Urlaubscamper in Auckland
Nord- oder Südinsel?
Um den grünen Inselstaat im südlichen Pazifik richtig kennenzulernen, bieten sich Rundreisen in Campervans oder im Motorhome an. Zwar kann man auch im Mietwagen mit vorgebuchten Unterkünften flexibel unterwegs sein, aber ein Wohnmobilurlaub ist einfach eine damit nicht zu vergleichende Erfahrung. Spätestens nach einer gemütlichen Nacht im Camper barfuß im Morgentau direkt am Fjord stehen, den dampfenden Kaffeebecher in der Hand – da sind die Gedanken an ein Hotelzimmer sowieso verflogen.
Neuseeland besteht aus zwei Haupt- und mehreren kleinen Inseln. Es ist kein sehr großes Land, bietet aber auf kleinem Raum unfassbar abwechslungsreiche Naturlandschaften: dichte Wälder, Strände, gewaltige Fjorde, schneebedeckte Berge, glitzernde Seen und zerklüftete Küsten und Gletscher. Kurzum: Im Süden entdecken Sie die einmalige Fjord- und Berglandschaft mit ihren Gletschern, und im hügeligen Norden reiht sich ein schöner Strand an den nächsten. Die Entscheidung fällt schwer – die Einheimischen sind jedoch in beiden Landesteilen in puncto Herzlichkeit und Gastfreundschaft nicht zu übertreffen.
Über Neuseeland
Urlaubscamper in Auckland
Video: Der richtige Camper
Neuseelands Städte
Camperpreise im Jahresverlauf
Beste Reisezeit für Neuseeland
Klimadiagramm
Neuseeländische Jahreszeiten
Experten-Beratung
Vermietstationen Nord- & Südinsel
So geht Camping in Neuseeland
Wissenswertes zum Fahren
Kaufen oder mieten?
Unsere Vermieter
Reiseinfos & Wissenswertes
Rent A Camper – Kontaktformular – Neuseeland
Welcher Camper ist der richtige für mich?
In Neuseeland gibt es eine Vielzahl an Wohnmobilen und Campervans. In diesem Video erfahrt ihr, mit welchen Anbietern Rent A Camper zusammenarbeitet, in welchen Details die Vermieter sich unterscheiden und welche Camper- und Wohnmobilmodelle es gibt.
Am Ende dieses Videos:
- könnt ihr entscheiden, welches Fahrzeug am besten zu euren Reisevorlieben & Bedürfnissen passt.
- wisst ihr, wie sich die Modelle voneinander unterscheiden.
Camper Mietpreis pro Tag im Jahresverlauf
Beispielhaft anhand der günstigsten Preise pro Tag für einen Sleepervan (Preise variieren je nach Verfügbarkeit und Buchungszeitraum)
| Monat | Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember |
| Preis | € 80 | € 110 | € 105 | € 39 | € 91 | € 75 | € 88 | € 100 | € 100 | € 100 | € 100 | € 100 |
Neuseelands Städte mit Vermietstationen
Wann ist die beste Reisezeit für Neuseeland?
Jede Jahreszeit hat in Neuseeland seinen Reiz. Durch die Lage auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten den europäischen genau entgegengesetzt. Die Temperaturen sind ganzjährig angenehm, und das Wetter lädt zu allerhand Outdooraktivitäten ein.
Klimadiagramm Auckland, Neuseeland

Neusseländische Jahreszeiten im Überblick
Unser Tipp: Es gibt wenig Länder, die so perfekt für einen Urlaub mit Wohnmobil oder Camper geeignet sind wie Neuseeland! So viele fantastische Orte, die man nicht einfach nur mit dem Auto bereisen, sondern an welchen man sogar schlafen kann! Wer möchte schon abends in ein Hotel zurückkehren, wenn man stattdessen mit Lagerfeuer und Decke den Sternenhimmel betrachten kann?! Es gibt viel zu entdecken – zu jeder Jahreszeit!
Winter (Juni bis August)

Im neuseeländischen Winter variieren die Tagestemperaturen. Sie liegen im Durchschnitt zwischen 11° – 16° Celsius. Verschneite Bergspitzen und klares Wetter sind also vorprogrammiert.
In diesen Monaten wird es Richtung Süden tendenziell kälter, und Richtung Norden ist mit mehr Niederschlag zu rechnen. Bei Sonnenschein ist es sehr schnell wunderbar warm, wobei man deutlich den Unterschied der erhöhten UV-Strahlung spürt.
Sonnenschutz sollte man gerade deswegen nicht vergessen: In Neuseeland bekommt man sehr schnell Sonnenbrand – und Sonnencremes sind in Deutschland deutlich günstiger zu bekommen. Allerdings kann das Wetter auch schnell umschlagen: Regenbögen lassen sich immer gut bestaunen.
Frühling (September bis November)

Im neuseeländische Frühling klettert das Thermometer bis auf 19°C. Die Atmosphäre ist eine ganz besondere: Blüten und Knospen wachsen in bunten Farben, hier und da sind neugeborene Lämmer auf den Weiden zu sehen, und die grollenden Wasserfälle sind prall gefüllt durch die Wassermassen aus den Bergen.
Im Frühling sind vergleichsweise wenig Urlauber im Land unterwegs. So habt ihr die besten Möglichkeiten, die Natur beim Erwachen an vielen schönen Stellen ganz privat zu genießen.
Sommer (Dezember bis Februar)

Ganz im Zeichen von Strand, Meer und Sonne stehen die Sommermonate Dezember, Januar und Februar mit vielen Sonnenstunden und wenigen Regentagen.
Mit Temperaturen bis zu 32°C laden aber nicht nur die Küsten zum Schnorcheln und Schwimmen ein. Zahlreiche Seen an der Fahrtstrecke eignen sich hervorragend für eine spontane Abkühlung.
Es lohnt sich darüber nachzudenken, Weihnachten und Silvester vielleicht mal ganz anders zu verbringen: angenehm warm und mit sehr viel Sonnenschein.
Herbst

Von März bis in den Mai taucht der Herbst die neuseeländischen Landschaften in leuchtende Gold- und Orangetöne.
Dabei sind die Tage noch relativ lang, und die Tageshöchsttemperaturen können noch knapp an die 20°C-Marke heranreichen.
Persönliche Beratung

Natalie Bremke und Andreas Van den Eynde haben beide schon jeweils mehr als zehn Monate in Neuseeland gelebt – sie lieben dieses kleine Land.
Für euch erreichbar unter: +49 2233 / 92 81 581
Vermietstationen Nord- und Südinsel
Für alle, die viel sehen möchten, haben wir eine gute Nachricht: Einwegmiete in Neuseeland ist möglich. Wer also die Nord- und Südinsel entdecken möchte, kann diese Option nutzen und den Camper einfach an einem anderen Rückgabeort abgeben.
Zwischen Wellington und Picton verkehrt mehrmals täglich eine Fähre. Die Überfahrt dauert 3,5 Stunden und ist problemlos mit dem Camper möglich. Jedoch sollten die Tickets besonders in der Hauptsaison früh gebucht werden.
Neuseeland bietet dem Besucher eine reichhaltige Fülle an unvergleichlichen Naturschauspielen. Die beiden Inseln sind etwa so groß wie Großbritannien, man muss sich daher nicht unbedingt vier bis sechs Wochen Zeit nehmen – aber genügend Zeit vor Ort zu haben ist einfach angenehm.
Mit Muße durch die Landschaft fahren – anhalten und die Natur genießen.

Wohnmobilreise durch Neuseeland
Neuseeland zählt zu den beeindruckendsten Roadtrip-Destinationen der Welt. Auf vergleichsweise kurzer Distanz wechseln sich spektakuläre Landschaften ab: schneebedeckte Berge, aktive Vulkane, türkisfarbene Seen, dichte Regenwälder und endlose Küstenabschnitte. Egal ob Nord- oder Südinsel – hinter nahezu jeder Kurve wartet ein neues Naturhighlight. Gleichzeitig begeistert das Land mit einer entspannten Atmosphäre, einer ausgezeichneten touristischen Infrastruktur und einer tief verwurzelten Maori-Kultur, die vielerorts bis heute spürbar ist.
Für Reisen mit Mietwagen, Dachzelt oder Allradcamper ist Neuseeland wie geschaffen. Gut ausgebaute Straßen, zahlreiche Campingplätze und die große Freiheit, die Natur hautnah zu erleben, machen das Land zu einem Paradies für Selbstfahrer. Ob Wanderungen in Nationalparks, Begegnungen mit einzigartiger Tierwelt oder Übernachtungen mit Blick auf Berge, Seen oder das Meer – ein Roadtrip durch Neuseeland verbindet Abenteuer, Natur und Entschleunigung auf einzigartige Weise. Wer gerne unabhängig reist und die schönsten Ecken eines Landes auf eigene Faust entdecken möchte, wird sich in Neuseeland schnell verlieben.
Unser Tipp: Unterschätze die Fahrzeiten nicht. Die Entfernungen wirken auf der Karte oft kurz, doch kurvenreiche Straßen und zahlreiche Aussichtspunkte sorgen dafür, dass du unterwegs deutlich mehr Zeit verbringen wirst als geplant.

Nordinsel

Auch wenn sich die Südinsel größter Beliebtheit erfreut, wird die Nordinsel zu Unrecht vernachlässigt. Ein paar der schönsten Orte finden sich hier.
Der kristallklare große See Lake Taupo; die heißen Quellen und blubbernden Schlammlöcher sowie meterhohe Geysire in der Nähe von Rotorua; der nördlichste Punkt Neuseelands, Cape Reinga, und gleichzeitig der wichtigste religiöse Ort der Maori.
Unsere Stationen: Auckland und Wellington
Südinsel

Idealer Ausgangspunkt für eine Tour mit dem Camper bzw. der Übernahme von Motorhomes ist Christchurch, die Gartenstadt mit ihren zahlreichen Parks und Grünanlagen. Der Mount Cook und der Milford Sound gehören der Erfahrung nach zu den Hauptattraktionen auf der Südinsel. Hier geben sich innerhalb kurzer Zeit und Strecke die unterschiedlichsten Naturwunder die Klinke in die Hand. Es ist jedes Mal aufs Neue faszinierend, was Neuseeland an Natur zu bieten hat. Selbst bei einem dreistündigen Spaziergang in der richtigen Gegend kann man Landschaften sehen, die an Schweden, Island oder exotische Länder mit Regenwäldern erinnern. Der nächste Wasserfall oder einsame Strand ist natürlich auch nie weit! Wer Nationalpark-Fan ist, der sollte auf der Südinsel seinen Urlaub verbringen. Hier gibt es neun Stück!
Unsere Stationen: Christchurch und Queenstown
Was bedeutet „self-contained“?

Wer seine Wohnung inklusive gefülltem Kühlschrank im Reisemobil bereits mit sich führt, hat die Freiheit, an jedem schönen Fleck Halt zu machen und spontan eine Mahlzeit oder auch nur eine Tasse Kaffee zubereiten zu können. Vor allem die größeren Wohnmobile mit Selfcontainment-Möglichkeiten – also einem in sich geschlossenen Abwassersystem mit Toilette und Einbauküche – haben es besonders leicht in Neuseeland.
Dort werden nämlich zahlreiche kostenlose Stellplätze für bis zu zwei Nächte an wunderschönen Ecken angeboten. Sie bieten zwar keinen Anschluss für Strom, aber oft eine öffentliche Toilette, die man ebenfalls benutzen kann.
Aufgepasst: Gerade in der Hochsaison, wenn sich viele Backpacker auf der Insel befinden, kontrollieren die neuseeländischen Ordnungsämter jene kostenlosen Stellplätze häufiger. Alle nicht mit dem typischen Selfcontainment-Schild ausgestatteten Camper können sich auf ein saftiges Bußgeld gefasst machen. Gerade beliebte Gegenden wie die Coromandel Halbinsel sind davon betroffen. Aber ein Campingplatz findet sich schnell.
So geht Camping in Neuseeland
Darf ich in Neuseeland wild campen?
In Neuseeland wurden die Regeln für das sog. „Freedom Camping“ zuletzt 2023 verschärft und ist somit nur noch unter bestimmten Bedingungen zulässig.
„Freedom Camping“ ist nur noch für Fahrzeuge gestattet, die als „Self-Contained“ ausgewiesen sind.
Nicht zertifizierte Fahrzeuge dürfen seither auf öffentlichem Land der Gemeindennicht mehr frei stehen, es sei denn, es gibt spezifische Ausnahmen.
Da das Ganze teils regional geregelt ist, sollte man sich immer vorab vor Ort bei den zuständigen Behörden oder in Besucherzentren über die aktuellen Regelungen informieren.
Sicher vor Strafen sind Sie in ausgewiesenen Camping Areas für Freedom Camping oder auf offiziellen Camping Plätzen.
Gibt es in Neuseeland Campingplätze?
In Neuseeland gibt es eine Vielzahl von Campingplätzen, die unterschiedliche Budgets und Bedürfnisse abdecken.
Es gibt unter anderem kostenfreie Freedom Camping Areas, Māori-geführte Campingplätze, auf denen Sie wertvolle Einblicke in die Kultur erhalten, DOC (Department of Conservation) Campingplätze, welche oft in Nationalparks liegen und vom Naturschutzministerium betrieben werden, private Campingplätze mit einer teils sehr unterschiedlichen Ausstattung oder aber luxuriöse Holiday Parks, mit jede Menge Annehmlichkeiten.
Welcher Campingplatz es werden soll, hängt demnach wirklich ganz an Ihnen und dem ab, wie viel Sie für die Übernachtungen investieren möchten.
Was ist die beste Camping-App für Neuseeland?
Die besten Camping-Apps für Neuseeland sind park4Night, iOverlander, CamperMate oder WikiCamps.
Egal für welche der Apps Sie sich entscheiden, behalten Sie dabei immer die regionalen Gesetze im Blick.
Freedom Camping in unerlaubten Arealen kann empfindlich teuer werden und zuletzt wurden die möglichen Strafen auf bis zu 1200 NZD erhöht.
Also lieber aufpassen und das Geld anderweitig auf Ihrer Reise investieren!
Unterwegs: Fahren in Neuseeland
Achtung Linksverkehr!
Achten Sie in den ersten Tagen auf einsamen oder wenig befahrenen Straßen besonders sorgfältig darauf links zu fahren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es in den Städten mit dem Camper am einfachsten ist, dem Straßenverkehr zu folgen. Die meisten Kleinstädte bestehen allerdings oft genug nur aus einer Hauptstraße, so dass dies weniger ein Problem darstellt als auf Straßen in den Bergen. Mittlerweile finden sich jedoch gerade an den gefährlichen Kreuzungen immer häufiger Pfeile, die auf die richtige Seite hinweisen. Keine Angst, der Umstieg gelingt den meisten viel schneller als gedacht!
Tempolimit
Innerorts gilt ein Tempolimit von 50 km/h sowie außerorts eine Beschränkung auf 100 km/h. Bei einigen Schotterstraßen und kurvigen Pisten erscheint diese Geschwindigkeitsbegrenzung als zu großzügig, vor allem, wenn man als Fahrer die Strecke nicht gut kennt und deutlich langsamer unterwegs ist. Finden Sie Ihr eigenes Tempo – und falls ein einheimischer Autofahrer vorbei möchte: Einfach kurz links ran fahren und sich überholen lassen. So haben alle eine entspannte Fahrt.
Weitere Verkehrsregeln
Wie in Deutschland herrscht auch in Neuseeland Handyverbot am Steuer. Außerdem muss sich jeder Fahrzeuginsasse ordnungsgemäß anschnallen.
Anders als in Deutschland finden sich hier schraffierte Flächen. Diese dienen in Neuseeland als Abbieger- oder Einfädelspur.
Eine orange gestrichelte Linie am Rand der Straße markiert Park- und Halteverbot, auch wenn dies nicht extra ausgeschildert ist.
Einen Camper in Neuseeland kaufen oder mieten?
Bei den Preisen in der Hochsaison oder bei längeren Aufenthalten kommt der ein- oder andere schon einmal auf die Idee, einen Camper in Neuseeland zu kaufen statt zu mieten. Die Kosten können bei sehr langen Reisen tatsächlich günstiger scheinen, aber wer will schon die Zeit des Kaufs oder des Verkaufs mit einberechnen? Wer trägt das Risiko, und wie kann man sich versichern? Was passiert bei einem Unfall? Wie kann ich das Wohnmobil wieder verkaufen?
Unser Tipp aus Erfahrung: Bei einer Reise bis zu zwei Monaten ist mieten praktischer und preisgünstiger sowie komfortabler.
Unsere Vermieter & Partner vor Ort

Apollo Camper
Apollo Camper gehört zu den großen australischen Vermietern und ist seit langem schon in Neuseeland vertreten. Es gibt eine umfangreiche Fahrzeugpalette, die auf die Bedürfnisse des großen Landes ausgerichtet ist.

Spitzenwohnmobile in Australien & NZL
Die Wohnmobile von Maui gehören zum besten, was auf Neuseelands Straßen unterwegs ist. Für jeden Geschmack ist das passende Modell dabei.

Vielseitigkeit ist angesagt
Vom kleinen Hitop-Camper bis zum geländegängigen Allradcamper hat Britz alle Facetten der Modellstruktur im Angebot. Ein beliebter Partner auch bei unseren Kunden.

Gute Wohnmobile
McRent ist in Europa groß geworden, und nun gibt es sie auch in Neuseeland. Die Auswahl ist nicht so groß wie z.B. in Deutschland, aber der hohe Qualitätsstandard ist der gleiche.

Flotte Flitzer
Die Campervans von Escape werden gebraucht gekauft, ordentlich aufgemöbelt und gehen anschließend mit neuem Interieur auf die Straße.

Gebraucht und gut
Die Camper von Apollo kommen nach drei Jahren in den Flottenpark von Cheapa Campa. Dort werden sie erneut geprüft, gecheckt und aufbereitet und gehen nochmal ein paar Jahre auf die Straße. Preisgünstig steht schon im Namen.

Das zweite Leben von Britz und Maui
Mightys Wagenflotte besteht aus Fahrzeugen der Marken Maui und Britz. Nach einer Generalüberholung werden die Camper wieder unter dem Namen Mighty weitervermietet.

Travellers Autobarn
Travellers Autobarn sucht für seine Flotte Gebrauchtwagen auf dem Markt. Anschließend bekommen sie eine frische Inneneinrichtung und gehen dann zu günstigem Preis auf Tour.

Die Wohnmobile von Jucy
Die Wohnmobile von Star RV gehören zur Jucy-Gruppe. Sie sind bis zu 5 Jahre alt und sind auf der Nord- und Südinsel erhältlich.

Alt und Neu ist gefragt
Campervans von Jucy können alt und neu sein, immer auf das Modellalter achten. Wer es günstig mag, findet unter den alten Kisten sicherlich noch etwas Brauchbares. Wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt lieber ein neueres Fahrzeug.

Campervans im neuen Gewand
Die Campervans von Spaceships sind gerne älteren Datums und haben schon einige Kilometer auf dem Buckel. Das Innenleben ist jedoch häufig deutlich jünger, so dass es sich dort bequem leben lässt.

Der Unabhängige Vermieter
Pacific Horizon gehört nicht zu großen Konzernen sondern sich selbst. Der Vermieter bietet alte und neue und andersartige Wohnmobile an. Andersartig? Die Camper mit japanischen Modellen sehen deutlich größer aus, als sie sind – eben anders – aufgepasst
Neuseeland Reiseinfos & Wissenswertes
Einreise & Dokumente
Man benötigt zur Einreise einen Reisepass, der noch drei Monate nach Reiseende gültig ist sowie ein Rück- oder Weiterflugticket. Bleibt man kürzer als drei Monate im Land, benötigt man als deutscher Staatsangehöriger kein Visum.
Für die Übernahme eines Mietcampers in Neuseeland benötigt man in der Regel einen gültigen Reisepass, einen gültigen nationalen Führerschein sowie eine Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers. Ist der Führerschein nicht auf Englisch ausgestellt, wird zusätzlich eine beglaubigte englische Übersetzung oder ein internationaler Führerschein benötigt. Je nach Vermieter können weitere Dokumente erforderlich sein. Es empfiehlt sich daher, die genauen Anforderungen vor Reiseantritt zu prüfen.
Camping & Stellplätze
In Neuseeland gibt es eine große Auswahl an Camping- und Stellplätzen. Besonders beliebt sind die Holiday Parks, die meist über Stromanschlüsse, Küchen, Sanitäranlagen und weitere Annehmlichkeiten verfügen. Daneben gibt es einfache DOC-Campingplätze (Department of Conservation) in Nationalparks und naturnahen Regionen sowie zahlreiche kostenlose oder kostengünstige Stellplätze für Fahrzeuge mit entsprechender Selbstversorger-Ausstattung.
Die Kosten für Campingplätze variieren je nach Lage und Ausstattung. Einfache DOC-Campingplätze kosten häufig zwischen 10 und 25 NZD pro Person und Nacht, während Holiday Parks meist zwischen 20 und 60 NZD pro Nacht berechnen. Kostenlose Stellplätze sind ebenfalls verfügbar, jedoch oft nur für zertifizierte Selbstversorger-Fahrzeuge und mit eingeschränkter Ausstattung.
Route planen & Unterwegs sein
Wenn Sie in Neuseeland gelandet sind, müssen Sie Ihre Uhr um 10 Stunden vorstellen. Während der Winterzeit beträgt der Zeitunterschied +12 Stunden.
Für die meisten Reiserouten in Neuseeland ist kein Allradcamper erforderlich. Die Straßen auf der Nord- und Südinsel sind gut ausgebaut und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten lassen sich problemlos mit einem herkömmlichen Camper erreichen. Ein Allradfahrzeug kann sinnvoll sein, wenn man abgelegenere Regionen oder spezielle Offroad-Strecken erkunden möchte. Viele dieser Gebiete sind jedoch auch mit normalen Wohnmobilen nicht oder nur eingeschränkt zugänglich.
Für einen Roadtrip durch Neuseeland sollte man idealerweise mindestens zwei bis drei Wochen einplanen. In diesem Zeitraum lässt sich entweder die Nord- oder die Südinsel entspannt erkunden. Wer beide Inseln bereisen und die wichtigsten Highlights erleben möchte, sollte vier bis sechs Wochen einplanen. Dank der vergleichsweise kurzen Entfernungen lassen sich viele Sehenswürdigkeiten gut miteinander kombinieren, dennoch lohnt es sich, genügend Zeit für Wanderungen, Naturerlebnisse und spontane Stopps einzuplanen.
Theoretisch könnte man die deutsche SIM-Karte in Neuseeland benutzen, jedoch ist dabei zu beachten, dass oft übermäßig hohe Roaming-Gebühren anfallen, weswegen wir ausdrücklich davon abraten. Wir empfehlen deshalb, vor Ort oder vor der Abreise eine Prepaid-Karte eines neuseeländischen Telefonanbieters zu kaufen oder ganz einfach auf das WiFi in Restaurants oder Geschäften zurückzugreifen.
Währung & Bezahlung
Offizielle Landeswährung ist der neuseeländische Dollar. Bargeld kann mit der Kreditkarte am Automaten abgehoben werden. In den meisten Fällen geht dies auch mit der EC-Karte. Falls Sie unsicher sind, kontaktieren Sie vor der Abreise Ihre Hausbank. Kreditkartenzahlung ist in Neuseeland weit verbreitet. Die meisten Geschäfte, Restaurants und Tankstellen akzeptieren Kartenzahlung. Ihre Euros in Bargeld können Sie vor Ort meist problemlos in Wechselstuben in Landeswährung eintauschen.
Verständigung & Sprache
In Neuseeland gibt es drei offizielle Landessprachen: Englisch, Maori und die neuseeländische Gebärdensprache. Mit einem „Kia ora“ = Maori für „Guten Tag“ und einem „Good as gold“, was soviel heißt wie „Passt so“, kommen Sie den Muttersprachlern schon ein gutes Stück näher.
Bei den Maori steht die Natur im Mittelpunkt: Helden, Legenden und Phänomene aus der Vergangenheit werden Sie immer wieder auf Ihren Reisen begegnen. So können Sie z.B. im Kauri-Wald von einem ortsansässigen Geschichtenerzähler viel über die Bedeutung des Waldes lernen. In Rotorua besteht die Gelegenheit, Holzschnitzern bei der Bearbeitung ihrer Kunstwerke zuzusehen.
Gesundheit & Versorgung
Die medizinische Infrastruktur in Neuseeland ist sehr gut. Krankenhäuser und Fachärzte gibt es in allen größeren Städten. In kleineren Orten ist die Versorgung mit Allgemeinmedizinern überall gewährleistet. Im Falle eines Notfalls erreichen Sie Polizei und Rettung über die Nummer 111.
Generell ist eine Auslandskrankenversicherung zwar nicht verpflichtend, man benötigt allerdings für die Beantragung des Visums den Nachweis einer Auslandskrankenversicherung, weswegen wir empfehlen, diese bereits frühzeitig abzuschließen. Auch aus finanzieller Sicht macht das in jedem Fall Sinn, denn bereits kleinere Arztbesuche können schnell teuer werden.




