Sydney – für viele die schönste Stadt der Welt

Das Opera House mit der Harbour Bridge ist natürlich ein Superhighlight der australischen Metropole. Sydney hat aufgrund der einzigarten australischen Tierwelt eine Menge Tipps für Freunde der Flora und Fauna. Der Taronga Zoo, der Featherdale Wildlife Park oder das Sealife Aquarium sind die Topsehenswürdigkeiten. In den Royal Botanic Gardens gedeihen die schönsten Blumen und Pflanzen des Kontinents.

Die größte und beliebteste Stadt Australiens und ein guter Ausgangspunkt für eine Reise mit dem Camper ist Sydney. Angrenzend an diese findet sich die flache bis leicht hügelige Cumberland Plain, eine Region mit Teichen und Mooren, sowie das dicht bewaldete Hornsby Plateau.
Bondy Beach und Manly Beach locken jedes Jahr viele Surfer an.

Ihre Urlaubscamper in Sydney

Unsere Erfahrung

Gero Spoerer kennt Australien. Mit einem Camper durch das südliche Australien zu reisen, war für ihn ein ganz besonderes Erlebnis.

Gero Spoerer

Für Sie erreichbar unter: +49 2233 / 92 81 581

Wohin in Sydney?

Sydney ist die Hauptstadt des Bundesstaates New South Wales und nicht nur die bekannteste, sondern auch die größte Stadt Australiens. Natürlich lohnt sich ein Besuch nicht nur wegen den Wahrzeichen der Stadt: dem muschelförmigen Opernhaus und der Harbour Bridge. Denn Sydney hat weit mehr zu bieten als diese Touristenmagneten.
Der kostenlose und täglich geöffnete Royal Botanic Garden lädt nicht nur bei strahlendem Wetter zu einem spannenden Spaziergang ein. Hier kann man stundenlang die heimische Flora und Fauna bewundern und in den netten Cafés oder auf einer der Wiesen direkt am Wasser einen Happen zu sich nehmen. Im Umkreis des botanischen Gartens befinden sich ebenfalls viele Museen.
Am Westrand findet man die staatliche Art Gallery of New South Wales, deren Sammlung zur australischen Kunst des 19. und 20. Jh. ebenso interessant ist, wie die Dauerausstellung Yiribana, die sich mit der Kunst der Aborigines und der Torres-Strait-Insulaner beschäftigt. Das größte Naturkundemuseum Australiens, das Australien Museum, zeigt sehr anschaulich, kritisch und unterhaltsam die Geschichte der Ureinwohner und der Besiedlung durch die Europäer auf. Zwar muss man für den Stadtzoo, den Taronga Zoo, Eintrittsgeld bezahlen, aber es ist nicht nur zur Freude der Kinder gut investiertes Geld. Hier ist die Fläche in acht zoogeographische Regionen eingeteilt und beherbergt nicht nur exotische Tiere, wie z.B. Elefanten und Giraffen, sondern vor allem australien­typische Arten, wie Dingos, die niedlichen Schnabeltiere, tasmanische Teufel, Wombats, Koala und natürlich Kängurus.
Abends lädt das Sydney Opera House ein: Hier findet man alles, was das Herz des Kultur­begeisterten begehrt – neben dem Opernsaal gibt es zwei Theatersäle, eine Konzerthalle, sowie ein Kino und diverse Bars und Restaurants.
Wem eher der Sinn nach Strand, Sonne und Meer steht, wird eher Probleme haben, sich zwischen den schönen vielzähligen Stränden zu entscheiden: Der Bondi Beach ist wohl der berühmteste und beliebteste Strand bei Touristen und Surfern. Wenn man es in der Sonne auf dem Handtuch gar nicht mehr aushält, kann man einen schönen Spaziergang entlang dem Bondi-Coogee-Beachwalk machen. Dieser führt abwechselnd über steile Klippen und weiße Sandstrände bis zum Coogee Beach.

New South Wales, Victoria und Tasmanien

Einer der vielen klassischen Routen ist die Great Ocean Road mit den zwölf Aposteln, die ein Teilstück der Strecke von Sydney nach Melbourne oder weiter bis Adelaide ist. Die Känguru-Insel ist immer noch ein Highlight in Adelaide, auch wenn sie unter den Bränden stark gelitten hat.

Eine ganz andere Welt scheint einem auf Tasmanien zu begegnen. Nicht nur wegen des gleichnamigen Beutelteufels, sondern auch die Bergwelt ist einzigartig. Rauschende Wasserfälle, stille Wälder und glasklare Bergseen bestimmen das Landschaftsidyll der Insel.

Flinders Range

Flinders Range, oder auch die Flinderskette, ist ein Gebirgszug im Süden Australiens. Neben zahlreichen Wanderwegen, auf denen man eine artenreiche Tiervielfalt entdecken kann, befinden sich in der Umgebung insgesamt drei Nationalparks: Flinders Range National Park, der Mount-Remarkable-Nationalpark und der Vulkathunha-Gammon-Ranges-Nationalpark im Norden. Besonders beliebt und beeindruckend ist Wilpena Pound, ein natürliches Amphitheater im Süden. Schön ist es hier vor allem im Frühjahr, wenn die Wildblumen zu blühen beginnen.

Grampians Nationalpark

Der Grampians Nationalpark bietet besonders im Frühling, wenn sich die Landschaft in ein Blüten­meer verwandelt, einen atemberaubenden Anblick. Besonders gut lässt sich das Gebiet mit den Wanderstiefeln erobern, sodass man die Tierwelt – u.a. Emus, Koalas und auch Kängurus, und wenn man Glück hat, entdeckt man auch ein Schnabeltier – in seiner natürlichen Umgebung bestaunen kann.

Great Ocean Road

Die 243 km lange Straße Great Ocean Road, entlang der australischen Südküste, lässt sich besonders gut mit dem Wohnmobil erkunden und ist damit eine der bekanntesten Scenic Routes Australiens. Sie führt ebenso an malerischen Küstenorten entlang, wie durch dichten Regenwald, während sich geheimnis­­volle Grotten mit einsamen Sandstränden abwechseln.

In der Nähe der Stadt Lorne kann man ausgezeichnet surfen, während die Felsformationen bei Port Campbell jeden Fotografen glücklich machen.

Zwischen Warrnambool und Port Fairy kann man Wale sehen, die zwischen Mai und September ihre Jungen zur Welt bringen.

Tasmanien – des Teufels Paradies

Südlich des australischen Festlandes befindet sich die Insel Tasmanien, deren Hauptstadt Hobart ist. Sie liegt an der Mündung des Derwent Rivers und am Fuß des Mount Wellington. Die Sydney-Hobart-Regatta ist weltweit bekannt, und der Wochenmarkt des Salamanca Place ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Die schöne Altstadt und der Naturhafen sorgen für ein charmantes Flair.

Die Insel Bruny Island liegt südlich von Hobart und kann nur mit der Autofähre erreicht werden. Sie besteht aus einer Nord- und einer Südinsel, die nur durch einen Tombolo, einen Dünenstreifen, miteinander verbunden sind. Berühmt ist dieser beliebte Ausflugsort aufgrund seiner Albino-Wallabys, die man vor allem im South-Bruny-Nationalpark entdecken kann. Im The Neck Game Reserve sind hingegen eher Zwergpinguine anzutreffen. Die Flora besteht hauptsächlich aus Eukalyptuswäldern und Weiden. Nicht nur Angler und Segler verbringen hier gerne ihre Zeit, auch Wanderer kommen aufgrund spektakulärer Wanderwege durch die zauberhafte und abwechslungsreiche Natur auf ihre Kosten. Eine spannende Vergangenheit mit Walfängern und Robbenjägern kann die Insel auch vorweisen.

Der Cradle Mountain – Lake St Clair Nationalpark existiert bereits seit 1922 und liegt im nordwest­lichen Zentrum Tasmaniens. Er ist Teil des UNESCO-Welterbes Tasmanische Wildnis. Neben dichten Wäldern, Mooren und klaren Seen finden sich hier zahlreiche Wasserfälle, Schluchten und der höchste Berg Tasmaniens, der Mount Ossa. Auch der nur geringfügig kleinere Berg Artillery Knob ist bei Wanderern und Bergsteigern sehr beliebt. Die Vegetation reicht aufgrund der Vielseitigkeit der Landschaft von Moorgebieten bis hin zu Regenwäldern. Der von einer Krankheit gefährdete Beutel­teufel, auch Tasmanischer Teufel genannt, kann hier ebenso häufig vom aufmerksamen Betrachter entdeckt werden wie das Schnabeltier oder der Nacktnasenwombat.

An der Ostküste Tasmaniens liegt der Freycinet Nationalpark, dessen schroffe Granitformationen, weiße Strände und angenehm duftende Eukalyptuswälder ebenso berühmt sind wie der Blick auf Wineglass Bay oder die rosafarbenen Berge. Nach der Erkundung des historischen Leuchtturms kann man neben Delfinen Kajak fahren oder aber die begehrten und köstlichen Austern essen. Auch Wale sind zwischen Juni und September zu beobachten.

Wer es lieber historisch mag, sollte einen Ausflug zu dem ehemaligen Gefängnis Port Arthur machen. Die erste konfessionsübergreifende Kirche Australiens wurde hier von den Gefangenen aufgebaut – sie brannte Ende des 19. Jh. bei Buschfeuern ab. Ebenso wie der Rest des Gefängnisses wird sie heute liebevoll restauriert und rekonstruiert. Im Museum kann man Erinnerungsstücke besichtigen und in die Geschichte eintauchen. 

Unsere Vermieter

Apollo & Cheapa Campa

Campergigant in Australien. Star RV und Hippie Campers gehören auch dazu.

Vermietstation

Apollo & Cheapa Campa & Star RV
31 Bay Road
Taren Point (Sydney) NSW 2229

Britz & Maui & Mighty

Großer Vermieter von Wohnmobilen und Campern. Maui ist top!

Vermietstation

Britz & Maui & Mighty
Building 2/9, Ashley Street
Braybrook (Melbourne) VIC 3019

Travellers Autobarn

Die pfiffigen Camper nach dem Motto: aus alt mach’ neu. Die Fahrzeuge sind etwas älter, aber der Innenausbau neu.

Vermietstation

Travellers Autobarn
Site C, 16 McPherson Street
Banksmeadow, NSW (Sydney) 2019

Let’s go Motorhomes

Die Vermietmarke des bekannten Herstellers Jayco. Absolute Top-Wohnmobile, die den Vergleich mit Maui nicht scheuen müssen.

Vermietstation

Let’s go Motorhomes
1581 Botany Road
Botany (Sydney) NSW 2019

Ein Spaziergang durch die Blue Mountains

Die faszinierende und lebendige Stadt Sydney mit dem berühmten Sydney Opera House und der Harbour Bridge liegt in einem der ältesten Staaten Australiens, New South Wales. Dort findet sich alles, was den interessierten Reisenden an diesem Kontinent fasziniert – wunderschöne Sandstrände, Berge und Felsen, grüne Wälder und die karge Landschaft des Outback. Die Blue Mountains, ca. 90 Fahrminuten mit dem Wohnmobil entfernt, bieten eine große Artenvielfalt an Eukalyptusbäumen, die sogar zum Weltnaturerbe von UNESCO erklärt wurden. Das ätherische Öl, das durch Verdunstung von den Blättern abgegeben wird, legt einen blauen Schimmer über die Berge. Hier entstehen viele Flüsse, wie der Coxs River, an dessen Ufer man hervorragend wandern und reiten kann. Mittlerweile umfasst das Gebiet sieben Nationalparks, darunter den Blue-Mountains-Nationalpark und den Wollemi-Nationalpark, in dem man eine Reihe von Felsmalereien der Aborigines entdecken kann. Weinliebhaber kommen im Hunter Valley, knapp zwei Stunden von Sydney entfernt, auf ihre Kosten! Das älteste Weinanbaugebiet Australiens befindet sich in der Nähe der Stadt Cessnock. Dort kann man neben einer Weinverkostung auch kulinarische Genüsse erleben. Golfplätze und Wellnessangebote bieten für Interessenten angenehme Alternativen zu der Wildnis der Umgebung. Der Mungo National­park gehört mit zu den interessantesten Landschaften Australiens, da er bis zu 17 ausgetrocknete Seen umfasst, die einen faszinierend Anblick bieten. Ein absolutes Muss sind „The Walls of China“. Man kann dort viele Tiere entdecken, wie Warane, Kängurus und Taipane. Die ältesten bekannten Überreste von Menschen – Mungo Man und Mungo Lady – wurden ebenfalls dort gefunden. Die Hafenstadt Port Macquarie bietet das außergewöhnliche Koala Hospital. Dort werden durch Unfälle verletzte oder kranke Koalas gepflegt, ehe man sie wieder in die Wildnis entlässt. Die feinsandigen Strände dieses Gebietes sind ebenso eine Sehenswürdigkeit wie The Sea Acres Rainforest Centre, wo man ganz entspannt über einen Holzweg durch den Regenwald spazieren kann.


Anreise nach Sydney

Der Sydney Kingsford Smith Airport ist der größte in Australien. Emirates, Etihad und Qatar Airways fliegen mit Umsteigen dort mit ihren großen Flugzeugen hin. Mit Singapore Airlines geht es via Stop in Singapur nach Australien.

Parken in Sydney mit dem Camper

Wie in jeder Großstadt ist es auch in Sydney nicht einfach, einen Wohnmobil­stellplatz oder einen Campingplatz in Citynähe zu bekommen. Es gibt sie aber in den äußeren Bereichen der Stadt, teilweise mit guten Verbindungen in die Innenstadt. Das Opera House oder die Harbour Bridge lässt sich jedoch auch gut von dort aus erkunden.

Wohnmobile in anderen Städten mieten