Griechenland: Wohnmobile in Athen und Thessaloniki

Griechenland bietet dem Wohnmobilisten jede Menge wunderbare Eindrücke. So sind die Klöster in Nordgriechenland ebenso imposant wie die auf der Halbinsel Chalkidiki.
Der Süden des Festlands, Attika, mit Athen und dessen berühmten Hafen Piräus, hat ebenfalls seine besonderen Highlights, wie z.B. die Straße von Korinth oder die Ruinen von Delphi am Berg Parnass. Die Möglichkeit, mit der Fähre nach Kreta, Rhodos oder nach Kos überzusetzen, besteht natürlich außerdem.


Wohnmobile ab Sofia (Bulgarien)

Wohnmobile ab Sofia in Bulgarien. Der Weg nach Griechenland führt am bezaubernden Kloster Rila in Richtung Süden zur Grenze Mazedoniens. Bis zur Grenze dauert es gute 2 Stunden, bis nach Thessaloniki sind es nur etwas über 3 Stunden Fahrzeit.


Das Wahrzeichen von Athen: Die Akropolis

Die antike Stadtfestung auf dem 156 Meter hohen Felsen wurde bereits im 5. Jhdt. v. Chr. angelegt. In der Akropolis befindet sich das berühmte Parthenon, ein Gebäude zu Ehren der Schutzpatronin und Göttin Athene. Der Boden der "Oberstadt" gilt auch heute noch als heilig, deshalb darf hier nichts gegessen oder getrunken und auch nicht geraucht werden.
Am besten besichtigt man die Akropolis am frühen Morgen, wenn noch nicht so viel los ist. Ab 8 Uhr früh wird geöffnet. 


Olympia und die Olympischen Spiele

Die malerischen Ruinen der antiken Stadt, in der zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit die weltberühmten sportlichen Wettkämpfe gleichen Namens ausgetragen wurden, liegen im Südwesten Griechenlands auf der Halbinsel Peloponnes. Hier befinden sich der Zeustempel, ein Meisterwerk der antiken Architektur, sowie der Heratempel, in dessen Nähe der Altar steht, auf welchem traditionell das olympische Feuer entzündet und dann von Fackelträgern durch die Welt bis zum Austragungsort der Olympischen Spiele gebracht wird.


Campingplätze und Stellmöglichkeiten mit dem Wohnmobil

Campingplätze gibt es in allen Regionen Griechenlands, jedoch haben nicht alle ganzjährig Saison. Auf der Halbinsel Chalkidiki im Norden z.B. öffnen die Campingplätze erst Anfang Mai und schließen bereits Ende September. Im Süden auf dem Peloponnes geht es bereits im April los, und geschlossen wird erst Mitte bis Ende Oktober.
Einfache Stellplätze lassen sich auch finden, jedoch handelt es sich dabei oftmals nur um bessere Parkplätze auf einem Rasenstück.
Wild campen ist in Griechenland offiziell verboten. Aber man darf mit seinem Wohnmobil natürlich parken, wo kein Schild etwas anderes sagt, sofern man nicht die Campingmöbel auspackt und nach spätestens zwei Nächten wieder weiterfährt. Die Polizei ist, vor allem in der Nebensaison, großzügig. Unbedingt vermeiden sollte man jedoch offenes Feuer, nicht zuletzt natürlich wegen der Brandgefahr.


Zwischen Himmel und Erde: Die „schwebenden“ Meteora Klöster

Wie geheimnisvolle Naturwunder kommen dem Besucher die Meteora Klöster in der Nähe von Kalambaka in der Region Thessalien vor. Im Spätmittelalter entstanden auf der Spitze von glatten, in die Luft ragenden Sandsteinfelsen eine ganze Reihe dieser Bauten. Die Mönche konnten damals nur mithilfe von Strickleitern nach oben gelangen. Heute führen Treppen hinauf. Die UNESCO erklärte 1986 die im 14. Jhdt. entstandenen Klöster zum Weltkulturerbe. Sechs sind zu besichtigen. Der Aufstieg ist nicht nur wegen der mittelalterlichen Malereien zu empfehlen - von dort oben wird man mit fantastischen Aussichten belohnt!


Auf dem Olymp

Griechenlands höchstes Gebirgsmassiv befindet sich auf der Grenze von Zentralgriechenland zu Thessalien: der Olymp. Die höchste Bergspitze heißt Mytikas und liegt in imposanten 2.918 Metern Höhe. Aufgrund der dort vorkommenden ganz besonderen Tier- und Pflanzenwelt hat die UNESCO bereits vor mehr als 40 Jahren den Mytikas zum Biosphären-Reservat erklärt. Tipp: Wer den Gipfel besteigen möchte, der sollte unbedingt Klettererfahrung mitbringen.