Urlaubscamper in Edinburgh
Schottland mit Wohnmobil: Highlands & Islands entdecken
Mit dem Camper Schottland entdecken, das heißt: anhalten wo es beliebt und durchatmen – inklusive Ausblick auf unberührte Wildnis, endlos erscheinende grüne Täler, kurvige Straßen bis an den Horizont und auf kleine Buchten, die sich wie Juwelen an der Küste verstecken.
Genießt die Fahrt durch die zerklüftete und rauen Landschaft der nördlichen Highlands und taucht an den historischen Schlössern und hoch gelegenen Burgen in die wechselvolle Geschichte der schottischen Königsgeschlechter ein. In Schottland kann man sich auch wunderbar auf kulinarische Entdeckungsreise begeben und verschiedene Whisky-Destillerien besuchen. Tipp: Eine gute Grundlage hierfür ist “Haggis”, das schottische Nationalgericht.
Bei Rent A Camper findet ihr verfügbare Wohnmobile und Campervans für euren Schottland-Roadtrip – mit transparenten Preisen, direkter Online-Buchung und persönlicher Beratung durch unser erfahrenes Team. So steht eurer Entdeckung des magischen Schottlands nichts mehr im Weg.
Über Schottland
Die Urlaubscamper in Edinburgh
Städte mit Vermietstationen
Camperpreise im Jahresverlauf
Persönliche Beratung
Unsere Vermieter
Wohnmobil-Typen in Schottland
Wann ist die beste Reisezeit?
Jahreszeiten in Schottland
Wohnmobilreise Schottland
Camping in Schottland
Wissenswertes zum Fahren
FAQ zu Camperreisen in Schottland
Städte mit Vermietstationen in Schottland und Nordengland
Camper Mietpreis pro Tag im Jahresverlauf
Beispielhaft anhand der günstigsten Preise pro Tag für ein B-Klasse Motorhome (Preise variieren je nach Verfügbarkeit und Buchungszeitraum)
| Monat | Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember |
| Preis | € 74 | € 74 | € 77 | € 110 | € 122 | € 133 | € 190 | € 178 | € 137 | € 112 | € 74 | € 74 |
Wir beraten euch persönlich

Hannah Knobel liebt die schottische Landschaft. Gerne berät sie euch dabei, das passende Wohnmobil zu finden.
Für euch erreichbar unter: +49 2233 / 92 81 581
Unsere Vermieter

McRent Wohnmobile
McRent ist der größte Wohnmobilvermieter in Europa. Die Station in Edinburgh ist der ideale Ausgangspunkt für Touren durch die schottischen Highlands.
Welche Wohnmobil-Typen werden in Schottland zur Miete angeboten?
Campervan

Die Kastenwagen findet ihr auf unserer Seite unter der Bezeichnung „Campervan“. Klein und kompakt eignet er sich perfekt für Camperreisen nach Schottland mit bis zu zwei Personen.
Teilintegriertes Wohnmobil

Die Teilintegrierten findet ihr auf unserer Seite unter der Bezeichnung „B-Class-Motorhome„. Angeboten wird diese Kategorie bei McRent in Schottland auch als spezielle „UK-Camper“ -Version.
Alkoven-Wohnmobil

Alkoven Wohnmobile findet ihr auf unserer Seite unter der Bereichnung „C-Class-Motorhome“. In Schottland wird diese Fahrzeugart momentan von McRent angeboten, und eignet sich perfekt für Familien.
Wann ist die beste Reisezeit für Schottland?
Für Hobbyfotografen geht eigentlich jede Jahreszeit. Natürlich ist der Sommer am beliebtesten, aber auch dann sollte man Kleidung für alle Wetterlagen dabei haben. Ab Ende März ist es bereits heller als bei uns und Schottland kommt langsam in den Frühling – die weiten Landschaften werden von einem üppigen Grün überzogen und die ersten Blumen beginnen zu blühen. Der Herbst bietet mit seinen morgendlichen Nebelschwaden gerne einen mystischen Zauber. Dann beginnt auch das Farbenspiel der Wälder und die Natur ist in Orange, Gelb und Braun getaucht. Die Sommer ist Hauptsaison und die Natur steht in voller Pracht – die Gärten der Schlösser sind hergerichtet und die warmen Temperaturen Laden und Wanderungen und Spaziergängen an den majestätischen Lochs und den mystischen Highlands ein.
Klimadiagramm Edinburgh, Schottland
Informationen zu Temperaturen und Niederschlägen im Jahresdurchschnitt

Video zur besten Reisezeit in Schottland
Schottland ist bekannt für viel Regen und im Sommer für die berüchtigten Stechmücken, die Midges. Doch ganz so schlimm, wie sein Ruf vermuten lässt, ist das Wetter dort nicht.
Der Westen Schottlands ist durch atlantische Tiefausläufer zwar niederschlagsreicher, zeigt sich im Sommer aber von seiner schönsten Seite und ist besonders bei Wanderern, Campern und Outdoorfans beliebt. Der Osten des Landes ist dagegen das ganze Jahr über deutlich trockener.
Wann die beste Reisezeit für Schottland ist, wann sich Camping und Outdoor-Aktivitäten besonders lohnen und wann ihr euch vor den Midges in Acht nehmen solltet, erfahrt ihr in diesem Video.
Jahreszeiten in Schottland
Frühling: Die Blütenpracht erwacht
Mit dem Frühling erwacht Schottland aus seinem Winterschlaf zu einer Symphonie aus Farben und Düften. Die Küstenlinien werden von blühenden Wiesen gesäumt, während sich die volle Pracht in den Gärten der Schlösser in den Startlöchern steht. Die Tage werden länger, die Sonne gewinnt an Kraft, und die Landschaft wird zu einem Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. In den Wäldern kehrt das Vogelgezwitscher zurück, und die ersten Lämmer bevölkern die grünen Hügel der Lowlands.
Sommer: Mitternachtssonne genießen
Der schottische Sommer ist eine Zeit der Magie, in der die Sonne nur zögerlich hinter dem Horizont verschwindet und die Nächte in ein schimmerndes Dämmerlicht taucht. Die Highlands erstrahlen in saftigem Grün, und die Seen laden zum Bootfahren und Baden ein. Festivals (wie etwa die Highland-Games) und Veranstaltungen sorgen für lebhafte Stimmung, während Wanderer die milderen Temperaturen nutzen, um die atemberaubende Berglandschaft zu erkunden. Die Mitternachtssonne mit ihrem märchenhaften Licht verleiht dieser Jahreszeit Schottland eine ganz besondere und unwiderstehliche Faszination.
Herbst: Farbvielfalt & Erntezeit
Der Herbst enthüllt Schottlands romantische Seite, wenn die Landschaft in warmen Erdtönen und leuchtenden Rottönen erstrahlt. Die Wälder der Cairngorms (im Nordosten) und die Ufer der Lochs sind von einer beeindruckenden Farbvielfalt durchzogen. Es ist die Zeit der Ernte und der sich langsam senkenden Sonne, die dem Land einen goldenen Schimmer verleiht. Herbstliche Wanderungen in den Wäldern sind eine wahre Freude für die Sinne, während der klare Himmel in den Nächten oft einen beeindruckenden Blick auf die Sterne gewährt.
Winter: Verwunschene Welten
Im Winter hüllt sich Schottland in eine verzauberte Decke aus Schnee und Stille. Die majestätischen Berge der Highlands erheben sich über verschneite Täler, während sich Seen langsam zu Eis verwandeln. Gemütliche Kaminfeuer in so manchen Pubs laden zu wohliger Wärme ein. In Gegenden mit geringer Lichtverschmutzung können sogar gelegentliche Nordlichter den Himmel in ein buntes Spektakel tauchen. Winterwanderungen und sogar Skiausflüge (ja Schottland hat 5 Skigebiete) bieten die Möglichkeit, die atemberaubende Landschaft in ihrer ruhigsten und geheimnisvollsten Zeit zu erkunden.
Was erwartet mich auf meiner Wohnmobilreise durch Schottland?
Schottland ist vielseitig. Es gibt im äußersten Westen die Inselgruppe der Hebriden, die sich durchaus mit dem Wohnmobil erkunden lassen, wie auch im Norden die Shetland- oder Orkneyinseln. In der Mitte thront der Ben Nevis. Zu den Lieblingsplätzen der Besucher zählt auch die Isle of Skye mit vielen pittoresken Eckchen für ein Selfie. Die Städte Glasgow und Edinburgh sind ebenfalls sehr unterschiedlich, fast wie Köln und Düsseldorf.
Tipp für Camper: In Edinburgh findet im August alljährlich das Military Tattoo statt. Campingplätze können zu dieser Zeit schon mal komplett ausgebucht sein, und es lohnt sich frühzeitig vorab zu reservieren.

Der Norden – die Orkney-Inseln und Shetland-Inseln

Die Highlands, das schottische Hochland im Nordwesten, sind gebirgig und von baumlosen Mooren durchzogen. Aus dieser Gegend stammen die meisten der weltberühmten Whiskysorten. Auch den berühmten See Loch Ness an dem Legenden des Seemonsters „Nessie“ stattfinden, findet man hier.
Die Orkney-Inseln liegen in Sichtweite der Nordküste jenseits der Meerenge des Pentland Firth und sind landwirtschaftlich geprägt. Nur 17 der über 70 Inseln sind bewohnt. Hier finden sich prähistorische Plätze und beeindruckende Naturschönheiten. Auch im Hochsommer erreichen die Temperaturen nur max. 15°.
Noch weiter nördlich in Richtung Norwegen kommen die Shetland-Inseln. Sie sind skandinavischer geprägt als das restliche Schottland. Hier findet man reichlich Überbleibsel aus der Wikingerzeit und von noch früheren Kulturen.
Tipp für Camper: Wenn ihr mit dem Wohnmobil oder Campervan auf Inseln wie die Isle of Skye, die Orkney Inseln oder die Hebriden übersetzen möchtet, solltet ihr eure Fähre möglichst früh buchen. Gerade in der Hauptsaison sind die Plätze für größere Fahrzeuge schnell ausgebucht.
Der Westen – Isle of Skye und die Äußeren Hebriden

Die Hafenstadt Oban gilt inoffiziell als Hauptstadt der Western Highlands und ist Ausgangspunkt für alle Reisen, die die Inselwelt der Inneren und Äußeren Hebriden mit der Isle of Skye beinhalten.
Glen Coe ist das Tal, durch welches man kommt, wenn man Richtung Fort Williams unterwegs ist. Hier fährt man durch wunderbare Bergformationen, die teilweise vulkanischen Ursprungs sind. Die Gegend eignet sich auch hervorragend zum Wandern und Klettern.
Einer der beliebtesten Fernwanderwege Schottlands ist der West Highland Way. An dessen Ende gelangt man zum höchsten Berg ganz Großbritanniens, dem Ben Nevis (1344 m). Wer nicht wandern will, kann mit einer Gondel nach oben fahren und bei guter Sicht bis nach Irland blicken.
Tipp für Camper: Die A82 durch das berühmte Tal von Glen Coe gehört zu den spektakulärsten Straßen Schottlands. Plant auf eurer Wohnmobilreise genügend Zeit für Fotostopps ein, denn die Berglandschaft entlang dieser Strecke ist wirklich beeindruckend.
Stationen: Edinburgh und Glasgow
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Die Mitte – Loch Lomond und die Highlands

Über 20 Seen liegen im Gebiet des Nationalpark Trossachs. Dessen Herzstück ist eindeutig Loch Lomond, Schottlands größter See genau in der Mitte des Landes. Hier wird fast jede Art Wassersport betrieben. Einen großartigen Blick auf die malerischen Dörfer rundherum hat man vom Wasser aus mit dem Loch Lomond Water Bus.
Nicht weit von Edinburgh liegt das geschichtsträchtige Stirling mit seiner imposanten und weithin sichtbaren Felsenburg Stirling Castle. Wer immer hier, an der Schnittstelle von Lowlands und Highlands, residierte, herrschte über die Schotten.
Tipp für Camper: Rund um größere Seen wie Loch Lomond gibt es mehrere Anleger mit großzügigen Parkplätzen, auf denen auch Campervans meist problemlos stehen können, wenn ihr eine Bootstour starten möchtet. Beliebte Aussichtspunkte besucht ihr am besten früh morgens, abends oder unter der Woche, wenn es deutlich ruhiger ist.
Der Osten – der Whiskey-Trail

Die Quelle des zweitlängsten schottischen Flusses Spey liegt noch in den Highlands und mündet 160 km weiter südlich in die Spey Bay an der Moray-Küste. Speyside ist die Region, die auf der ganzen Welt berühmt ist für ihre fantastischen Whiskysorten. Der legendäre Whisky-Trail entlang des Flusses führt durch herrliche Landschaften und immer wieder zu Whisky-Brennereien. Hier kann man nicht nur verkosten, sondern bei geführten Touren auch sehr viel über Malt Whisky und seine Herstellung erfahren. Speyside ist darüber hinaus auch wunderbar geeignet für ausgedehnte Wanderungen.
Statt auf Whisky-Tour kann man sich selbstverständlich auch auf eine Schlösser-Route begeben: Nordwestlich von Aberdeen liegt ein Abschnitt des sogenannten Castle-Trails. Oder lieber Dünen- und Strandspaziergänge? Ein Abschnitt des Coastal-Trail führt über fast 20 km hinter der Mündung des River Don durch ein Naturschutzgebiet bis nach Newburgh.
Tipp für Camper: Der Castle Trail in Aberdeenshire führt euch zu zahlreichen beeindruckenden Schlössern und eignet sich sehr gut für eine entspannte Route mit dem Wohnmobil. Die Straßen sind hier meist breiter und einfacher zu fahren als in vielen Teilen der Highlands.
Stationen: Edinburgh und Glasgow
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Der Süden – Galloway, Edinburgh und Glasgow

Wer sich von Glasgow in südwestlicher Richtung bewegt, der erreicht die Halbinsel Rhinns of Galloway, eine wunderschöne Urlaubsregion, die völlig zu Unrecht oft links liegen gelassen wird.
Beim Seebad Portpatrick beginnt der Langstreckenwanderweg Southern Upland Way, mit insgesamt 340 km Schottlands längster Wanderweg überhaupt. Er führt bis an die Küste von Berwickshire.
Tipp für Camper: Entlang der Küste rund um Portpatrick, Stranraer und Drummore findet ihr mehrere schöne Campingplätze mit Blick auf das Meer. Diese Region im Südwesten Schottlands ist weniger überlaufen und daher perfekt für eine ruhigere Etappe auf eurer Reise.
Stationen: Edinburgh, Glasgow und Manchester
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Wie funktioniert Camping in Schottland?
Wo kann ich kostenlos mit dem Camper in Schottland übernachten?
Über 500 Weingüter, Pubs, ökologische und familiengeführte Bauernhöfe sowie Cafés bieten kostenlose Wohnmobilstellplätze auch in England & Schottland an. Das Handbuch BritStops mit passendem Aufkleber für die Windschutzscheibe gibt es im gut sortierten britischen Buchhandel. Nachhaltiger kann man nicht reisen, echtes Slowtravel.
Darf man in Schottland wildcampen oder freistehen?
Wildcampen ist in Schottland grundsätzlich erlaubt, gilt aber nur für Zelte. Für Wohnmobile oder Campervans greift das Jedermannsrecht nicht. Freistehen wird teilweise toleriert, solange ihr niemanden stört, keine Verbotsschilder missachtet und keinen Müll hinterlasst. Bitte informiert euch vor Ort, fragt im Zweifel die Grundstücksbesitzer, und verhaltet euch stets respektvoll gegenüber Mensch und Natur.
Was ist die beste Camping-App?
Unser Favorit ist die Camping-App EU. Sie bietet gut recherchierte Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und private Stellmöglichkeiten in ganz Schottland.
Bei einer Buchung bei Rent A Camper gibt es das Upgrade PRO kostenlos dazu.
Was muss ich beim Fahren in Schottland beachten?
Auf welcher Straßenseite fährt man in Schottland?
In Schottland gilt Linksverkehr. Achtet gerade auf einsamen oder anderen weniger befahrenen Straßen in den ersten Tagen besonders darauf links zu fahren. Viele Kleinstädte bestehen aber oft genug nur aus einer Hauptstraße, sodass dies weniger ein Problem darstellt, als auf Straßen in den Bergen. Keine Angst – der Umstieg gelingt vielen viel schneller als gedacht!
Wie ist das Tempolimit in Schottland?
Innerorts gilt meist ein Tempolimit von 30 mph, auf Landstraßen 60 mph und auf Autobahnen 70 mph. Angegeben werden die Geschwindkeitsbegrenzungen stets in Meilen pro Stunde.
Bei einigen Schotterstraßen und kurvigen Pisten erscheint die Geschwindigkeitsbegrenzung als sehr unpassend, vor allem wenn man als Fahrer die Strecke nicht gut kennt und deutlich langsamer unterwegs ist.
Was muss ich über Kreisverkehre in Schottland wissen?
Kreisverkehre gibt es in Schottland reichlich. Grundsätzlich gilt es zu beachten, diesen aufgrund des Linksverkehrs im Uhrzeigersinn zu befahren. Gerade in Städten ist es einfacher, die Regeln zu beachten, da man dem vorherigen Fahrzeug einfach nur folgen muss.
Solltet ihr im Stress einmal nicht genau wissen wohin, dann dreht doch noch eine Runde. In dieser Zeit kann man sich konzentrieren und die passende Ausfahrt findet sich fast von allein.
Häufig gestellte Fragen zu Wohnmobil- und Camper-Reisen in Schottland
Einreise & Dokumente
Für die Einreise nach Schottland benötigt ihr als deutsche Staatsbürger einen gültigen Reisepass. Der Personalausweis reicht seit dem Brexit nicht mehr aus. Zusätzlich ist eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA) erforderlich, die ihr vor der Reise online beantragen müsst.
Nein. Euer deutscher EU-Führerschein wird in Schottland anerkannt, sodass ihr damit problemlos ein Auto oder Wohnmobil fahren könnt. Ein internationaler Führerschein ist in der Regel nicht notwendig. Für Nicht-EU-Bürger empfehlen wir einen internationalen Führerschein für die Reise nach Schottland mitzuführen.
Die UK ETA beantragt ihr online auf der Seite der Regierung Großbritanniens (UK Government) oder über die offizielle UK-ETA-App. Dafür benötigt ihr euren Reisepass sowie ein Foto des Dokuments und ein aktuelles Foto von euch. Die Genehmigung wird digital mit eurem Reisepass verknüpft und meist innerhalb weniger Tage ausgestellt.
Verkehrsregeln & Fahren
Nein. Schottland hat keine Mautstraßen für Autos oder Wohnmobile. Auch große Brücken wie die Forth Road Bridge können heute kostenlos genutzt werden.
Single Track Roads sind einspurige Straßen mit Ausweichstellen (Passing Places). Begegnet euch ein anderes Fahrzeug, nutzt ihr diese Ausweichstellen zum Vorbeifahren. Wichtig: Passing Places sind nur zum Ausweichen gedacht und sollten nicht zum Parken genutzt werden.
Wie bereits oben erwähnt: In Schottland herrscht Linksverkehr. Besonders in den Highlands sind viele Straßen zudem schmal und kurvig, und Tiere wie Schafe oder Hirsche können plötzlich auf der Fahrbahn stehen. Plant daher lieber etwas mehr Zeit für eure Strecken ein. Auch die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind zu beachten. Außerdem gilt Anschnallpflicht und eine Alkoholgrenze von 0,05 %.
Camping & Stellplätze
Ja, Schottland hat ein sehr gutes Netz an Campingplätzen. Besonders viele findet ihr in den Highlands, auf der Isle of Skye oder entlang der beliebten North Coast 500.
Ein Campingplatz kostet in der Regel zwischen 20 und 40 Pfund pro Nacht für Campervans oder Wohnmobile. Plätze mit mehr Komfort oder besonders schöner Lage können auch bis zu etwa 60 Pfund pro Nacht kosten. Es gibt auch einige kostenlose Optionen, zum Beispiel über BritStops. Insgesamt hängen die Preise sehr stark von Saison, Lage und Ausstattung ab, wie in anderen Ländern auch.
In beliebten Regionen wie zum Beispiel entlang der North Coast 500, und insbesondere auch in der Hauptsaison, empfehlen wir die Campingplätze vorab zu reservieren. In abgelegeneren Regionen und/oder in der Nebensaison sind meist auch spontane Stopps keinerlei Problem.
Route planen & Unterwegs sein
Die klassische Dauer für eine Rundreise durch Schottland beträgt ca. 10 bis 14 Tage. Viele Straßen sind schmal, weshalb ihr euch nicht zu viele Kilometer Fahrstrecke pro Tag vornehmen solltet. Wenn ihr weniger Zeit habt, lassen sich einige Highlights auch innerhalb einer Woche erkunden. Die Mindestmietdauer der Wohnmobile gilt es dabei zu beachten. Wer länger Zeit hat, kann Schottland intensiver und ausgiebiger erleben.
Neben den berühmten Highlands gibt es in Schottland viele weitere beeindruckende Regionen. Von den Orkney- und Shetland-Inseln im Norden über Isle of Skye und die Hebriden bis hin zu Loch Lomond & The Trossachs Nationalpark sowie den Städten Edinburgh, Glasgow und Stirling. Einige besonders schöne Reiseziele und Routenvorschläge für euren Roadtrip findet ihr weiter oben auf dieser Seite.
Tanken funktioniert in Schottland ähnlich wie in Deutschland. An den meisten Tankstellen tankt ihr zuerst und bezahlt anschließend im Shop oder direkt am Automaten mit Karte. Viele Stationen sind rund um die Uhr geöffnet und ermöglichen Kartenzahlung direkt an der Zapfsäule. Besonders in den Highlands und auf den Inseln liegen Tankstellen oft weiter auseinander, deshalb solltet ihr den Tank rechtzeitig füllen. Die Preise werden, wie in Großbritannien üblich, in Pfund pro Liter angegeben.
Kosten & Buchung
Die Preise für Miet-Wohnmobile in Schottland variieren je nach Saison und Fahrzeugmodell. In der Regel liegen sie zwischen etwa £50 und über £200 pro Nacht (ca. 60 € bis 230 €). Besonders in der Hauptsaison im Sommer sind die Preise deutlich höher als in den Wintermonaten. [Stand März 2026]
Für Reisen in der Hauptsaison, vor allem zwischen Mai und September, empfiehlt es sich, ein Wohnmobil sechs bis neun Monate im Voraus zu reservieren. Beliebte Fahrzeuge sind schnell ausgebucht, besonders rund um die Ferienzeiten. Wer früh bucht, hat meist die größere Auswahl und kann oft auch von besseren Preisen profitieren.
Campingplätze in Schottland kosten je nach Lage und Ausstattung meist zwischen etwa 20 und 40 £ pro Nacht für Wohnmobile oder Campervans. Einfache Plätze können günstiger sein, zum Beispiel ab rund 13,50 £ pro Person auf der Isle of Skye, während Campingplätze mit vielen Einrichtungen auch um 40–50 £ pro Nacht kosten können.
Währung & Bezahlen
In Schottland bezahlt ihr mit dem Britischen Pfund (GBP). Neben den Banknoten der Bank of England sind auch schottische Pfundnoten im Umlauf, die denselben Wert haben. Der Wechselkurs schwankt, liegt aber aktuell meist ungefähr bei 1 Euro ≈ 0,85 bis 0,90 Pfund. (Stand März 2026)
Bargeld ist in Schottland meist nicht zwingend nötig. In den meisten Geschäften, Restaurants und Tankstellen könnt ihr problemlos mit Karte oder kontaktlos bezahlen. Ein kleiner Bargeldbetrag kann dennoch praktisch sein, etwa in ländlichen Regionen, auf Märkten oder in kleineren Cafés.
In vielen Geschäften könnt ihr auch in Schottland mit eurer Girocard (Maestro oder V-Pay) bezahlen. Noch verbreiteter sind jedoch Kreditkarten wie Visa oder Mastercard, die fast überall akzeptiert werden und i.d.R. auch für die Übernahme eines Miet-Wohnmobils benötigt werden. Beachtet, dass bei Zahlungen außerhalb der Eurozone oft Fremdwährungsgebühren von etwa 1–2 % sowie zusätzliche Gebühren beim Geldabheben anfallen können. Informiert euch daher am besten vor der Reise bei eurer Bank über die Konditionen.
Ja, kontaktloses Bezahlen ist in Schottland sehr verbreitet. In Geschäften, Restaurants, Bussen und teilweise sogar auf Märkten könnt ihr problemlos mit Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay zahlen.
Ja. Schottische Banknoten sind ebenfalls Pfund Sterling und haben den gleichen Wert wie englische Banknoten. In Schottland werden englische Scheine überall akzeptiert. In England kann es vereinzelt vorkommen, dass Händler schottische Banknoten zunächst prüfen oder nicht sofort erkennen.
Essen & Einkaufen
Die schottische Küche hat einige Klassiker zu bieten. Besonders bekannt ist Haggis, ein traditionelles Gericht aus Fleisch, Hafer und Gewürzen. Ebenfalls typisch sind Fish & Chips, Scotch Pie, Shortbread und das karamellige Süßgebäck Tablet. Beim Frühstück begegnet euch häufig ein Scottish Breakfast mit Eiern, Würstchen und Black Pudding. Als Getränk gehört natürlich Scotch Whisky zu den berühmtesten Spezialitäten des Landes.
Die Preise für Restaurantbesuche sind mit vielen westeuropäischen Ländern vergleichbar. In einem Pub kostet ein Hauptgericht meist zwischen 12 und 18 Pfund, während ihr in Restaurants oft 18 bis 30 Pfund für ein Hauptgericht zahlt. Ein Pint Bier liegt häufig bei 5 bis 7 Pfund, je nach Region und Lokal.
Lebensmittelpreise sind ähnlich wie in Deutschland, teilweise leicht höher. In großen Supermärkten auf dem Land sind Eigenmarken oft am günstigsten, während kleine Stadtläden, etwa in Edinburgh, meist etwas teurer sind.
Große Supermarktketten wie Tesco, Sainsbury’s, Lidl oder Aldi findet ihr in vielen Städten und größeren Orten.
Gesundheit & Versorgung
Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) habt ihr auch in Schottland Anspruch auf medizinisch notwendige Behandlungen im öffentlichen Gesundheitssystem, dem NHS (National Health Service). Diese Leistungen können eingeschränkt sein.
Auch wenn die EHIC viele Leistungen abdeckt, ist eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung sehr empfehlenswert. Sie übernimmt zum Beispiel Kosten für einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Deutschland oder andere Leistungen, die nicht vollständig vom NHS abgedeckt werden.
Nach dem Brexit gehört Großbritannien offiziell nicht mehr zur EU-Roaming-Zone. Viele deutsche Mobilfunkanbieter ermöglichen jedoch weiterhin Roaming zu ähnlichen Konditionen wie innerhalb der EU. Da sich die Regelungen je nach Anbieter unterscheiden, lohnt es sich, die genauen Bedingungen vor der Reise kurz zu prüfen, und im Zweifel einen entsprechenden Vertrag mit internationalem Roaming abzuschließen.






