
Australien bietet eine erstaunliche Tierwelt, überall. Es können die vielen Kängurus sein, die schon einmal unvorsichtig über die Straße hüpfen, es kann eine bunte Schar an Vögeln sein, die sich auf einem Baum niederlassen, oder auch ganz versteckt wie der tasmanische Teufel oder der Koalabär im Baum.
Australien bietet neben der opulenten Tierwelt natürlich eine Fülle an landschaftlichen Highlights in Nord, Süd, Ost und West.
Denkt bei der Planung daran, dass auch eine Einwegmiete möglich ist. Das heißt, ihr müsst Ihren Camper nicht an dem Ort abgeben, an dem ihr ihn entgegengenommen habt.
Vergleicht die Camper- sowie Flugpreise und schaut, welche Route für euch am interessantesten ist. Falls ihr bei der Entscheidungsfindung Hilfe benötigt, kontaktiert uns gerne.

Flinders Range

Flinders Range, oder auch die Flinderskette, ist ein Gebirgszug im Süden Australiens. Neben zahlreichen Wanderwegen, auf denen man eine artenreiche Tiervielfalt entdecken kann, befinden sich in der Umgebung insgesamt drei Nationalparks:
- Flinders Range National Park,
- der Mount-Remarkable-Nationalpark
- und der Vulkathunha-Gammon-Ranges-Nationalpark im Norden.
Besonders beliebt und beeindruckend ist Wilpena Pound, ein natürliches Amphitheater im Süden. Schön ist es hier vor allem im Frühjahr, wenn die Wildblumen zu blühen beginnen.
Grampians Nationalpark

Der Grampians Nationalpark bietet besonders im Frühling, wenn sich die Landschaft in ein Blütenmeer verwandelt, einen atemberaubenden Anblick. Besonders gut lässt sich das Gebiet mit den Wanderstiefeln erobern, sodass man die Tierwelt – u.a. Emus, Koalas und auch Kängurus, und wenn man Glück hat, entdeckt man auch ein Schnabeltier – in seiner natürlichen Umgebung bestaunen kann.
Great Ocean Road

Die 243 km lange Straße Great Ocean Road entlang der australischen Südküste lässt sich besonders gut mit dem Wohnmobil erkunden und ist damit eine der bekanntesten Scenic Routes Australiens.
Sie führt ebenso an malerischen Küstenorten entlang, wie durch dichten Regenwald, während sich geheimnisvolle Grotten mit einsamen Sandstränden abwechseln.
In der Nähe der Stadt Lorne kann man ausgezeichnet surfen, während die Felsformationen bei Port Campbell jeden Fotografen glücklich machen. Zwischen Warrnambool und Port Fairy kann man Wale sehen, die zwischen Mai und September ihre Jungen zur Welt bringen.
Cape-Le-Grand-Nationalpark, mit Kängurus am Strand

Kängurus am Strand! Es sind keine Touristenführer, die die possierlichen Tierchen irgendwo aus dem Wald zerren und an den Strand setzen. Irgendwann hüpfen sie einfach aus dem Dickicht, wühlen und puhlen im Sand und finden etwas Essbares.
Ob sie dabei von Touristen aus respektvollem Abstand fotografiert werden, interessiert sie nicht die Bohne. Und wenn sie keinen Bock mehr haben, schlagen sie sich wieder ins Unterholz – basta!
Der Nationalpark mit seinem hellen Sandstrand bietet zahlreiche traumhafte Buchten für Spaziergänge in unberührter Natur.
Der Wave Rock

Der Campingplatz von Wave Rock liegt bequem fußläufig vom Wave Rock entfernt. Fotografen nutzen am besten den frühen Morgen oder den späten Nachmittag für ein Foto. Der Souvenirshop mit Küche ist für große Gruppen ausgerichtet, ein kleiner Hauszoo befindet sich ebenso auf dem Gebiet.
Ein totes Seengebiet liegt auf der anderen Seite und ist auf jeden Fall sehr sehenswert. An grünen Seen und abgestorbenen Bäumen führt ein Pfad entlang, der einem etwas Endzeitstimmung in die Magengrube versetzt. Nach erfolgtem Spaziergang erstmal ein Coors im Camper.
Unsere Station: Perth
Great Barrier Reef

Das berühmte Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Erde, ist ein absoluter Besuchermagnet. Es wird zu den sieben Weltwundern der Natur gezählt. Neben den über 1.500 Fischarten, den vielzähligen Korallen und Seesternen, findet man hier besonders viele Meeresschildkröten, aber auch vom Aussterben bedrohte Seekühe.
Am Outer Barrier, dem äußeren Gürtel des Riffs, finden sich ideale Reviere zum Tauchen und Schnorcheln – mindestens einen Tagesausflug sollte man sich also schon gönnen, wenn man das Glück hat, von Cairns mit dem Wohnmobil zu starten oder zumindest hindurch zu fahren. Green Island und der Fitzroy-Island-Nationalpark sind hier populäre Ziele und lohnen sich auf jeden Fall.
Wann ist die beste Reisezeit für Australien?
Eine tatsächlich perfekte Reisezeit für Australien gibt es in dem Sinne nicht: Der Kontinent ist schlichtweg so groß, dass man rund ums Jahr immer einen Ort bzw. Staat findet, in dem ein angenehmes und sehr warmes Wetter herrscht. So ist es in Melbourne, Sydney, Adelaide und Perth vor allen Dingen in den Anfangsmonaten, also im Januar und Februar, heiß und sonnig. In Cairns, Brisbane, Alice Springs und Darwin ist es hingegen zwischen Juni und September besonders warm und trocken.
Unser Tipp: Im heißen Sommer in den südlichen Staaten kann es durchaus öfter zu Regenfällen kommen – diese ziehen jedoch schnell wieder vorbei, und es ist immer noch angenehm.
Die beste Reisezeit nach Regionen – Australien
Frühling (September bis November): Die perfekte Zeit, um den Süden zu erkunden

Der Frühling in Australien, der von September bis November dauert, ist eine hervorragende Zeit für einen Wohnmobilurlaub, insbesondere im südlichen Teil des Landes.
In Regionen wie Victoria und Südaustralien erblühen die Landschaften zu dieser Jahreszeit, und die Temperaturen sind angenehm mild. Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 15°C und 25°C.
Dies ist die beste Zeit, um die Great Ocean Road zu bereisen und die berühmten Zwölf Apostel zu sehen, ohne von der Hitze des Sommers geplagt zu werden.
In den Northern Territories herrscht Übergangszeit. Tagsüber sind die Temperaturen nicht zu heiß, und Sie können mit milden Nächten rechnen.
Sommer (Dezember bis Februar): Der Norden und die Küsten rufen

Der australische Sommer, der von Dezember bis Februar dauert, ist eine großartige Zeit, um die Küstengebiete und die südlichen Regionen Australiens zu erkunden. Während dieser Monate herrschen angenehm warme Temperaturen zwischen 25°C und 35°C.
Dies ist die ideale Zeit, um die atemberaubenden Strände entlang der Ost- und Westküste zu besuchen, in den türkisfarbenen Gewässern zu schwimmen oder Wassersportarten zu genießen.
Tipp für Camper: Im australischen Hinterland, insbesondere im Outback, während des Sommers extrem heiß werden kann. Daher ist es ratsam, diese Regionen eher in den kühleren Jahreszeiten zu besuchen.
Herbst (März bis Mai): Mildes Klima im ganzen Land

Der Herbst in Australien, der von März bis Mai dauert, ist eine großartige Zeit, um das gesamte Land zu erkunden. Die Temperaturen sind angenehm und liegen in den meisten Regionen zwischen 15°C und 25°C.
Dies ist die beste Jahreszeit für Roadtrips, da das Wetter stabil ist und die Landschaften in warmen Herbstfarben erstrahlen.
Egal, ob ihr die Weinregionen von Südaustralien besuchen, die Westküste erkunden oder die Städte Sydney und Melbourne erleben möchtet, der Herbst bietet euch ideale Bedingungen – auch für ein Sonnenbad an der Gold Coast im Osten. Im April und Mai herrscht im Outback die Übergangszeit. Die Tagestemperaturen sind angenehm und die Nächte nicht zu kalt.
Winter (Juni bis August): Der Norden und die Wüsten rufen erneut

Der australische Winter, der von Juni bis August dauert, ist die beste Zeit, um den Norden und die Wüstenregionen des Landes zu erkunden.
Insbesondere wer Outdoor-Aktivitäten wie Wanderungen hier geplant hat, wird sich über die milden Temperaturen freuen.
Die klaren Winterabende bieten beste Voraussetzungen, um den herrlichen Sternenhimmel zu genießen. Im Süden kann es kühl sein.
In Sydney und Melbourne ist mit Temperaturen zwischen 10°C und 16°C zu rechnen. Ein Grund für viele Einheimische, aus dem Süden gen Norden zu reisen, um noch einmal Sonne zu tanken.
So geht Camping in Australien
Darf man Wildcampen?
Das Wildcampen ist nicht überall erlaubt, auch wenn die Möglichkeiten mit einem selbstversorgenden Wohnmobil (inkl. Toilette und Abwassertank) sehr vielseitig sind.
Meistens sind die Orte, an denen es nicht erlaubt ist zu übernachten, entsprechend ausgeschildert.
Wenn man auf privatem Land campen möchte, ist das Nachfragen beim Besitzer natürlich Pflicht – meistens sind diese sehr nett und hilfsbereit.
Bush-Camps
Es gibt sehr viele ausgezeichnet ausgestattete Campingplätze und Caravan Parks, mit denen unsere Kunden bereits gute Erfahrungen gemacht haben.
Auch in diversen eher spartanischen Bush-Camps kann man sein Lager aufschlagen – die Kosten betragen hier meistens nur wenige Dollar und werden oft wieder in das Camp reinvestiert.
Letztere liegen oft in sehr schönen Gegenden.
Was ist die beste Camping-App?
Es gibt eine Menge guter Camping-Apps für Australien, die die Reiseplanung und den Roadtrip noch komfortabler machen.
Folgende Apps sollte man sich vorher runterladen, um einen guten Überblick zu gewinnen und sich mit der Funktionsweise dieser vertraut zu machen:
- Camps Australia Wide
- Camper mate
- WikiCamps Australia
Unterwegs: Fahren in Australien
Achtung Linksverkehr!
In Australien herrscht Linksverkehr. Achtet vor allem im Outback oder auf anderen wenig befahrenen Straßen darauf.
Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass man häufig bei langen Strecken ohne Gegenverkehr in alte Muster zurückfällt.
In den Städten ist es einfacher, dem Straßenverkehr zu folgen.
Kängurus
Kängurus führen in Australien ein sorgloses, aber auch gefährliches Leben. In der Regel heißt es, Kängurus sind in den frühen Morgenstunden und auch in der Dämmerung sehr aktiv und hüpfen gerne über die Straße, ohne nach links oder rechts zu schauen.
Aber auch nur in der Regel. An die Regel, nicht über 80 km/h zu fahren, auch wenn es schwer fällt, sollte man sich daher halten. Es gibt Strecken, da liegen die Kadaver in regelmäßigen Abständen am Straßenrand.
4WD oder Wohnmobil
Für einen normalen Urlaub in Australien benötigt man keinen 4×4-Camper, die Straßen sind überall gut ausgebaut.
Allerdings sieht das im Outback deutlich anders aus.
Es gibt auch Zeiten, wo es mit dem 4×4-Camper zur Quälerei wird. Vor allem im Westen des Landes.
Australien Reiseinfos & Wissenswertes
Einreise & Dokumente
Ja, deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Australien ein gültiges Visum. Für touristische Reisen wird in der Regel das kostenlose eVisitor-Visum (Subclass 651) genutzt. Dieses kann vor Reiseantritt online bei den australischen Behörden beantragt werden.
Für die Einreise nach Australien benötigt man einen gültigen Reisepass. Es wird empfohlen, dass dieser für die gesamte Dauer des Aufenthalts gültig ist. Viele Fluggesellschaften empfehlen zudem eine Restgültigkeit von mindestens sechs Monaten über das Reiseende hinaus.
Nein, das Visum (bpsw. eVisitor Visum) muss vor der Abreise nach Australien beantragt und genehmigt werden. Ohne gültiges Visum kann die Beförderung durch die Fluggesellschaft verweigert werden. Mehr Informationen gibt es auf der Website der australischen Einwanderungsbehörde.
Neben dem Visum benötigt man folgende Dokumente für die Einreise:
-Einen gültigen Reisepass
-Gegebenenfalls einen Nachweis über Ihre Weiter- oder Rückreise
-Nachweise über ausreichende finanzielle Mittel für Ihren Aufenthalt (auf Anfrage der Behörden)
Camping & Stellplätze
In Australien gibt es verschiedene Arten von Campingplätzen. Besonders beliebt sind Holiday Parks und Caravan Parks, die meist über Stromanschlüsse, Sanitäranlagen, Küchenbereiche und häufig auch Pools oder Spielplätze verfügen. Daneben gibt es Nationalpark-Campingplätze, die oft naturnah gelegen und einfacher ausgestattet sind. Außerdem finden Reisende zahlreiche kostenlose oder kostengünstige Rest Areas und Stellplätze, insbesondere entlang der Fernstraßen.
Die Kosten für Campingplätze variieren je nach Region, Saison und Ausstattung. Einfache Nationalpark-Campingplätze kosten häufig zwischen 10 und 30 AUD pro Nacht, während Caravan- und Holiday Parks meist zwischen 30 und 70 AUD pro Nacht verlangen. In beliebten Ferienregionen und während der Hauptsaison können die Preise höher ausfallen.
Kostenlose Stellplätze findet man vor allem in ländlichen Regionen und entlang vieler Fernstraßen. Diese sogenannten Free Camps oder Rest Areas bieten häufig grundlegende Einrichtungen wie Toiletten oder Picknickplätze. Zur Suche eignen sich Apps und Webseiten wie CamperMate, WikiCamps Australia oder Park4Night, die kostenlose und kostenpflichtige Stellplätze übersichtlich anzeigen.
Die Regelungen zum Freistehen und Wildcampen unterscheiden sich je nach Bundesstaat, Region und Grundstückseigentümer. In vielen Städten und touristischen Gebieten ist das Übernachten außerhalb ausgewiesener Stellplätze nicht erlaubt und kann mit Bußgeldern geahndet werden. Achtet stets auf lokale Beschilderungen und nutzt nur offiziell freigegebene Flächen. In Nationalparks und Naturschutzgebieten gelten häufig zusätzliche Vorschriften oder Reservierungspflichten. Generell sollte man natürlich jederzeit die Natur respektieren, keinen Müll hinterlassen und bestehende Feuerverbote beachten.
Route planen & Unterwegs sein
Australien umfasst mehrere Zeitzonen. Die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt je nach Region und Jahreszeit zwischen etwa 8 und 10 Stunden. In Sydney, Melbourne und Brisbane (Eastern Standard Time) liegt die Uhrzeit in der Regel 8 bis 10 Stunden vor Deutschland. In Perth (Western Standard Time) beträgt der Unterschied meist 6 bis 8 Stunden. Da sowohl Deutschland als auch einige australische Bundesstaaten die Sommerzeit unterschiedlich handhaben, kann die genaue Zeitverschiebung je nach Reisezeitraum variieren.
Nicht unbedingt. Für die meisten Camper-Routen in Australien ist kein Allradfahrzeug erforderlich. Beliebte Strecken entlang der Ostküste zwischen Sydney, Brisbane und Cairns, die Great Ocean Road oder die Route zwischen Melbourne und Adelaide sind vollständig mit herkömmlichen Wohnmobilen befahrbar. Ein Allradcamper lohnt sich vor allem, wenn man abgelegene Regionen wie das Outback, bestimmte Nationalparks oder Inseln mit unbefestigten Straßen erkunden möchte. Bitte beachten: Viele Vermieter erlauben Fahrten auf nicht befestigten Straßen nur mit geeigneten Allradfahrzeugen.
Australien ist eines der größten Länder der Welt, daher sollte man ausreichend Zeit für die Reise einplanen. Für eine Rundreise entlang der Ostküste empfehlen sich mindestens zwei bis drei Wochen. Möchte man mehrere Regionen wie die Ostküste, das Red Centre rund um Uluru oder die Südküste kombinieren, sind vier bis sechs Wochen ideal. Wer das Land besonders intensiv erleben und längere Fahrstrecken entspannt zurücklegen möchte, sollte möglichst mehr Zeit einplanen. Generell gilt: Weniger Ziele und mehr Zeit vor Ort sorgen für ein deutlich entspannteres Reiseerlebnis.
Kostenloses WLAN ist in vielen Cafés, Restaurants, Bibliotheken, Einkaufszentren und auf zahlreichen Campingplätzen verfügbar. Die Qualität und Geschwindigkeit können jedoch je nach Region variieren.
Ja, in den meisten Städten und entlang der beliebten Reiserouten ist die Mobilfunkabdeckung sehr gut. In abgelegenen Regionen des Outbacks kann der Empfang jedoch eingeschränkt oder gar nicht verfügbar sein. Für Camper-Reisen lohnt sich eine lokale SIM-Karte oder eSIM, um hohe Kosten über seine deutsche SIM-Karte zu vermeiden.
Ja, in Australien werden Steckdosen des Typs I verwendet. Reisende aus Deutschland benötigen daher einen passenden Reiseadapter für ihre elektronischen Geräte. Ob entsprechende Adapter in der Camper-Miete inkludiert sind, solltet man vorher nachfragen.
Verständigung & Sprache
Die Amtssprache Australiens ist Englisch. Im Alltag wird überall Englisch gesprochen, wobei sich der australische Akzent und einige Begriffe von britischem oder amerikanischem Englisch unterscheiden können. Für eine Camper-Reise kommt man aber mit einfachen Englischkenntnissen wirklich gut zurecht.
Währung & Bezahlung
In Australien wird mit dem Australischen Dollar (AUD) bezahlt. Ein Australischer Dollar wird in 100 Cent unterteilt. Der Wechselkurs schwankt, als Orientierung entspricht 1 Australischer Dollar meist etwa 0,55 bis 0,65 Euro.
Kreditkarten wie VISA und Mastercard (beides mit PIN) werden weitgehend akzeptiert. Man kann auch Debitkarten verwenden. Mobile Zahlungsmethoden wie “Apple Pay” und “Google Pay” sind in vielen Geschäften ebenfalls verfügbar. Beachten Sie jedoch eventuell anfallende Gebühren für Geldabhebungen an Geldautomaten.
Einen kleinen Bargeldvorrat dabei zu haben, macht vor allem in ländlichen Gebieten Sinn. Bargeld (Australischer Dollar, A$, AUD) kann an Geldautomaten (ATMs) abgehoben werden, die auch weit verbreitet sind.
Gesundheit & Versorgung
Ja, der Abschluss einer Reisekrankenversicherung wird für eine Reise nach Australien dringend empfohlen. Medizinische Behandlungen können für ausländische Besucher sehr teuer werden. Eine gute Reisekrankenversicherung schützt vor hohen Kosten im Krankheitsfall und übernimmt in der Regel auch notwendige Rücktransporte.
Australien verfügt über ein modernes und gut ausgebautes Gesundheitssystem. In Städten und touristischen Regionen gibt es zahlreiche Krankenhäuser, Kliniken und Arztpraxen. Allgemeinärzte (General Practitioners, kurz GPs) sind meist die erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Beschwerden. Auch in vielen kleineren Orten und ländlichen Regionen ist die medizinische Grundversorgung gewährleistet.
Auch in entlegenen Gebieten ist medizinische Hilfe verfügbar. Der Royal Flying Doctor Service (RFDS) versorgt Patienten in abgelegenen Regionen Australiens und kann im Notfall schnelle medizinische Unterstützung per Flugzeug leisten. In akuten Notfällen erreicht man Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei landesweit unter der Notrufnummer 000.
Kaufen oder mieten?
Bei den Preisen in der Hochsaison oder bei längeren Aufenthalten kommt der eine oder andere Backpacker schon einmal auf die Idee, einen Camper in Australien zu kaufen, statt ihn nur zu mieten. Das Angebot ist dahingehend wirklich riesig. Die Kosten können bei sehr langen Reisen tatsächlich günstiger erscheinen. Dennoch sollte man die Dauer und das Risiko mit einberechnen: Wer will schon die Urlaubszeit mit Kauf und Verkauf verbringen? Mögliche Annoncen im Internet schalten oder Zettel in Supermärkten und Hostels aufhängen? Die Anmeldung und Abmeldung des Wagens durchgehen? Wer trägt das Risiko, und wie kann man sich versichern? Was passiert bei einem Unfall? Wie kann ich das Fahrzeug wieder verkaufen? Häufig sind die Wagen, die zum Verkauf stehen und für das Campen geeignet sind, über zehn Jahre alt und haben auch schon so einige Kilometer auf dem Buckel. Ein Check bei der Werkstatt vor dem Kauf ist entsprechend Pflicht. Vermieter hingegen bieten fast nagelneue und sehr gut gewartete Wagen an, deren Equipment immer vollständig ist.













