Ohne Hotel in Japan

Auch in Japan ist das Campen stark im Kommen. Viele Campingplätze mit hervorragenden sanitären Einrichtungen sind entstanden, auch wenn Japaner nicht so lange Campingurlaub machen wie die Westeuropäer.

Das Fahren in Japan ist gar nicht so schwer. Die meisten Straßenschilder sind inzwischen lesbar und der Verkehr ist nicht so chaotisch, wie in vielen anderen asiatischen Ländern. Jeder Camper hat natürlich ein Navigationsgerät, was einem zusätzlich hilft.

Von Tokio in Richtung Westen ist die liebliche Halbinsel Shizuoka mit schönen Blicken auf den Fuji. Weiter geht es über Nagoya nach Osaka und vor allem in die historische Stadt Kyoto. Nach Hiroshima kann man weiter der Küste entlang fahren oder über die Shikoku.

Ihr Urlaubscamper in Tokio

Camperreise Japan: Mythen & Fakten

Eine Camper-Reise durch Japan klingt für viele unvorstellbar, ist Japan doch normalerweise so gar nicht in unserem alltäglichen Fokus. Doch nicht nur in Europa gehört Camping zu den beliebtesten Urlaubsarten, auch nach Japan ist der Campingtrend bereits übergeschwappt.

Wer Japan als Destination für seine nächste (Camper-)Reise in Betracht zieht, der denkt erst einmal an Abenteuer – doch bevor du dich in den Flieger setzt, um einen Camper in Japan zu mieten und loszufahren, solltest du dich über einige Dinge informieren. Denn neben der traditionsreichen Kultur gibt es einige wichtige Dinge, in denen sich Japan von Europa unterscheidet.

Tokio – Kirschblüte und Fuji

Tokio ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Wohnmobil-Roadtrip durch Japan. Die Stadt liegt strategisch günstig am Fuß des mythischen Mount Fuji, dem wohl bekanntesten Berg des Landes, und bietet schnellen Zugang zu seinen malerischen Seen und Wanderwegen. Von Tokio aus lassen sich sowohl der Norden, mit seinen alpinen Landschaften und heißen Quellen, als auch der wärmere Westen mit historischen Städten wie Kyoto und Osaka bequem erreichen. Dank der gut ausgebauten Infrastruktur ist es einfach, ab Tokio das Wohnmobil zu übernehmen und direkt loszufahren. Die Metropole verbindet Kultur, Natur und Mobilität – perfekt für ein unvergessliches Abenteuer! Wohnmobile in TOKIO

Wann ist die beste Reisezeit für Japan?

Japan ist grundsätzlich ein Ganzjahresreiseziel. Zu welcher Jahreszeit Sie Ihre Camperreise durch Japan planen, hängt also stark davon ab, was Sie sehen, unternehmen oder erleben möchten. Im Frühling (März bis Mai) blühen die berühmten Kirschblüten und verleihen dem ganzen Land einen magischen Charme. Der Herbst (September bis November) hingegen überzeugt mit mildem Wetter und zauberhaften Impressionen durch die farbenprächtigen Herbstblätter. Der Sommer (Juni bis August) ist die richtige Jahreszeit zum Besuch diverser Festivals oder für ausgiebige Wanderungen in den Bergen. Je nach Region kann es aber auch recht heiß und schwül werden. Im Winter (Dezember bis Februar) zieht Japan mit Schnee in den Bergen insbesondere Wintersportler an. Sie sehen also: jede Jahreszeit in Japan hat ihren besonderen Reiz, weswegen wir Ihnen empfehlen, die Reise entsprechend Ihrer Interessen zu planen.

Unsere Vermieter

El Monte Wohnmobilvermietung in Japan

El Monte in Asien

Wer schon einmal ein Wohnmobil in den USA gemietet hat, kennt den Namen El Monte. Seit 40 Jahren ist El Monte dort tätig. In Japan beginnen sie nun ebenfalls den Markt zu erobern.

Travellers Autobarn Wohnmobilvermietung in Japan

Campervans gut und günstig

Travellers Autobarn ist neu in Japan. Die fixen Flitzer sind eine gute Alternative zum Angebot von El Monte. Der Vermieter ist bekannt aus Australien und den USA, wo die Campervans schon lange auf der Straße sind.

Unsere Erfahrung

Hannah Knobel berät Sie gerne und plant gemeinsam mit Ihnen Ihre Camper-Reise durch Japan.

Hannah Knobel

Für Sie erreichbar unter: +49 2233 / 92 81 581

Mit dem Camper durch Japan – 2 Wochen Roadtrip voller Kultur, Natur und Abenteuer

Japan ist ein Land voller Kontraste. Freuen Sie sich auf Abwechslung zwischen futuristischen Städten, stillen Landschaften und traditionellen Gärten, uralten Tempeln und beeindruckenden Burgen, bis hin zu den Gipfeln der japanischen Alpen und natürlich dem weltbekannten Mount Fuji.

Mit einem gemieteten Camper entdecken Sie den unvergleichbaren Facettenreichtum Japans in zwei Wochen. Die Route führt Sie durch geschichtsträchtige Städte, spektakuläre Natur und charmante Dörfer, wobei kein Tag Ihres Roadtrips mehr als 250 Kilometer umfasst, damit Ihnen genügend Zeit bleibt voll und ganz in die japanische Kultur einzutauchen.



Person genießt die Aussicht auf den Mount Fuji im Licht des Sonnenuntergangs

Etappe 1: Start in TokioCamperübernahme und Stadtbummel

Japan ist ein Land voller Kontraste. Freuen Sie sich auf Abwechslung zwischen futuristischen Städten, stillen Landschaften und traditionellen Gärten, uralten Tempeln und beeindruckenden Burgen, bis hin zu den Gipfeln der japanischen Alpen und natürlich dem weltbekannten Mount Fuji.

Mit einem gemieteten Camper entdecken Sie den Facettenreichtum Japans in zwei Wochen. Die Route führt Sie durch geschichtsträchtige Städte, spektakuläre Natur und charmante Dörfer, wobei kein Tag Ihres Roadtrips mehr als 250 Kilometer umfasst, damit Ihnen genügend Zeit bleibt voll und ganz in die japanische Kultur einzutauchen.

Etappe 2: Von Tokio nach Nikko (150km)

Nach dem geschäftigen Tokio führt Sie die erste Etappe in die ruhige, historische Stadt Nikko. Planen Sie genug Zeit ein für den Besuch des Nationalparks und den Besuch des prächtigen Toshogu-Schreins, ein UNESCO-Weltkulturerbe mit kunstvoll verzierten Holzschnitzereien und goldenen Ornamenten, der als einer der schönsten in ganz Japan gilt.

Ein weiteres Highlight ist der Kegon-Wasserfall, der von den Höhen des Chuzenji-Sees 97 Meter in die Tiefe stürzt. Der der möchte, kann eine kleine Wanderung einplanen, um den beeindruckenden Wasserfall aus nächster Nähe zu sehen. Für die, die schlechter zu Fuß sind, gibt es sogar einen Aufzug.

Für die Übernachtung bietet sich einer der vielen Cämpingplätze an, die sich in der Region Nikko und rund um den Mount Nantai befinden. Dort können Sie die erfrischende Bergluft genießen.

Etappe 3: Nikko nach Kusatsu Onsen (160 km)

Onsen Dörfer sind Ortschaften in Japan, die für ihre heißen Quellen bekannt sind. Die Etappe heute führt Sie in eines davon, nämlich das malerische Onsen-Dorf Kusatsu. Im Zentrum des Dorfes befindet sich die Yubatake, eine dampfende heiße Quelle, die auch ein beliebtes Fotomotiv ist.

Das Wasser sprudelt mit knapp 70°C aus dem Boden, was natürlich zum direkten Baden viel zu heiß wäre. Deswegen können Sie hier das traditionelle Verfahren beobachten, bei dem das heiße Wasser in Holzrinnen geleitet und abgekühlt wird, um es für die Badehäuser auf eine angenehme Temperatur zu bringen.

Entspannen Sie sich in einem der öffentlichen Bäder, wie dem Sainokawara Rotenburo, das inmitten einer felsigen Landschaft liegt. Nach einem erholsamen Bad empfehlen wir Ihnen ein Spaziergang durch das Dorf, um regionale Leckereien wie Onsen-Manju (gedämpfte Süßigkeiten) zu probieren, bevor Sie den Abend auf einem der Campingplätze ausklingen lassen.

Etappe 4: Kusatsu Onsen nach Matsumoto (200 km)

Ihre Reise führt Sie weiter nach Matsumoto, das für die gut erhaltene Matsumoto-Burg bekannt ist. Diese schwarze, elegante Burg wird auch die „Krähenburg“ genannt und ist eine der ältesten erhaltenen Burgen Japans. Wenn Sie sich für eine Besichtigung der japanischen Burg entscheiden, sollten Sie unbedingt bis auf das oberste Stockwerk laufen: von hier aus haben Sie einen phänomenalen Ausblick auf die umliegenden japanischen Alpen.

Spazieren Sie anschließend durch das Viertel Nakamachi, das für seine traditionellen weißen Lagerhäuser mit dunklen Holzbalken bekannt ist. In der bekannten Einkaufsstraße haben Sie eine große Auswahl an gemütlichen Cafés die zum Verweilen einladen und Souvenirläden, in denen Sie handgemachte Produkte erwerben können.

Wenn Sie die Natur lieben, sollten Sie einen Abstecher in die umliegenden Berge unternehmen. Hier gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten.

Etappe 5: Von Matsumoto ins Kiso-Tal (150 km)

Heute fahren Sie ins historische Kiso-Tal, welches eingerahmt zwischen Zentralalpen und dem zweithöchsten Berg Japans, dem Ontake, liegt. Das Tal ist Teil der alten Handelsroute Nakasendo und bietet viele tolle Highlights.

Auf jeden Fall besuchen sollten Sie die charmanten Poststädte Magome und Tsumago, die wie ein Sprung in die Vergangenheit der Edo-Zeit wirken. Die historischen Holzhäuser entlang der Handelsstraße sind gut erhalten. Flanieren Sie durch die ruhigen, kopfsteingepflasterten Straßen – besonders am Abend, wenn die alten Gebäude mit bunten Laternen beleuchtet werden, versprüht das einen unvergleichlichen Charme.

Für Outdoorliebhaber bietet sich eine Wanderung auf dem Nakasendo-Weg an, der die beiden Städte verbindet. Der Weg führt durch dichte Wälder und entlang kleiner Flüsse und bietet Einblicke in die Natur und Geschichte der Region. Auch die heiligen Wasserfälle des Ontake sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Übernachten Sie auf einem der zahlreichen Campingplätze, die das Kiso-Tal zu bieten hat.

Etappe 6: Kiso-Tal nach Takayama (130 km)

Die heutige Etappe bringt Sie nach Takayama, das unter anderem für seine gut erhaltene Altstadt bekannt ist. Frühaufsteher sollten sich einen Besuch des Miyagawa-Morgenmarkts nicht entgehen lassen: dort wird eine Vielzahl lokaler Produkte und Handwerkskunst angeboten.

Möchten Sie so richtig in die japanische Kultur eintauchen, besuchen Sie die Altstadt von Takayama, bekannt als Sanmachi Suji. Inzwischen beherbergen die traditionellen Holzhäuser vielfältige Geschäfte, Brauereien und Restaurants. Probieren Sie das lokale Spezialitäten wie das Hida-Rindfleisch, Sake oder Wagyu-Sushi.

Besonders beliebt ist die Region im Frühjahr und Herbst, wenn das Takayama-Festival stattfindet. Der Legende nach verlässt die Gottheit nur dann ihren Schrein, um durch die Stadt getragen zu werden. Zu diesen Zeiten ist es dort besonders voll, weswegen Sie unbedingt rechtzeitig den Campingplatz buchen sollten.

Etappe 7: Takayama nach Shirakawa-go (50 km)

Ein kurzer Fahrtag führt Sie nach Shirakawa-go, einem idyllischen Dorf, das für seine traditionellen Gassho-Zukuri-Häuser bekannt ist. Gassho-Zukuri bedeutet auf Deutsch so viel wie „wie die Hände zum Gebet gefaltet“. Die Strohdächer der Häuser sind also so ineinander verschachtelt konzipiert, dass sie extremen Schneelasten standhalten können. Der Besuch des Aussichtspunkts Shiroyama bietet Ihnen den besten Panoramablick auf das Dorf und die umliegenden Berge.

Wenn Sie mehr über das traditionelle Leben erfahren möchten, besuchen Sie bspw. das Haus der Familie Wada. Einige Teile dieses Hauses hat die Familie öffentlich zugänglich gemacht und man kann einen guten Einblick in das damalige Leben erhalten. 

Feinschmecker sollten hier die lokalen Spezialitäten, wie beispielsweise Hoba-Miso probieren, eine Art gegrillte Misopaste die auf einem Magnolienblatt serviert wird. Übernachten Sie auch hier auf einem der zahlreichen Campingplätze.

Etappe 8: Shirakawa-go nach Kanazawa (75 km)

Die Fahrt am nächsten Tag ist nur kurz, denn es geht nach Kanazawa. Beginnen Sie mit dem Kenrokuen-Garten, einem der drei berühmtesten Landschaftsgärten Japans. Dieser Garten ist zu jeder Jahreszeit ein Meisterwerk der Gestaltung und verführt mit den stillen Teichen, traditionellen Steinlaternen und kunstvoll geformten Bäumen zu einer kleinen Verschnaufpause.

Am Nachmittag können Sie das Nagamachi-Samurai-Viertel besuchen, wo Sie durch enge Gassen mit gut erhaltenen Samurai-Residenzen schlendern können und sich in das Leben der Samurai hineinversetzen können.

Kunstbegeisterte werden es hier lieben, denn hier finden Sie eine große Auswahl an goldverzierten Lackwaren und dem traditionellen Kutani-Yaki Porzellan.

Etappe 9: Kanazawa nach Kyoto (230 km)

Heute fahren Sie nach Kyoto, die kulturelle Hauptstadt Japans. Nach Ihrer Ankunft können Sie sich auf einen ersten Streifzug durch die Stadt begeben. Zu den Top Sehenswürdigkeiten in Kyoto gehört der Kinkaku-ji, der Goldenen Pavillon, der majestätisch an einem kleinen Teich liegt. Die goldene Fassade spiegelt sich im Wasser und schafft ein Bild, das Sie nicht vergessen werden.

Besuchen Sie auch den berühmten Zen-Garten des Ryoan-ji, bevor Sie zum Mittagessen lokale Spezialitäten in der Nishiki-Marktgasse kosten.

Den Abend können Sie im Geisha-Viertel ausklingen lassen, um dort beispielsweise im Maikoya oder Gion-Zentrum eine Show zu besuchen. Geishas sind ausgebildete Darstellerinnen, die Gäste mit japanischen Künsten wie Gesang, Tanz und weiterer Unterhaltung bieten.

Etappe 10: Kyoto und Nara (Tagesausflug, 50 km)

Natürlich gibt es für die, die mehr Zeit mitbringen, weitere Sehenswürdigkeiten in Kyoto, wie beispielsweise ein Besuch des Fushimi-Inari-Schreins. Wer zwischen März und April hier ist kann Glück haben und ein Meer aus Kirschblüten erleben, welches es sonst wahrscheinlich nirgends sonst gibt.

Empfehlenswert ist auch ein Ausflug in die nahegelegene Stadt Nara, die für ihre zahmen Hirsche bekannt ist, die frei durch den Nara-Park streifen. Die Hirsche gelten dort als heilig.

Hauptattraktion ist der Todai-ji-Tempel, ein beeindruckender Holzbau, der eine gigantische Buddha-Statue beherbergt. Nach dem Besuch können Sie durch die Straßen von Nara schlendern und lokale Snacks wie Mochi probieren.

Etappe 11: Kyoto nach Himeji (130 km)

Die Fahrt nach Himeji führt Sie zur Himeji-Burg, die auch als „Weiße Reiherburg“ bekannt ist und inzwischen zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Diese Burg ist ein Meisterwerk der japanischen Architektur und ist eine von nur 12 ursprünglichen Burgen Japans, die noch im Original erhalten ist. Erkunden Sie unbedingt auch das Innere, um einen Eindruck vom damaligen Leben zu bekommen.

Nachmittags bietet sich ein Spaziergang im angrenzenden Kōko-en-Garten an, einer ruhigen Oase mit Teichen, Wasserfällen und wunderschön gestalteten Gartenlandschaften. Insgesamt 9 Abschnitte, welche in den unterschiedlichen Stilen der Edo-Zeit gestaltet wurden, kannst du hier bestaunen.

Gemeinsam mit der Burg wirkt der Garten so wunderschön, dass er ein tolles Foto- und Filmmotiv abgibt.

Etappe 12: Himeji nach Okayama (150 km)

Heute geht es nach Okayama. Die Stadt an der Südwestküste Japans ist berühmt für den Kōraku-en Garten, der mit seinen offenen Wiesen und kunstvollen Teichen zu den schönsten Gärten Japans zählt. Von hier aus haben Sie auch einen tollen Blick auf die Burg Okayama, die aufgrund ihrer schwarzen Farbe auch als „Krähenburg“ bekannt ist.

Ein besonderes Highlight ist ein optionaler Ausflug zur Insel Naoshima, die Sie von Okayama aus mit einer kurzen Fährfahrt erreichen können. Auf der Insel können Sie voll und ganz in die moderne Kunstszene eintauchen und in Museen wie dem Chichu Art Museum beeindruckenden Skulpturen bewundern.

Wer sich im Meer abkühlen will, kann dies am Naoshima Beach tun. Er gehört nicht zu den größten Sehenswürdigkeiten, bietet aber eine gute Infrastruktur.

Etappe 13: Okayama nach Fuji Five Lakes (250km)

Ein längerer Fahrtag führt Sie in die Region der Fuji Five Lakes, die sich am Fuße des Mount Fuji erstrecken. Von hier aus genießen Sie den besten, unverbauten Blick auf den größten Vulkan Japans. Der Kawaguchiko-See gilt als einer der besten Aussichtspunkte und bietet überdies zahlreiche Möglichkeiten für Wassersportler und Aktivurlauber.

Alternativ bietet sich eine kurze Wanderung am Aokigahara-Wald, auch bekannt als „Wald des Schweigens“, an. Er entstand in Folge des Fuji-Ausbruchs im 9. Jahrhundert und bot in Folge dessen mit dem vulkanischen Boden den idealen Nährboden für einen besonders biodiversen Wald.

Auch die anderen Seen haben natürlich spannende Unternehmungen zu bieten, wie bspw. der Besuch der Fledermaushöhle Saiko oder der Narusawa-Eishöhle, welche selbst im Sommer voller Eiszapfen hängt.

Etappe 14: Rückkehr nach Tokio (120 km)

Was eine Tour! Ihre Reise neigt sich dem Ende zu und der letzte Tag Ihrer Reise führt Sie zurück nach Tokio. Nutzen Sie die Zeit, um letzte Eindrücke zu sammeln, Souvenirs zu kaufen oder eine weitere Sehenswürdigkeit zu besuchen, wie den Ueno-Park oder den historischen Senso-ji-Tempel in Asakusa. Geben Sie den Camper ab und lassen Sie bis Ihr Flieger geht diese aufregende Reise revue passieren: dieser Routenvorschlag kombiniert kulturelle Highlights, beeindruckende Natur und das entspannte Reisen im eigenen Tempo.

Dank der abwechslungsreichen Route gibt diese Route einen tollen Einblick sowohl in das traditionelle als auch das moderne Japan und macht dadurch jeden Tag der Reise zu einem besonderen Erlebnis.

Was muss ich vor meiner Camperreise durch Japan wissen?

Unterwegs in Japan

Was sollte man bei der Planung einer Wohnmobilreise in Japan beachten?


In Japan wird der internationale Führerschein nicht anerkannt. Sie benötigen eine japanische Übersetzung Ihres nationalen Führerscheins, die Sie beim ADAC Südbayern oder der Japan Automobile Federation (JAF) beantragen können. Da die Übersetzung bis zu sechs Wochen dauern kann, sollten Sie sie so früh wie möglich nach der Buchung anfordern.

Welche Fahrzeuggrößen stehen zur Auswahl?


Zur Auswahl stehen vor allem Sleepervans und HiTop-Camper. Bitte beachten Sie, dass die meisten japanischen Wohnmobile kein WC oder Dusche haben, da viele Reisende lieber auf Campingplätzen übernachten. Auch die Fahrzeuggrößen unterscheiden sich von europäischen oder amerikanischen Modellen – sie sind kompakter gebaut und auf die japanischen Straßenverhältnisse abgestimmt.
Gerne beraten wir Sie, welches Modell am besten zu Ihren Bedürfnissen passt – mit praktischen Tipps aus eigener Erfahrung.

Wann findet die Kirschblütenzeit typischerweise statt?


Die Kirschblütenzeit (Sakura) beginnt in Japan je nach Region zwischen Ende März und Mitte April. In dieser Zeit ist Japan besonders beliebt für Wohnmobilreisen, da viele Reisende die Blüte hautnah in Parks und entlang der Landstraßen erleben möchten.
Beachten Sie jedoch: Die Nachfrage nach Wohnmobilen und Campingplätzen ist in dieser Zeit sehr hoch, daher lohnt sich eine frühe Buchung. Auch die Temperaturen sind angenehm mild – ideal für einen Roadtrip mit dem Camper.

Wichtig: Führerschein übersetzen lassen!

In Japan wird der internationale Führerschein nicht anerkannt! Um in Japan den Camper übernehmen und fahren zu dürfen müssen Sie Ihren internationalen Führerschein ins Japanische übersetzen lassen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies bis zu 6 Wochen dauern kann. Ein Zeitfenster, dass Sie bei Ihrer Buchung mit einplanen sollten! Tipp: Beantragen Sie die Übersetzung direkt nach Erhalt der Buchungsbestätigung.

Wo kann ich meinen Führerschein ins Japanische übersetzen lassen?

Eine japanische Übersetzung Ihres internationalen Führerscheins können Sie entweder beim ADAC Südbayern oder der JAF (Japanische Automobile Federation) beantragen. Die japanische Botschaft führt keine Übersetzungen von Führerscheinen durch.

Häufig gestelle Fragen zur Camper Miete in Japan

Verkehrsregeln & Fahrten

Ist es schwierig, sich in Japan zurechtzufinden, wenn man die Schriftzeichen auf Schildern nicht lesen kann?

Auch ohne Kenntnisse der japanischen Schriftzeichen ist Navigation in Japan gut möglich. Viele Schilder enthalten lateinische Buchstaben (Romaji), besonders in Städten und touristischen Gebieten. Außerdem helfen Apps wie Google Maps oder NAVITIME, Straßennamen und Routen in lateinischer Schrift anzuzeigen. Fotos von Schildern lassen sich mit Übersetzungs-Apps schnell entschlüsseln. Tipps von Wohnmobilvermietern oder Karten in englischer Sprache erleichtern zusätzlich die Orientierung.

Welche Verkehrsregeln sind für Wohnmobile besonders wichtig?

In Japan gilt Linksverkehr, an den sich viele Fahrer schnell gewöhnen. Wohnmobile müssen wie alle anderen Verkehrsteilnehmer Geschwindigkeitsbegrenzungen, Überholverbote und Parkregelungen strikt beachten. In Japan gilt eine Anschnallpflicht und ein Verbot für Mobiltelefone ohne Freisprecheinrichtung.

Brauche ich eine Mautkarte für die Autobahnen?

Auf allen Autobahnen in Japan wird Maut erhoben, die bar, per Kreditkarte oder über das ETC-System bezahlt werden kann. Für Wohnmobilfahrer lohnt sich oft ein Expressway-Pass, der über ETC abgerechnet wird und unbegrenzte Autobahnfahrten für einen bestimmten Zeitraum erlaubt. Einige Vermieter bieten die Organisation solcher Pässe an, meist sind sie aber nicht im Mietpreis enthalten.

Gibt es Einschränkungen für Wohnmobile in Städten?

In Metropolen muss man mit höherem Verkehrsaufkommen rechnen, trotzdem geht es hier geordnet und effizient zu, da die Japaner sich strikt an die Verkehrsregeln halten. Unsere angebotenen Fahrzeuge sind alle kompakt und wendig, so dass Sie auch auf engen Straßen gut durchkommen.

Wie sind die Straßenverhältnisse in Japan?

Die Straßenverhältnisse in Japan sind insgesamt gut und entsprechen internationalen Standards, wie wir es gewohnt sind. Besonders in Städten und auf den mautpflichtigen Autobahnen sind die Straßen in gutem Zustand und sehr gepflegt.
Im ländlichen Raum können die Straßen teils schmaler und auch kurviger sein, weshalb man hier stets vorausschauend fahren sollte. Vor allem in bergigen Regionen bei winterlichen Verhältnissen sollten Sie Vorsicht walten lassen.

Camping & Stellplätze

Ist Wildcampen in Japan erlaubt? Wo darf ich mit dem Camper stehen?

Wie in den meisten anderen Ländern ist auch in Japan das Wildcamping offiziell nicht gestattet. Wie aber überall anders auch, gibt es immer wieder Plätze, an denen es wohl toleriert wird. Hierbei allerdings eher in abgelegenen Gebieten statt in touristisch gut besuchten Gebieten. Im Zweifel gilt: entweder die Besitzer bzw. Anwohner fragen oder ganz darauf verzichten. Japan bietet eine Vielzahl an schönen offiziellen Übernachtungsplätzen.

Wie finde ich geeignete Campingplätze und Stellplätze für ein Wohnmobil in Japan?

Japan bietet eine Vielzahl nützlicher Apps für Ihre Camper-Reise. Empfehlenswert sind vor allem Folgende:
1. Michi – Japan Roadtrip App: bietet eine umfangreiche Sammlung von Informationen zu Straßenstationen  道の駅 (Michi-no-eki), heißen Quellen (Onsen), Campingplätzen und mehr. Ein großer Pluspunkt: Sie funktioniert auch offline!
2. Camp & Travel Japan: interaktive Karte mit vielen tollen Spots, u.a. Übernachtungsplätze, Onsen, Outdoor-Aktivitäten, Sehenswürdigkeiten, Fotospots, Restaurants u.v.m. Ähnlich wie bei park4night kann man selbst Dinge hinzufügen und bewerten.
3. Die üblichen Apps wie park4night, iOverlander und googlemaps

Welche Kosten entstehen pro Nacht?

Die Preise für Campingplätze in Japan variieren je nach Lage und Ausstattung. Normale Campingplätze kosten meist zwischen 2.000 und 5.000 Yen (ca. 15–35 Euro) pro Nacht. Viele „Michi-no-Eki“ (Autohöfe) bieten günstigere Stellplätze oder kostenlose Parkmöglichkeiten für Wohnmobile. Zusätzliche Kosten können für Strom, Wasser oder besondere Einrichtungen anfallen.

Wie entsorgt man Abfall und Abwasser, wenn man mit einem Wohnmobil in Japan unterwegs ist?

Abfall und Abwasser werden an ausgewiesenen Entsorgungsstationen entsorgt, meist auf Campingplätzen oder an „Michi-no-Eki“ (Autohöfen/Raststätten). Dort gibt es Wasseranschlüsse, Müllcontainer und Entsorgungsmöglichkeiten für Chemietoiletten. Müll sollte nach örtlichen Trennregeln sortiert werden, um Bußgelder zu vermeiden und die Natur zu schützen.

Sind sanitäre Einrichtungen und Stromversorgung vorhanden?

Die Ausstattung hängt vom Campingplatztyp ab:
Offizielle Campingplätze: Meist Toiletten, Waschmöglichkeiten und Duschen vorhanden, oft gegen geringe Gebühr. Stromanschlüsse sind in der Regel verfügbar.
„Michi-no-Eki“ (Autohöfe/Raststätten): Toiletten und Wasseranschlüsse vorhanden, Duschen eher selten, Strom oft begrenzt.
Kostenlose oder kleine Stellplätze: Grundlegende Toiletten oder Wasseranschlüsse möglich, Duschen und Strom meist nicht verfügbar.
Tipps: Vorab prüfen, welche Einrichtungen vorhanden sind, besonders bei längeren Roadtrips oder Familienreisen, um optimal planen zu können.

Route planen & Unterwegs sein

Welche Regionen eignen sich besonders für einen Japan Roadtrip mit dem Camper?

Hokkaido – weite Natur, Nationalparks
Tohoku – ruhige Küsten und Berge
Japanische Alpen – Bergtouren, gut befahrbare Hauptstraßen für Wohnmobile
Shikoku – Küstenstraßen und ländliche Dörfer
Kyushu & Izu-Halbinsel – abwechslungsreiche Routen

Wie plane ich meine Route effizient?

Für eine effiziente Wohnmobilreise in Japan sollten tägliche Fahrzeiten, Stellplätze und Sehenswürdigkeiten berücksichtigt werden. Viele Camperfahrer legen 50–200 km pro Tag zurück, je nach Straßenverhältnissen und Stopps.  Wir empfheln etwa 750 km für 2 Wochen zu planen. Dann haben Sie viel Zeit und einen Puffer für spontane Abstecher und Aktivitäten.

Empfehlenswert ist, Campingplätze oder „Michi-no-Eki“ als Tagesziele einzuplanen, da Übernachtungsmöglichkeiten in der Hauptsaison begrenzt sein können.

Wo finde ich Informationen über Autobahnen mit Maut und ETC-Karten für Wohnmobile in Japan?

Informationen über Mautstraßen und das ETC-System für Wohnmobile finden Sie auf den Webseiten der Japan Expressway Companies (Nexco Central) oder direkt bei der Abholung des Fahrzeugs an der Vermietstation. Viele Vermieter stellen ETC-Karten bereit und erklären die Nutzung. Offizielle Seiten und Apps bieten zudem Preisrechner, Streckeninformationen und Zahlungsmöglichkeiten für Autobahnen.

Gibt es Apps für Navigation und Routenplanung?

Ja, mehrere Apps erleichtern Wohnmobilreisen in Japan:
Google Maps: Standard für Navigation, Verkehrsinformationen und Routenplanung.
NAVITIME: Speziell für Japan, mit detaillierten Straßeninformationen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Die App wurde mit der offiziellen Tourismusbehörde insbesondere für internationale Gäste entwickelt und bietet auch viele andere Infos zu saisonalen und kulturellen Veranstaltungen.

Kosten & Buchung

Wie viel kostet ein Wohnmobil in Japan?

Wir bieten Sleepervans und HiTop Camper in Japan an. Die Mietpreise liegen zwischen 90 und 140 Euro pro Tag, abhängig von Saison und Verfügbarkeit. In der Hochsaison, wie während der Kirschblüte (März–April) oder der bunten Herbstlaubzeit „Kōyō“ (Oktober–November), empfehlen wir eine frühzeitige Buchung, da die Nachfrage besonders hoch ist.

Wieviel Geld für Essen und Trinken in Japan pro Tag?

Für Selbstverpflegung und gelegentliche Restaurantbesuche sollten Reisende ca. 2.500–4.000 Yen pro Person und Tag (ca. 20–30 €) im Durschschnitt einplanen. Streetfood, Convenience Stores (Konbini) und günstige Restaurants ermöglichen ein kostengünstiges Essen, während Restaurants mit Sitzplatz oder regionale Spezialitäten etwas teurer sind.

Wie weit im Voraus muss ich buchen?

In der Hochsaison (Kirschblüte, Herbstlaub) sollten Wohnmobile mindestens 2–3 Monate im Voraus gebucht werden. Das gilt auch für die Golden Week – die wichtigste Ferienzeit in Japan – Ende April und Anfang Mai sind die wichtigsten Feiertage des landes kurz hintereinander. In der Nebensaison reichen etwa oft 2–4 Wochen Vorlaufzeit. Frühzeitige Buchung sichert verfügbare Fahrzeuge und bevorzugte Campingplätze.

Gibt es Zusatzkosten?

Wie bieten optionale Extras an, z. B. Bettwäsche, Campingzubehör, Mautlesegerät und Kindersitze an. Diese können zusätzlich zur Grundmiete berechnet werden. Die Preise dafür finden Sie im Buchungsprozess bei “Extras wählen” direkt aufgeführt. Zusätzliche Gebühren können auch für ETC-Karten (Autobahnmaut) entstehen.

Kann ich das Wohnmobil an einem anderen Ort zurückgeben?

Ja, eine Einwegmiete ist möglich. Sie können Ihr Wohnmobil an einer unserer Stationen in Hiratsuka (Kanagawa) oder Tokio zurückgeben. Diese Option ermöglicht eine flexiblere Routenplanung, da Sie nicht zwingend zum Ausgangspunkt zurückfahren müssen. Beachten Sie, dass hierfür in der Regel eine kleine Zusatzgebühr anfällt, die bei der Buchung angegeben wird.

Gesundheit & Versorgung

Brauche ich eine Auslandskrankenversicherung für meine Reise nach Japan?

Ihre reguläre Krankenversicherung greift außerhalb der EU nicht, weswegen wir Ihnen dringend den zusätzlichen Abschluss einer Auslandskrankenversicherung empfehlen.

Kann man in Japan das Leitungswasser trinken?

In Japan kann man das Leitungswasser trinken, es sei denn es ist anders gekennzeichnet. In vielen Bergregionen weist das Wasser sogar eine besonders gute Qualität auf, worauf die Japaner auch durchaus stolz sind.

Essen & Einkaufen

Kann man in Japan gut einkaufen?

Japan ist ein wahres Shoppingparadies mit einem sehr breiten Angebot:
Lebensmittel: Frisches Obst und Gemüse, regionale Spezialitäten, Sushi, Onigiri, Süßigkeiten und exotische Produkte.
Mode & Kleidung: Traditionelle Kimono, Yukata, moderne Streetwear, hochwertige Designerware.
Handwerkskunst & Souvenirs: Keramik, Lackarbeiten, Papierwaren, Holzschnitzereien und lokale Kunsthandwerke.
Technik & Gadgets: Elektronik, Kameras, Küchenutensilien, praktische Alltagsgadgets.
Für Wohnmobilreisende sind besonders Supermärkte, Märkte, Kaufhäuser und Convenience Stores (Konbini) interessant, da sie leicht zugänglich sind und teilweise rund um die Uhr geöffnet haben. Planen Sie genug Zeit ein, um die Vielfalt zu entdecken und lokale Spezialitäten oder Souvenirs zu erwerben.

Was sollte man in Japan unbedingt probieren?

Die japanische Küche ist unglaublich vielfältig und regional geprägt. Besonders empfehlenswert sind:
Sushi & Sashimi: Frischer Fisch, oft direkt aus Küstenregionen.
Ramen: Unterschiedliche Varianten, z. B. Shoyu, Miso oder Tonkotsu, oft regionale Spezialitäten.
Tempura: Leicht frittierte Gemüse- und Meeresfrüchtegerichte.
Streetfood & Snackkultur: Takoyaki, Okonomiyaki, Taiyaki und Onigiri – perfekt für unterwegs im Wohnmobil.
Regionale Spezialitäten: Jede Präfektur hat eigene Gerichte, z. B. Hokkaido-Käseprodukte, Kyoto-Süßigkeiten oder Osaka-Okonomiyaki.
Für Wohnmobilreisende gibt es in Japan viele Möglichkeiten, kulinarisch zu genießen:
Lokale Restaurants: Von kleinen Izakaya über Sushi-Bars bis hin zu Ramen-Lokalen – ideal, um authentische Gerichte frisch zubereitet zu probieren.

Kann man in Japan gut einkaufen?

Japan ist sozusagen ein Shoppingparadies. Die Einkaufsmöglichkeiten sind breit gefächert. Sie erhalten hier eine große Vielfalt an, teils exotischen, Lebensmitteln, traditioneller Kleidung, Handwerkskunst, Technik oder Keramik. Planen Sie auf jeden Fall genug Zeit ein, um die Einkaufsmöglichkeiten Japans einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Was sollte ich in Japan unbedingt probieren?

Die japanische Küche bietet eine unglaubliche kulinarische Vielfalt, und dementsprechend sollte man auf jeden Fall Gerichte wie Ramen, Sushi oder Tempura probieren.

Warum ist ein Wohnmobil eine gute Option, um Japan zu erkunden, im Vergleich zu anderen Reisemethoden?

KriterienHotelWohnmobil / Camping
FlexibilitätFeste Lage, weniger spontane ÄnderungenFlexibel: eigene Route, Stopps nach Wunsch
KostenAbhängig von Lage und SaisonKosteneffizient, besonders für mehrere Personen
KomfortEigenes Zimmer, tägliche ReinigungGemütlich und praktisch, WC & Dusche auf dem Campingplatz
VerpflegungFrühstück oft inklusive, Restaurants in der NäheSelbstversorgung möglich, flexibel nach Tagesplan
NaturerlebnisMeist städtisch oder touristischDirekter Kontakt zur Natur, Campingplätze in schöner Umgebung
SehenswürdigkeitenZentral gelegen, leicht erreichbarFlexibel: mehrere Orte an einem Tag besuchen
Reiseplanung
Eher festgelegt
Eigene Planung, spontane Änderungen möglich
SaisonabhängigkeitPreise stark saisonabhängigPreise variieren, aber flexible Routen wählbar
Geeignet fürKurzaufenthalte, StädtereisenRoadtrips, Naturerlebnis, Familien

Allgemeine Verhaltensempfehlungen für Japan-Reisende

Um Fettnäpfchen zu vermeiden, sollten Sie bestimmte Dinge als Tourist in Japan vermeiden. Wir haben die wichtigsten Verhaltensempfehlungen nachstehend einmal aufgeführt, um Ihnen unangenehme Ausrutscher zu ersparen!

  • Geben Sie kein Trinkgeld!

    Ja Sie haben richtig gelesen. In Japan gilt die Gabe von Trinkgeld als unhöflich, auch wenn es noch so gut gemeint ist. Ebenfalls verzichten sollten Sie darauf, das Geld beim Bezahlvorgang direkt in die Hand der kassierenden Person zu übergeben. Benutzen Sie zum Überreichen des Geldes die Schalen, welche hierfür zur Verfügung gestellt werden.

  • Nicht auf etwas oder jemanden zeigen!

    Was unsere Eltern uns schon als Kind gelehrt haben, sollten Sie auch in Japan sein lassen. Sofern Sie nicht negativ auffallen wollen, sollten Sie niemals mit dem Finger auf etwas oder jemanden zeigen.

  • Schweigen in öffentlichen Verkehrsmitteln

    Wenn Sie den Camper mal stehen lassen und eine gewisse Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen wird Ihnen vermutlich auffallen, dass es dort ganz schön ruhig ist. Das liegt daran, dass es sich in Japan einfach nicht schickt in Bus oder Bahn zu sprechen oder zu telefonieren. Auch Sie sollten darauf in Japan verzichten!

  • Nicht öffentlich Nase putzen oder Essen

    Japaner sind äußerst höfliche Menschen und möchten um jeden Preis vermeiden, ihre Mitmenschen zu stören. Deswegen gilt es als äußerst unhöflich sich in der Öffentlichkeit laut trompetend die Nase zu schnäuzen oder etwas zu essen (Essgeräusche könnten auch als störend empfunden werden).

  • Lieber nicht körperlich werden!

    Wohlwollender Körperkontakt wie Händeschütteln, Schulterklopfen oder den Begrüßungskuss werden Sie in Japan eher selten beobachten. Stattdessen machen Sie Nichts falsch, wenn Sie sich zur Begrüßung leicht verbeugen und dabei den Blickkontakt Ihres Gegenübers meiden.

Südkorea mit der Fähre Fukuoka nach Busan

Nach Südkorea fährt eine Fähre von Fukuoka nach Busan. Die Überfahrt dauert ca. 11 Stunden. Ab Busan ist die Weiterreise durch Südkorea mit dem Camper unkompliziert möglich. Sollten Sie mit dieser Option liebäugeln, fragen Sie bitte vorab, ob ihr gewünschtes Fahrzeug nach Südkorea reisen darf. Die jeweils gültigen Zoll- und Einreiseformalitäten sind zu beachten.

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