Ihre Urlaubscamper in Keflavik & Reykjavik

Video: Alles was ich wissen muss über Island

Im Video teilt Gero Spoerer seine persönliche Erfahrung über Island.

Es teilt nicht nur spannende Tourentipps, sondern stellt auch die einzelnen Vermieter und Fahrzeuge im Detail vor, damit ihr den vollen Überblick habt, welcher Camper bzw. welches Wohnmobil fü reure Reise durch Island am besten geeignet ist.

On top gibt es noch einige Zusatzinformationen zum Thema allgemeine Sicherheit, sowie Straßenverhätlnisse und Verkehrsregeln.

Wohnmobil & Camper in Island mieten: flexibel, sicher und individuell

Mit dem Camper Island entdecken heißt Freiheit auf vier Rädern: Ihr bestimmt Tempo, Route und Highlights: vom Golden Circle, über eisblaue Gletscherseen, vorbei an tosenden Wasserfällen, bis hin zu heißen Quellen und faszinierenden Nordlichtern.

Bei Rent A Camper findet ihr verfügbare Wohnmobile, Campervans und 4×4-Modelle von mehreren Vermietern mit transparenten Preisen, der Möglichkeit einer direkten Online-Buchung und persönlicher Beratung durch ein erfahrenes Team.

Warum mit dem Camper durch Island reisen?

Ein Camper ermöglicht maximale Unabhängigkeit von Hotels und Fahrplänen und macht aus jedem Island-Urlaub ein unvergessliches Roadtrip-Erlebnis. Wir unterstützen euch bei der Auswahl des passenden Fahrzeugs, der besten Reisezeit und geben praktische Tipps für verschiedene Touren rund um Island.

Camper Mietpreis pro Tag im Jahresverlauf

*Beispielhaft anhand der günstigsten Preise pro Tag für einen Sleepervan (Preise variieren je nach Verfügbarkeit und Buchungszeitraum).
Stand Februar 2026.

Video: Wann ist die beste Reisezeit für eine Camper-Reise in Island?

Island ist grundsätzlich ein spannendes Ganzjahresziel. Dennoch unterscheiden sich die Jahreszeiten deutlich voneinander und was nun die beste Reisezeit für eure Camper-Reise ist, hängt stark von den eigenen Interessensschwerpunkten ab.

In diesem Video erfahrt ihr kurz und auf den Punkt, was ihr zu den einzelnen Jahreszeiten in Island erwarten müsst, wie das Wetter und die Temperaturen sind und welche Straßenbedingungen euch erwarten.

Klimadiagramm Reykjavik, Island

Informationen zu Temperaturen und Niederschlägen im Jahresdurchschnitt.

Klimadiagramm Island

 

Was kann ich zu den unterschiedlichen Jahreszeiten in Island erleben?

Winter in Island (November – März April

Der Winter ist die richtige Jahreszeit für alle, die Island von seiner rauen und ursprünglichen Seite erleben möchten. Die langen Nächte und die fantastische Lichtstimmung durch die tiefstehende Sonne machen diese Monate vor allem für Naturfans, Fotografie-Begeisterte und Polarlichtjäger interessant.

Gleichzeitig erfordert das Reisen im Winter auf Island eine besonders gute Planung und eine angepasste Camper-Auswahl.

Auf einen Blick:

  • Tageslicht: sehr kurze Hellphasen
  • Temperaturen: ~ Gefrierpunkt
  • Wetter: windig, teils stürmisch
  • Besucheraufkommen: sehr gering
  • Fahrzeugauswahl: kompakte Modelle, bei Ausstattung auf Heizung achten!

Frühling in Island (März/April – Mai)

Der Frühling markiert den Übergang vom Winter zur Hauptsaison. Während die Natur langsam erwacht, profitieren Reisende nun von deutlich längeren Tagen und noch wenig Andrang an den Sehenswürdigkeiten. Diese Jahreszeit ist besonders gut für entspannte Rundreisen und erste Wanderungen in den tiefen Lagen geeignet.

Auf einen Blick:

  • Tageslicht: ab März bereits länger als in Mitteleuropa
  • Temperaturen: ~ < 10° C
  • Wetter: wechselhaft, in höheren Lagen noch Schnee möglich
  • Besucheraufkommen: moderat
  • Fahrzeugauswahl: größere Fahrzeuge wieder verfügbar

Sommer in Island (Juni – August)

Im Sommer zeigt sich Island von seiner zugänglichsten und milden Seite: Die nahezu durchgehende Helligkeit ermöglicht flexibles Reisen, besonders auf Roadtrips mit dem Camper. Die Insel ist jetzt auch ein beliebtes Reiseziel bei internationalen Touristen und dementsprechend gut besucht. Eine frühzeitige Buchung des Campers ist ratsam.

Auf einen Blick:

  • Tageslicht: In Peakzeiten >20 Stunden
  • Temperaturen: 10-15° C, selten >20° C
  • Wetter: wärmste Zeit des Jahres, es muss dennoch jederzeit mit Wetterwechseln, Regen & Wind gerechnet werden
  • Besucheraufkommen: höchstes Besucheraufkommen
  • Fahrzeugauswahl: alle Fahrzeug-Kategorien im Programm, frühzeitige Buchung empfohlen

Herbst in Island (September – Oktober)

Im Herbst verfärbt sich die Landschaft zu den schönsten Gold- und Rottönen, die Temperaturen sind wechselhaft und in höheren Lagen muss schon mit den ersten Schneefällen gerechnet werden. Mit den dunkleren und wieder länger werdenden Nächten steigen die Chancen auf Polarlichtsichtungen. Die Atmosphäre ist ursprünglich und ruhiger. Die meisten Straßen sind noch gut befahrbar (einzelne Einschränkungen sind jedoch möglich).

Auf einen Blick:

  • Tageslicht: 13-14 Stunden im September, sinkt auf 8-11 Stunden im Oktober
  • Temperaturen: ~2-10° C
  • Wetter: wechselhaft, mehr Niederschläge, erste Schneefälle im Hochland möglich
  • Besucheraufkommen: moderat
  • Fahrzeugauswahl: Allradfahrzeug empfehlenswert, bei Camper-Ausstattung auf Heizung achten!

Habt ihr Fragen zu eurer Wohnmobil-Reise durch Island?

Jens Niepenberg ist Island-Experte für Rent A Camper

Jens Niepenberg besucht die Insel aus Feuer und Eis immer wieder – mit Familie, mit Freunden und zu allen Jahreszeiten. Im 4×4 Camper geht es quer durch das Hochland oder im kleinen Campervan über die Ringstraße. Nutzt gerne seine umfangreichen Erfahrungen für euren Urlaub.

Jens Niepenberg

Für Sie erreichbar unter: +49 2233 / 92 81 581

Was erwartet mich auf einer Wohnmobilreise durch Island?

Island ist ein Land der Extreme: Vulkane, Gletscher, schwarze Strände, tosende Wasserfälle und heiße Quellen wechseln sich auf kleinem Raum ab und prägen das Landschaftsbild.

Die berühmte Ringstraße erschließt viele Highlights der Insel, gleichzeitig warten aber abseits davon abgelegene Hochlandpisten darauf, von euch entdeckt zu werden.

Für Wohnmobilisten und Camper bietet Island eine einmalige Kombination aus (fast) grenzenloser Freiheit, ungezähmter Natur und einer inzwischen gut organisierten Camping-Infrastruktur.

Island ist also alles in allem sehr camperfreundlich, dennoch erfordert eine Camper-Reise hier gute Vorbereitung und vor allem Respekt vor der sensiblen Natur und dem teils unberechenbaren Wetter.

Der Süden Islands: Wasserfälle, Gletscher und schwarze Strände

Der südliche Teil Islands zählt zu den abwechslungsreichsten Regionen Islands. Entlang der Ringstraße reiht sich ein spektakuläres Naturhighlight ans Nächste!

Gewaltige Wasserfälle wie Seljalandsfoss und Skógafoss, pechschwarze Strände bei Vík, und gewaltige Gletscherzungen des Vatnajökull.

Diese Region ist leicht zugänglich, landschaftlich aber nicht minder spektakulär als der Rest der Insel. Der Süden eignet sich perfekt für erste Island-Erlebnisse mit dem Camper oder Wohnmobil.

Camper-Tipp: Der Süden der Insel ist vor allem im Sommer gut besucht und ihr solltet Campingplätze im Voraus buchen!

Westen & Hochland: Zwischen Vulkanen und erkalteten Lavafeldern

Der Westen Islands und das Hochland repräsentieren die wilde Seite Islands. F-Straßen und einzigartige Wanderwege führen euch vorbei an erkalteten Lavafeldern, Vulkankratern und kargen Hochebenen. Beim Baden in den heißen Quellen erlebt ihr Islands geologische Ursprünge am eigenen Leib und hautnah.

Das Hochland ist nur im Sommer und meist nur mit geländetauglichen Fahrzeugen erreichbar. Belohnt wird man aber mit einem echten Entdecker- und Expeditionsgefühl!

Camper-Tipp: Klärt vor eurer Buchung anbieterseitige Straßeneinschränkungen. Zudem solltet ihr auch vor Ort das Wetter im Blick halten. Gerade im Hochland können sich durch das Wetter auch die Straßenverhältnisse schnell ändern.

Der Norden Islands: Wasserfälle, Myvatn und arktische Ruhe

Der Norden Islands ist ruhiger und etwas weniger besucht als der Süden. Landschaftlich steht dieser Teil der Insel dem Rest aber in nichts nach. Rund um den Myvatn See erwarten euch Pseudokrater, spannende Lavaformationen und geothermische Gebiete, an denen es hier und da aus dem Boden dampft.

Auch hier stürzen gewaltige Wasserfälle, wie beispielsweise der Dettifoss, in die Tiefe und prägen gemeinsam mit langen, offenen Landschaften diese Region.

Camper-Tipp: Hier kann man ohne Langeweile auch mehrere Tage verbringen. Viele Campingplätze liegen naturnah und bieten neben viel Platz auch Ruhe.

Westfjorde: wild und abgeschieden

Die Westfjorde gehören zu den ursprünglichsten und am dünnsten besiedelten  Regionen Islands. Steile Fjorde, kurvige Küstenstraßen und weite, menschenleere Landschaften gehören hier zum Gesamtbild.

In den Westfjorden erlebt ihr ein Island fernab der viel befahrenen Ringstraße: Die Ausblicke sind atemberaubend, die hier gelegenen Orte besonders authentisch und die Tierwelt einzigartig.

Das Entdeckerherz aller Abenteuer-Camper wird hier jedenfalls definitiv höher schlagen.

Camper-Tipp: Plant die Etappen mit großzügigem Zeitpuffer, damit ihr genug Zeit für spontane Stopps habt. Auch Treibstoff und Wasservorräte solltet ihr gut kalkulieren, da hier die Infrastruktur aufgrund der spärlichen Besiedlung weniger gut ausgebaut ist.

Unsere Vermiet-Partner für Camper und Wohnmobile in Island

Logo Touringcars

Touring Cars

Die bequemen Wohnmobile in Island. Wie gewohnt mit Bordtoilette, bequemen Betten und kuscheligen Sitzgruppen. Für die Ringstraße um Island ein tolles Gefährt. Alle Kilometer sind schon drin!

McRent

Der größte Wohnmobilvermieter Europas ist auch auf Island in bekannt guter Qualität. Eine Gasflasche und die Toilettenchemie sind schon im Reisepreis inbegriffen.

Icerental 4×4

Spezialist für Allradfahrzeuge mit Dachzelt. Die optimale Möglichkeit, Camping und Hotel oder Gasthaus zu kombinieren. Die Mietwagen von Icerental 4×4 sind natürlich mit Bettzeug und Geschirr ausgerüstet.

Logo Go Campers

Go Campers

Vom kleinen Camper bis zum großen Campervan hat Go Campers alle Facetten der Camperpalette. Seit 2023 jetzt auch in Flughafennähe. Ein guter Vermieter!

Logo Hertz Autovermietung

Hertz

Die bekannte Autovermietung gibt es auf Island auch mit Campern, Wohnmobilen und Allradcampern. Abholung direkt am Airport.

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Europcar / Holdur

Die Camper mit Allradantrieb (4×4) sind hochlandtauglich (F-Straßen). Bedenken Sie jedoch, dass der Komfort des Pickups auf das Nötigste beschränkt ist.

Logo JS Camper Island

JS Camper

Die 4×4-Camper von JS haben eine feste Kabine, das ist ihr großer Vorteil gegenüber den Allradcampern von Hertz oder Europcar. Die Station ist auch recht nah am Flughafen, so dass man keine Zeit verliert.

Logo Rent Easy

Rent Easy

Hochwertige Fahrzeuge von Hymer und Carado zeichnen den Premium-Vermieter Rent Easy aus.

Anbieter-Check: Welche Mietbedingungen gelten bei welchem Wohnmobilvermieter in Island?

ANBIETERÜBERNAHME-REGELUNGVERSICHERUNG & KAUTIONMINDEST-
ALTER
McRent 24-h-RegelungVollkasko mit 2800€ Selbstbehalt*• mind. 21 Jahre
• mind. 1 Jahr Führerscheinbesitz
Icerental 4×424-h-RegelungVollkasko mit Selbstbehalt (Höhe SB abhängig vom Fahrzeugtyp)• mind. 18 Jahre
• mind. 1 Jahr Führerscheinbesitz
Hertz24-h-RegelungVollkasko mit 399000ISK Selbstbehalt*• mind. 23 Jahre
JS Campers 24-h-RegelungVollkasko mit 3500€ Selbstbehalt*• mind. 20 Jahre
TouringcarsÜbernahme vormittags, Rückgabe nachmittagsVollkasko mit 2800€ Selbstbeteiligung*• mind. 23 Jahre
• mind. 1 Jahr Führerscheinbesitz
Rent Easy24-h-RegelungVollkasko mit 2800€ Selbstbehalt• mind. 21 Jahre
• mind. 1 Jahr Führerscheinbesitz
Go Campers24-h-RegelungVollkasko mit 3500€ Selbstbehalt*• mind. 20 Jahre
Europcar24-h-RegelungVollkasko mit 450000ISK Selbstbehalt*• mind. 23 Jahre
• mind. 1 Jahr Führerscheinbesitz

Alle Vermieter bieten Camper in Keflavik und Reykjavik an. Go Campers können auch in Hafnarfjörður angemietet werden. Alle Camper werden mit unlimitierten Kilometern angeboten.

Welche Camper werden in Island angeboten?

Was muss ich vor meiner Camperreise durch Island wissen?

Gibt es viele Campingplätze in Island?

Ja.

Die Infrastruktur für Wohnmobilreisende und Camper ist in Island inzwischen recht gut.

Campingplätze gibt es rund um die Insel verteilt. Auch im Landesinneren und im Hochland gibt es Campingplätze, wobei diese meist einfacher ausgestattet sind, als die an der Ringstraße.

In der Hauptsaison empfiehlt sich eine Vorabreservierung oder zeitiges Ankommen.

Darf ich in Island freistehen und wildcampen?

Nein.

Im Gegensatz zu anderen skandinavischen Ländern gibt es in Island kein Jedermannsrecht.

Die Gesetze sind eindeutig und streng: Es ist absolut verboten, abseits von Campingplätzen zu übernachten oder wildzucampen. unvergessliche Nacht verbringen kannst.

Welche Apps brauche ich für eine Camper-Reise durch Island?

Stell- und Campingplätze lassen sich gut mit Apps wie park4night, iOverlander oder der Camping App EU finden.

Auch die Útilegukortið App kann bei der Stellplatzsuche hilfreich sein.

Zum Wandern empfehlen sich Navigationsapps mit Offline-Kartenmaterial, bspw. maps.me.

Vorgegebene Routen findet man bei Alltrails oder Komoot. Je nach Jahreszeit sollte man auch passende Apps zur Wetter- und Polarlichtvorhersage installieren, wie bspw. Vedur, Safetravel und Road.is.

Mit dem Wohnmobil entlang der Ringstraße – Die schönsten Islands Highlights in knapp 2 Wochen

Von der Ringstraße in Island, auch bekannt als Straße Nr. 1, haben die meisten sicher schon gehört. Die Reise führt durch unglaubliche vulkanische Landschaften, an mächtigen Wasserfällen, Gletschern und an ganz vielen der absoluten Sehenswürdigkeiten Islands vorbei. Die Distanz misst 1332 km; das hört sich erstmal nicht ganz so viel an, aber es ist überraschend, wie weit die Strecken doch sind.  

Für die erste Reise nach Island ist also ein normales Wohnmobil völlig ausreichend, da die Ringstraße durchgehend asphaltiert ist. Island-begeisterte Wiederholer werden sicherlich auch die Westfjorde und mit allradgetriebenen Campern das Hochland entdecken wollen.

Sehen Sie selbst, Island mit dem Wohnmobil sollte definitiv auf Ihrer Reiseliste stehen!

Jens Niepenberg sitzt am Steuer eines Wohnmobils

Etappe 1: Ankunft in Island

Blühender Oleander im geothermalen Gewächshaus auf Island.

Wie üblich landet der Flieger der Icelandair am Nachmittag, sodass man genügend Zeit hat, das Wohnmobil, dieses Mal von Höldur Europcar, gleich in Empfang zu nehmen. Das Fahrzeug macht einen guten Eindruck, leider stellen wir fest, dass das bestellte Campingset fehlt und auch nicht an der Station am Flughafen lagernd ist. Da wir aber unbedingt loswollen, können wir vereinbaren, dass der Vermieter uns morgen das Set kostenlos nachbringt – immerhin nach Hveragerði, …. was für ein Service! Also noch schnell einkaufen und los geht´s.

Hveragerði, die kleine Stadt im Süden Islands ist bekannt für die Nuung der geothermalen Energie zur Beheizung von Gewächshäusern, so dass hier Blumen, Gemüse und sogar Südfrüchte gezüchtet werden.

Etappe 2: Golden Circle

Die Anlieferung der Campingmöbel hat gut geklappt. Wir brechen früh auf und starten unsere Runde am ersten Highlight Þingvellir, gelegen im Nationalpark am wunderschönen See Thingvallavatn. Dies ist der wichtigste historische Ort Islands an dem vor über 1000 Jahren die erste Parlaments-Versammlung der Geschichte stattfand. Besonders beeindruckend ist auch die Geologie des Ortes, denn hier sind die Gräben zwischen den eurasischen und der amerikanischen Kontinentalplatte sichtbar und man kann quasi zwischen den Kontinenten wandern.

Weiter geht´s zum Geysir Strokkur, dem aktivsten und zeitlich zuverlässigsten Geysir der Welt. Alle paar Minuten schießt er eine ca. 25 m Meter hohe Wasserfontäne in die Luft.

Weiter geht es zum Gullfoss, dem bekanntesten Wasserfall Islands. Der „goldene Wasserfall“ stürzt in mehreren Stufen über 30 m in die Tiefe und macht dabei einen ohrenbetäubenden Lärm und verursacht in der Gischt bei Sonnenschein einen fantastischen Regenbogen. Aufgrund der Nähe zu Reykjavík und den steigenden Besucherzahlen ist man hier schon lange nicht mehr allein, und es empfehlen sich Besuchszeiten am frühen Morgen oder späteren Abend, wenn die Reisebusse ausbleiben. Zurück fahren wir über Flúðir. Tipp die „secret lagoon“ befindet sich hier, auch als Gamla Laugin bekannt, ist das älteste Schwimmbad Islands. Es wurde 1891einem geothermischen Gebiet in der Nähe von Flúðir, angelegt. Wir fahren den Campingplatz in Hella an.

Etappe 3: Seljalandsfoss, Gljúfrabúi und Skógafoss

Skógafoss Wasserfall auf Island mit Regenbogen in der Gischt

Heute erkunden wir die tollen Wasserfälle Seljalandsfoss, Gljúfrabúi und Skógafoss. Hinter dem Gischt-„Vorhang“ des Seljalandsfoss her zu wandern ist zwar ein feuchtes, aber tolles Vergnügen. Wenig später gelangt man nach weiteren 600 Metern zum nächsten Wasserfall, dem Gljúfrabúi, was übersetzt so viel bedeutet wie „der, der in der Schlucht lebt“.

Dieser versteckt sich, wie der Name schon sagt, hinter Felsklippen. Der Skógafoss ist zwar von unten am beeindruckensten, aber auch die kleine Tour zur oberen Aussichtsplattform ist zu empfehlen. Das Skógar Museum zur Frühgeschichte Islands mit volkskundlichen Exponaten und einem nachgebauten Torfhof ist übrigens sehenswert. Der Campingplatz in Vík ist nichts Besonderes.

Etappe 4: Vík, Kap Dyrhólaey und Skaftafell Nationalpark

Basaltsäulen des Svartifoss Wasserfalls auf Island

Am Morgen fahren wir zur fotogenen, schön über dem Ort gelegenen Kirche. Wir merken schon die Tage sind voll und so fahren wir ein paar Kilometer zurück zum Kap Dyrhólaey, bekannt durch das große Felsentor. Leider spielt hier das Wetter nicht ganz so mit und wir belassen es bei einem Ausblick. Bei besserem Wetter lohnt es sich unbedingt die schwarzen Sandstrände zu erkunden. Weiter geht’s über Kirkjubaejarklaustur, die riesigen Sander u.a. mit dem Flugzeugwrack auf dem Sólheimasandur. Der Campingplatz ist einer der größten in Island und recht teuer, aber zentraler Ausgangspunkt für die Wanderung morgen zum tollen, von Basaltsäulen umrahmten, Svartifoss. Die recht einfache Wanderung dauert nur ca. 45 – 60 Minuten und kann daher leicht im Rahmen der Rundreise eingebaut werden. Wer länger laufen will kann die Tour auch noch ausbauen.              

Etappe 5: Gletscherlagune Jökulsárlón

Gletscherlagune Jökulsárlón mit davorliegender Zeltwiese bei gutem Wetter

Es ist jetzt nicht mehr allzuweit zur Gletscherlagune Jökulsárlón, das absolute Highlight einer Island-Rundreise auf der Ringstraße. Hier wurde 1984 der James Bond Film „A View to a Kill“ gedreht und filmte die Rockband Kaleo ihr Video zum Hit „Way down we go“. Gehen Sie auch entlang der Mündung und beobachten die spielenden Robben zwischen den Eisschollen und bestaunen die vom Meer zurück auf den Strand gespülten Eisberge auf dem schwarzen Sand. Je nach Wetterverhältnissen sollte man eventuell auch eine zusätzliche Übernachtung einplanen um nichts zu verpassen, denn bei schlechtem Wetter ist sie nur halb soviel wert.


Die Tour auf der Lagune mit den Amphibien-Fahrzeugen sollte man jedoch schon im Vorhinein buchen, da sonst leicht ausgebucht… Bei gutem Wetter lohnt auch die weit weniger besuchte Nachbar-Lagune Fjallsárlón.

Etappe 6: Höfn – Egilsstaðir – Asbyrgi

Hot Pots bei Höfn in Island

Wir starten am Morgen mit einem kurzen Bad in den Hot Pots in der Nähe von Höfn und fahren dann entlang der Küste bis Breiðdalsvík wo die Ringstraße 1 dann die Küste verlässt. Kurz vor Egilsstaðir kann man noch dem größten zusammenhängenden Wald Islands besuchen, Hallormsstadhur Forestry Reserve. Das Gebiet eignet sich wunderbar für einen netten kurzen Waldspaziergang. Da die Vegetation in Island nicht wirklich üppig und die meisten Bäume dort aufgeforstet sind ist dies schon etwas Besonderes. In Egilsstaðir, dem Zentrum des Ostens erwartet uns dann wieder fast städtisches Flair. Nach einem kurzen Rundgang und Einkauf steuern wir den örtlichen Campingplatz an.

Etappe 7: Egilsstaðir – Ásbyrgi

Blick in die hufeisenförmige Ásbyrgi Schlucht auf Island

Nun geht es durch die einsamen Landstriche Ostislands Richtung Norden. Wir kommen in die Ausläufer der Askja-Hochfläche, wo auch die Straße 910 für 4×4 Fahrzeuge zur Askja und zum Nordrand des Vatnajökull abzweigt, wo wir vor etlichen Jahren waren.

Heute wollen wir jedoch noch zur Ásbyrgi Schlucht und dort wandern. In der Hufabdruck-förmigen Schlucht erwartet uns warmes, windstilles Wetter, optimal für unsere Wanderung. Es gibt verschiedene Mögichkeit entweder innerhalb der Schlucht oder auf dem Kamm. Und auch die Nacht ist für isländische Verhältnisse lau, so dass wir noch gut vor unserem Wohnmobil sitzen können.

Etappe 8: Ásbyrgi – Dettifoss – Goðafoss -Mývatn

Weitere Highlights stehen heute auf dem Programm: der Dettifoss und der Mývatn. Der Dettifoss ist wirklich überwältigend. Das Gletscherwasser stürzt auf einer Breite von rund 100 m laut tösend über 44 m in eine Schlucht. Im Sommer liegt die Wassermenge bei 1500 Kubikmetern pro Sekunde! Damit ist der Dettifoss einer der wasserreichsten Wasserfälle Europas.

Kurz vor dem Mývatn-See stoppen wir natürlich noch beim prächtigen Goðafoss bevor wir das Hochtemperaturgebiet Namaskard mit seinen kochenden Schlammpools und zischenden Fumarolen erreichen. Bei Reykjahlíð verlassen wir die 1 Richtung Dimmuborgir. Dimmuborgir – auch „die dunkle Stadt“ genannt – ist ein Lavafeld am Mývatn, eine bizarre Landschaft aus Lava-Türmen, -Mauern und -Höhlen, durch welches unterschiedlich lange Touren führen.

Etappe 9: Mývatn – Akureyri – Varmahlíð

Wir umrunden noch den Myvatn-See und genießen tolle Ausblicke wie z.B. bei
Hofdi und den Pseudokratern Skutustadagigar. Definitiv ein Gebiet für das man sich eigentlich viel länger Zeit lassen sollte.

Genauso wie Húsavik und eine Wal-Safari, für die wir leider kurzfristig keine Tickets mehr bekommen haben. Daher erreichen wir schon am frühen Mittag Akureyri, die Hauptstadt des Nordens, in welcher nur ca. 20.000 Menschen leben. Die ikonische Kirche von Akureyri ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Sie ist leicht zu erkennen, denn sie ragt über das Stadtzentrum hinaus und dominiert die Skyline der Stadt.

Wir fahren noch weiter ins sehr ländlich geprägte, malerische Dorf Varmahlíð umgeben von den Wäldern Reykjarhólls und übernachten auf dem dortigen Campingplatz.

Etappe 10:  Varmahlíð – Halbinsel Snæfellsnes

Heute fahren wir verhältnismäßig viel und haben aufgrund des Wetters auch nicht den Eindruck etwas zu verpassen. Wir möchten die Nordseite der Halbinsel Snæfellsnes erkunden. Leider ist das Wetter auf der Nordseite häufig etwas schlechter als auf der Südseite und Aussteigen ist bei Regen und Wind nicht sonderlich attraktiv.

So nutzen wir die Zeit zum Einkaufen in Grundarfjörður bevor man den Aussichtspunkt zum Kirkjufell und den Kirkjufell-Wasserfall erreicht. Diese sind zwar sehr schön, dennoch bei Regen und schlechter Sicht nicht so schön wie erhofft. Bis zum Campingplatz Ólafsvík ist es nicht mehr weit.

Etappe 11: Varmahlíð – Halbinsel Snæfellsnes

Auf Regen folgt Sonnenschein und das genau zum richtigen Zeitpunkt. Hinter Hellisandur kommt das Westkap bei Skarðsvík Beach und den Leuchttürmen Öndverðarnesviti, sowie Svörtuloft in Sicht und die Küste wird immer aufregender. Die Fahrt geht abwechselnd durch Lavafelder und Graslandschaft mit Sicht auf den gleichförmigen, schneebedeckten Gipfel des Snæfellsjökull. Fast auf der Südseite angekommen, empfiehlt sich ein Besuch der wunderbaren Vatnshellir Höhle.

Bei Arnarstapi steht die bekannte Steinbrücke. Ein ausgedehnter Spaziergang entlang der Küste zwischen Arnarstapi und Hellnar ist ein fantastisches Erlebnis. Von hier aus sieht man manchmal sogar Wale mit bloßem Auge. Auch die weitere Strecke entlang der Südküste ist landschaftlich reizvoll.

Etappe 12: Snæfellsnes – Reykjavík

Reykjavík

Am Vormittag brechen wir noch zu einer nicht allzu langen Wanderung zum Eldborg Krater mit sehr schönen Ausblicken auf und statten dem schön gelegenen Borgarnes einen Besuch ab. Wer noch Zeit hat, kann die alte Strecke um den bezaubernden Hvalfjord nehmen, und z.B. noch eine Wanderung zu Islands zweithöchstem Wasserfall Glymur (198 m) unternehmen.

Der 1998 eröffnete, gebührenpflichtige Hvalfjardagong-Tunnels verkürzt die Fahrtzeit nach Reykjavík um ca. eine Stunde. Die imposante, ungewöhnliche Form der Kirche soll übrigens an die für Island typischen Gletscher und Berge erinnern. Wir bringen heute noch das Fahrzeug zurück und hängen 2 Nächte in Reykjavík dran. Selbstverständlich kann man sich auch in der Nähe des Flughafens einquartieren und den Rückflug am kommenden Morgen nehmen.

Etappe 13: Reykjavík

Reykjavík
Menschen baden in der Blue Lagoon auf Island

Möglicher, frühzeitiger Rückflug nach Deutschland oder Verlängerung in Reykjavík. Reykajvík ist eine moderne Stadt mit einem gemütlichen Kern. Schlendern Sie die Laugarvegur von der Hallgrimskirche zum Konzerthaus Harpa hinunter und entdecken viele kleine Geschäfte und Cafés in der netten Haupt-Einkaufsstraße. Unten an der Kreuzung von Laugavegur und Lækjargata befindet sich das Gebäude mit dem Amtssitz des isländischen Premierministers. An einer der Hauptstraßen Reykjavíks, der Sæbraut, steht die elegante Metallskulptur Sólfar, diedas – viel fotografierte – Wikingerschiff nachstellt und einen wunderbaren Blick auf die Berge der anderen Seite der Bucht offenbart.

Für längere Aufenthalte bieten sich noch die Perlan mit einem großartigen Ausblick von der Aussichtsplattform des Warmwasserspeichers und Museum auf die Stadt oder natürlich die einzigartige Blaue Lagune zu einem entspannenden Bad zum Abschluss an.

Was sollte man beim Fahren mit dem Wohnmobil und Camper in Island beachten?

Wie schnell darf ich in Island fahren?

In Island gelten allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkungen:

  • In der Stadt: 50 km/h
  • Gravel-Roads: 80 km/h
  • Asphalt-Straßen: 90 km/h

Nichtsdestotrotz sollte man immer die lokale Beschilderung beachten.

Zu schnell unterwegs zu sein kann empfindlich teuer werden und schnell mehrere hundert Euro kosten.

Übrigens: Schafe haben in Island immer Vorfahrt! Deswegen ist eine defensive und langsamere Fahrweise ohnehin empfehlenswert.

Was muss ich beachten, wenn ich mit Camper oder Wohnmobil in Island unterwegs bin?

In Island herrscht Rechtsverkehr, überholt wird also ausschließlich links. Bei zweispurigen Kreisverkehren haben die Fahrzeuge im Inneren Kreis Vorfahrt, also Achtung!

Zudem herrscht auf der Insel nicht nur Anschnallpflicht für alle Insassen, sondern auch das ganze Jahr über Lichtpflicht (Tagfahrlicht).

An Brücken, die nur einspurig sind, entscheidet sich die Vorfahrt anhand dessen, wer zuerst da war.

Wie auch in Deutschland ist die Nutzung des Handy am Steuer verboten. Auch Alkoholgenuss sollte man vermeiden, die Promillegrenze liegt bei 0,02g/l, was quasi Null entspricht.

Wie sind die Straßenverhältnisse in Island?

Die Straßenverhältnisse in Island hängen von der Art der Straße ab. Die Ringstraße N1, welche einmal um die Insel führt ist inzwischen vollständig asphaltiert.

Kleinere Straßen sind teilweise einspurig und noch unbefestigt, also sog. Gravel-Roads. Hier muss mit Bodenwellen oder Schlaglöchern gerechnet werden.

Die Hochlandstraßen, sog. F-Straßen, sind ebenfalls oft unbefestigt. Durch die Bearbeitung mit Grinder müssen auch hier mit Bodenwellen und Schlaglöchern gerechnet werden.

Welche Straße mit welchen Fahrzeugen befahren werden darf, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Hier am besten bei der Fahrzeugübernahme nochmals über aktuelle Einschränkungen und Regeln informieren.

Häufig gestellte Fragen zur Wohnmobil-Reise in Island

Einreise & Dokumente

Welche Dokumente benötige ich, um nach Island einzureisen?

Für die Einreise nach Island benötigen deutsche Staatsbürger:innen lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, der mindestens für die Dauer des Aufenthaltes gültig sein muss. Ein Visum ist für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen nicht notwendig.

Brauche ich in Island einen internationalen Führerschein?

Für touristische Aufenthalte wird zwar der deutsche Führerschein im Kartenformat anerkannt, jedoch kann es je nach Vermieter sein, dass für die Übernahme ein internationaler Führerschein erforderlich ist. Auch bei Verkehrskontrollen ist der internationale Führerschein hilfreich.

Camping & Stellplätze

Darf man in Island wildcampen?

Bis ca. 2015 war es in Island erlaubt, unter bestimmten Voraussetzungen frei zu stehen. Weil immer mehr Touristen nach Island kommen, hat die isländische Regierung die Gesetze verschärft und das Campieren und Freistehen mit einem Wohnmobil oder Camper ist außerhalb von Campingplätzen nicht mehr erlaubt. Weitere Infos findet man hier (Umhverfisstofnun | Where Can You Camp?)  oder hier.

Wie finde ich Campingplätze in Island?

Island bietet über die Seite des Tourismusverbands die Möglichkeit Campingplätze und Unterkünfte auf der ganzen Insel zu finden.  Hier findest du eine große Auswahl an Campingplätzen in Island.

Gibt es in Island viele Campingplätze?

Island hat über 200 Campingplätze rund um die Insel verteilt. An der Ringstraße und in der Nähe der Sehenswürdigkeiten sind immer genügend und gute Campingplätze vorhanden. Auch im Landesinneren an den F-Straßen gibt es Campingplätze, welche allerdings oft nur eine spartanische Infrastruktur bieten. Fließendes oder warmes Wasser kann man dort nicht immer erwarten.

Route planen & Unterwegs sein

Brauche ich in Island ein Fahrzeug mit Allradantrieb?

Für eine Island Rundreise entlang der Ringstraße ist kein Allradantrieb notwendig, da diese komplett befestigt ist. Möchte man F-Straßen benutzen, darf man dies nur mit einem Allrad-Fahrzeug. Allerdings können auch spezielle Routen im Hochland durch den Anbieter ausgeschlossen sein. Hier sollte man sich vorab gründlich informieren.

Wie viel Zeit sollte ich für meine Camper-Reise durch Island einplanen?

Wer die Ringstraße einmal umrunden möchte, sollte 10-14 Tage dafür einplanen. Wer nur eine Woche oder sogar weniger Zeit zur Verfügung hat, der sollte sich auf eine Region beschränken, wie beispielsweise Snæfellsnes.

Was sollte ich bei der Routenplanung für meine Island Reise beachten?

Island wirkt auf den ersten Blick klein, allerdings ist die beliebte Ringstraße N1 über 1300 km lang! Mit einem Camper fährt man eine geringere Durchschnittsgeschwindigkeit als mit einem normalen PKW und auch Foto-Stopps und Pausen sollte man mit einrechnen, sodass man mit maximal 150km Strecke pro Tag rechnen sollte.  Tipp: Lieber weniger Strecke, dafür aber mehr Zeit an den einzelnen Sehenswürdigkeiten einplanen!

Was ist die schönste Route für 3-5 Tage Island?

Wer nur einen kurzen Aufenthalt in Island hat kann in 3-5 Tagen den Süden der Insel (Gletscher und schwarze Strände) und den Golden Circle erkunden (Þingvellir Nationalpark, Geysir-Gebiet, Gullfoss-Wasserfall).

Was ist die beste Route für eine Woche in Island?

Eine Woche reicht zwar nicht aus, um die ganze Insel zu erkunden, allerdings kann man in einer Woche bereits viele Highlights Islands besuchen und einen guten ersten Eindruck bekommen. Beliebte Kombinationen sind der Süden der Insel, der Golden Circle und ein Besuch der Snæfellsnes-Halbinsel, die auch liebevoll „kleines Island“ genannt wird, da man dort alle für Island bekannten „Komponenten“ abdeckt.

Welche Route eignet sich für 10-14 Tage Island?

Wer mindestens 10 Tage Zeit hat sollte unbedingt die Ringstraße N1 einmal umrunden. Die Rundtour führt vorbei an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten. Wer noch länger bleibt kann auch die Westfjorde über die Straßen 60 und 61 mit in seine Route einplanen, sollte sich jedoch der längeren Fahrtzeit bewusst sein.

Kosten & Buchung

Wie viel kostet ein Mietcamper in Island?

Die durchschnittlichen Mietpreise für Mietcamper in Island variieren je nach Anbieter, Jahreszeit und Fahrzeugmodell. Zwischen Januar und April muss man mit ca. 110 Euro pro Tag, im Mai, September und Dezember mit ca. 140 Euro pro Tag und in den Hauptreisemonaten von Juni bis August mit ca. 170 Euro pro Tag rechnen.

Kommen zum Mietpreis weitere Kosten hinzu?

Im Mietpreis ist oft nur die reine Fahrzeugmiete inbegriffen. Extras wie Bett-Sets, Handtücher, oder weitere Campingausrüstung können bei Bedarf und gegen einen Aufpreis hinzugebucht werden.

Wie viel kosten Campingplätze in Island pro Nacht?

Die Kosten für Campingplätze in Island werden meist pro Person gerechnet und betragen etwa 15-20 Euro pro Person. Hinzu kommen Gebühren für Kurtaxen und Extras wie bspw. Strom, Duschen oder Waschmaschinennutzung.

Wie weit im Voraus sollte ich den Camper in Island buchen?

Ihr solltet einen Camper in Island mindestens 3-6 Monate im Voraus buchen, insbesondere wenn ihr Reisen in der Hauptsaison plant. Zwar sind auch bei späteren Buchungen noch Fahrzeuge verfügbar, allerdings gilt bei expliziten  Fahrzeugwünschen: je früher die Buchung, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass ihr genau das Fahrzeug erhaltet, was ihr gerne buchen möchtet.

Gesundheit & Versorgung

Brauche ich eine Auslandskrankenversicherung in Island?

Zwar gilt die Europäische Versicherungskarte (EHIC) auch für vorübergehende Aufenthalte in Island, jedoch übernimmt diese Krankenversicherungen nur die Behandlungskosten nach deutschem Standard. Deswegen ist der Abschluss einer zusätzlichen Auslandskrankenversicherung auch für Island sinnvoll.

Wie gut ist die medizinische (Notfall-) Versorgung in Island?

Island hat grundsätzlich ein gutes Gesundheitssystem mit modernen Krankenhäusern und einer guten Dichte an Arztpraxen in besiedelten Gebieten. Die meisten Ärzte sprechen gutes Englisch. Als Reisender sollte man lediglich beachten, dass man je nach Krankenversicherung einen Teil der Behandlungskosten selbst tragen, oder zumindest hierfür in Vorkasse gehen muss.

Kann man in Island das Leitungswasser trinken

Ja, das Leitungswasser in Island zählt zu den saubersten der Welt und kann demnach bedenkenlos getrunken werden. 

Währung & Bezahlen

Welche Währung hat Island?

Offizielle Landeswährung ist in Island die Isländische Krone (ISK). Der Wechselkurs variiert, und liegt durchschnittlich um die 150 ISK / 1 EUR.

Kann ich in Island auch mit Euro bezahlen?

In Island ist es nicht möglich mit dem Euro bezahlen. Man sollte entweder vorab Euro in Isländische Kronen tauschen oder aber eine EC- oder Kreditkarte mit sich führen, die Zahlungen in Landeswährung zulassen. Kartenzahlung wird in Island lieber gesehen, als eine Zahlung mit Bargeld.

Essen & Einkaufen

Welche Supermärkte gibt es in Island?

In Island gibt es einige Supermarktketten. Am günstigsten kauft man bei der Supermarktkette Bónus ein. Die Auswahl an Lebensmitteln in Island ist trotz der abgeschiedenen Lage nicht weniger gut, allerdings sind vor allem frische Waren wie Obst und Gemüse, die nicht in den Gewächshäusern vor Ort angebaut werden können, etwas teurer als in Deutschland.

Wie teuer ist auswärts essen gehen in Island?

Essen und Trinken ist in Island im Vergleich zu anderen Ländern teuer. Wer auswärts essen gehen möchte, kann selbst in günstigeren Touristen-Restaurants mit 25-50 Euro pro Person rechnen. Nach oben hin gibt es kaum Grenzen.

Stellplätze in der Nähe des Flughafens Keflavik und Reykjavik

Camping Gardur

Der Stellplatz am Restaurant besticht durch seine schöne Lage direkt am Leuchtturm. Das Restaurant hat typisch isländische Küche. Empfehlenswert sind die Lammspezialitäten. Das WC für die Camper würde sich über regelmäßigere Säuberungen sehr freuen.

Campsite Grindavik

In der Nähe eines häufig lavaspuckenden Vulkans. Die Mondlandschaft der Halbinsel fängt auch kurz hinter dem Campingplatz an. Der Campingplatz selbst bietet alles, was der Camper benötigt. Ein Restaurant ist in fußläufiger Nähe.

Reykjavik Campsite

Nur ein kurzer Weg in die Stadt. Der Campingplatz ist der nächste Platz in der Nähe der isländischen Hauptstadt.

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