Kultur und Natur in atemberaubender Vielfalt

Die schönsten Städte Polens, wie z.B. Warschau, Krakau, Posen oder Danzig, kann man recht gut mit dem Wohnmobil bereisen. Aber auch die vielfältigen Naturplätze wie das Riesengebirge mit der Schneekoppe, Schlesien und die masurische Seenplatte sind ein perfektes Ausflugsziel. Die vielen Skigebiete auch in der hohen Tatra sind einen Besuch wert. Polen ist das Land der Störche und fast in jedem kleineren Ort ist das Klappern der Störche gut zu hören.

Es gibt ausreichend und preiswerte Campingplätze und Wohnmobilstellplätze in Polen die allen Ansprüchen gerecht werden.

Unsere Erfahrung

Jutta Lieb schätzt individuelles Reisen in eigenem Tempo und die Unabhängigkeit und Flexibilität mit einem Wohnmobil. Gerne hilft Sie Ihnen bei der Auswahl eines passenden Campers.

Jutta Lieb

Für Sie erreichbar unter: +49 2233 / 92 81 581

Wann ist die beste Reisezeit?

Im Frühling, Sommer und Spätsommer kommen die meisten Gäste nach Polen. Der Winter kann jedoch auch sehr interessant für Langläufer sein. Es gibt immer mehr Campingplätze und Wohnmobilstellplätze im Riesengebirge oder Tatra, die auch für Wintersportler interessant sind.


Unser Vermieter

Wohnmobile & Campervans von McRent

Der größte Wohnmobilvermieter in Europa betreibt auch in Polens Hauptstadt eine Station. Durch die zentrale Lage von Warschau kann man sehr gut das ganze Land bereisen.

Anywhere Campers

Wie der Name schon, sagt ist der Vermieter sehr flexibel. So kann man z.B. in Warschau das Wohnmobil in Empfang nehmen und in Breslau abgeben, oder auch umgekehrt. Eine Kombination mit den baltischen Ländern Estland, Lettland und Litauen ist möglich.

Ihr Urlaubscamper in Warschau

Wohnmobilreise durch Polen

Polens Hauptstadt Warschau liegt mitten im Land. Von hier aus kann man Krakau im Südwesten oder aber dem Norden mit seinen schönen Küsten und den Städten Stettin und Danzig einen Besuch abstatten. Bernstein können Sie fast überall entlang der Ostsee kaufen oder selbst suchen.
Die masurische Seenplatte mit malerischen Orten im Nordosten Polens ist immer einen Ausflug wert. Sie besticht durch eine einzigartige Flora und Fauna.
Von dort aus sind dann auch die baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland mit dem Wohnmobil gar nicht mehr weit.

Die Ostseeküste und Danzig

Einen Badeurlaub mit der ganzen Familie kann man sehr gut an der polnischen Ostsee machen. Hier gibt es Dünen- und Waldlandschaften und kilometerlange Sandstrände. Klassische See­bäder sind Swinemünde in der Nähe der Grenze zu Deutschland oder weiter östlich Kolberg, das für seine Solequellen bekanntist. Beide liegen im Verwaltungs­bezirk Westpommern.
Tipp: Es gibt auch einige Hundestrände für alle Wohnmobilisten, die mit Vier­beinern unterwegs sind.

In Danzig steht eine der größten Hallenkirchen der Welt, die Marienkirche. Der monumentale gotische Backsteinbau wurde im 14. Jh. begonnen und erst 1502 beendet. Ein Stadtbummel ist absolut lohnenswert. Beginnen kann man auf dem historischen Marktplatz Langer Markt. Dort steht auch der Artushof mit seiner prächtigen Renaissancefassade. Zusammen mit dem Neptunbrunnen sind sie die Wahrzeichen der Stadt. Daneben befindet sich gleich ein weiterer Blickfang: das Rechtstädtische Rathaus, in dem heute das Stadtmuseum seinen Sitz hat. Bernstein kauft man am besten in der Mariacka (Frauengasse) mit ihren schönen Bürgerhäusern samt “Beischlägen” (erhöhte Terassen direkt vor der Haustür).

Ostseeinsel Wollin

Östlich von Swinemünde und 60 km nördlich von Stettin liegt Polens größte Insel Wollin. Sie trennt die Pommersche Bucht und das Stettiner Haff. Wollin verfügt über sehr schöne Strände und einen 11.000 Hektar umfassenden Nationalpark, in dem vom Aussterben bedrohte Wisente (europäische Bisons) leben.
Wollin ist auch per Fähre gut zu erreichen, von Usedom, von Ystad in Schweden und von Kopenhagen aus.

Durch Schlesien nach Breslau

Im Südwesten Polens liegt Schlesien. Die Hauptstadt von Niederschlesien ist das geschichtsträchtige Breslau, für das man sich auf jeden Fall Zeit nehmen sollte.
Eines der Wahrzeichen der europäischen Kulturhauptstadt 2016 ist der Breslauer Dom. Die beiden Türme der gotischen Kathedrale messen jeweils 98 Meter. Hier befindet sich ein Aussichtspunkt, von dem man einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt genießt. Von hier aus kann man auch die über 20 Inseln und ca. 130 Brücken sehen, da Breslau nicht nur an der Oder liegt, sondern auch noch von vier Nebenflüssen umgeben ist.
Breslau hat noch eine ganze Reihe weiterer schöner Kirchen aus unterschiedlichen Epochen zu bieten, von denen die romanische Ägidiuskirche besonders sehenswert ist, weil sie aus der ersten Hälfte des 13. Jh. stammt und damit das älteste erhaltene Gebäude der Stadt ist.
Einen weiteren Blickfang stellt das gotische Alte Rathaus mit seiner astronomischen Uhr dar. Im Rathauskeller empfiehlt es sich natürlich, einmal die berühmte schlesische Küche auszuprobieren.
Beliebte Fotomotive sind die vielen sorgfältig restaurierten Bürgerhäuser aus der Gründerzeit, aber auch aus Renaissance und dem Barockzeitalter, wie sie vor allem rund um den Ringmarkt zu finden sind.
Eine moderne Attraktion – und nicht nur bei Kindern beliebt – sind die Breslauer Zwerge, die es seit den 80er Jahren des letzten Jh. gibt, zunächst als Graffitis von der antikommunistischen Bewegung als Protest gegen das herrschende Regime. 2003 wurde dann zum ersten Mal ein Exemplar aus Bronze aufgestellt, und seitdem sind die “Krasnale” nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken. Nach neueren Schätzungen soll es inzwischen mehr als 400 der bronzenen Statuen geben. Jedes Jahr im September findet hier das internationale Zwergenfestival statt mit einem Zwergendorf und großer Parade.

In südöstlicher Richtung geht es weiter nach Oberschlesien.
Als Hauptstadt dieser Region gilt Oppeln. Dort gibt es einen schönen Marktplatz (Ring) mit Bürgerhäusern aus dem 18. Jh., ein Rathaus in der Architektur des Klassizismus und die Kathedrale zum Heiligen Kreuz aus dem 13. Jh.
Nur etwa 40 km südöstlich liegt der malerische Wallfahrtsort St. Annaberg auf einem ehemaligen Vulkanberg gleichen Namens. Die Wallfahrtsbasilika, das Kloster und der Kalvarienberg bilden eine Einheit.
Bekannter als Oppeln ist Kattowitz, mit über 40% Grünflächen die grünste Stadt in ganz Polen. Hier findet man neben futuristischer Architektur auch eine schlesische Besonderheit: die Schrotholzkirche. Die Erzengel-Michael-Kirche aus dem 16. Jh. ist typisch dafür mit ihrem tief heruntergezogenen überstehenden Dach und dem dunkel gebeizten Kiefernholz. In den 20er Jahren des letzten Jh. gab es in Schlesien etwa 130 Holzkirchen dieser Bauweise.

Krakau

Bis Ende des 16. Jh. war Krakau die Hauptstadt des Landes und wird auch heute manchmal als die “heimliche Hauptstadt Polens” bezeichnet. Die historische Altstadt wurde schon 1978 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.
Einen Rundgang beginnt man am besten auf dem Hauptmarkt (Rynek Glowny), einem der größten mittelalterlichen Marktplätze in Europa. Hier gibt es jede Menge Restaurants und Cafés, von denen man einen wunderbaren Blick auf beeindruckende Kirchen und Paläste genießt. Unbedingt einen Besuch abstatten sollte man der backsteingotischen Marienkirche. In ihrem Inneren befindet sich der größte Altar Europas, ein Hochaltar aus der Werkstatt des berühmten Bildhauers und -schnitzers Veit Stoß aus dem 15. Jh. Mitten auf dem Marktplatz erheben sich unübersehbar die Tuchhallen, in denen bereits im Mittelalter Stoffe von flämischen und englischen Tuchhändlern feilgeboten wurden. Heute gibt es dort stattdessen Kunst & Kitsch und Restaurants. Fotogen ist die Architektur der Fassaden im Renaissancestil.
Ebenfalls in der Innenstadt befindet sich ein polnisches Nationalheiligtum: die Wawel-Kathedrale, Krönungs- und Beerdigungsstätte für Könige und Erzbischöfe seit rund 1000 Jahren. Kathedrale und Schloss mit Park liegen 20m erhöht mit einem schönen Blick auf die Weichsel. Kinder interessieren sich natürlich besonders für die angrenzende Höhle, in der vor vielen Jahren einmal der feuerspeiende Wawel-Drache gehaust haben soll.
Unbedingt genannt werden muss das Museum in Oskar Schindlers Fabrik. In der Ausstellung wird das Leben der Juden im Krakauer Ghetto nachgezeichnet sowie das der Fabrikarbeiter, die Oskar Schindler während der Herrschaft der Nationalsozialisten vor der Deportation und Ermordung gerettet hat.
In der Nähe von Krakau befindet sich eines der wichtigsten Symbole des Holocausts: die Gedenkstätte KZ Auschwitz-Birkenau. Es war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus und gehört heute zum UNESCO-Welterbe.

Wandern im Tatragebirge

Die Tatra ganz im Süden Polens gehört zur Gebirgskette der Karpaten. Sie liegt zu einem Drittel in Polen, die anderen zwei Drittel gehören zur Slowakei. Die Hohe Tatra ist das kleinste Hochgebirge der Welt mit ihrem höchsten Berg, dem Rysy (2499 Meter). Im Sommer sind im Tatra Nationalpark viele Wanderer unterwegs zu malerisch gelegenen Bergseen und Wasserfällen. Mit etwas Glück kann man auf heimische Wildtiere stoßen, wie Gemsen, Murmeltiere, Luchse oder Bären. Es gibt rund 225 km ausgewiesene Wanderwege. Auch Mountain-Biker trifft man häufig, und Paraglider trainieren ebenfalls gerne in diesem Gebiet.
Der Wintersport wird hier natürlich ganz groß geschrieben. Das bekannteste Winter­sport­zentrum des Landes befindet sich in Zakopane. Dort wurden schon viele internationale Skispringen, Biathlon-Wettbewerbe und Weltcuprennen im Slalom ausgetragen. Wer den Winter gemütlicher angehen lassen möchte, dem sei eine wildromantische Fahrt mit dem Pferdeschlitten empfohlen.

So geht Camping in Polen

Wie gut sind die Campingplätze?

Aus eigener Erfahrung lässt sich sagen, dass die Campingplätze in Polen gut sind. Die ADAC-Campingplätze bieten alles, was der Wohnmobilist braucht, sind aber auch gerne schonmal etwas langweilig. Auf unserer Reise waren die anderen privaten die schöner gelegenen.

Darf man wild campen?

Wie in den meisten europäischen Ländern auch, ist das Wildcampen in Polen verboten. Es gibt aber genügend preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten in ganz Polen.

Was ist die beste Camping-App?

Unser Favorit ist die Camping-App EU. Sie bietet gut recherchierte Campingplätze, Landgasthöfe, Wohnmobilstellplätze und private Stellmöglichkeiten in ganz Polen.

Bei einer Buchung bei Rent A Camper gibt es das Upgrade PRO kostenlos dazu.


Unterwegs: Fahren in Polen

Werden viele Wohnmobile geklaut?

Blödsinn! Polen gehört zur EU und die Außengrenzen zu Russland uns Belarus sind gut geschützt. Die Vorurteile aus den 80er Jahren gilt es dringend abzubauen.

Vorsicht 20 km/h

Innerorts gilt ein Tempolimit von 50 km/h, aber Vorsicht ist geboten. In Wohngebieten gilt häufig eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h. Das ist wirklich nicht viel.

Alkohol am Steuer

Das Bierchen im Restaurant mit anschließender Fahrt zum Campinplatz sollte gut überlegt werden. Mit mehr als 0,2 Promille Alkohol gilt Fahrverbot. Sollte man sogar mit 0,5 Promille überschritten haben, gilt dies als Straftat und kann sogar mit Gefängnis bestraft werden.

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