Urlaubscamper in Oslo
Camper mieten in Norwegen: Fjorde, Berge und Küsten flexibel erleben
Norwegen steht für spektakuläre Landschaften, große Distanzen und eine außergewöhnliche Vielfalt aus Fjorden, Bergen, Hochebenen und Küstenstraßen. Viele der bekanntesten Naturhighlights liegen abseits größerer Städte und lassen sich am besten individuell entdecken: ideal für eine Reise mit dem Camper.
Warum Norwegen perfekt für eine Wohnmobilreise ist
Mit dem Camper reist ihr unabhängig durch Norwegen und passt Route und Tagesetappen flexibel an. Ob entlang der Fjorde, über aussichtsreiche Passstraßen oder zu abgelegenen Naturplätzen: ihr erreicht Regionen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur eingeschränkt zugänglich sind. Die Straßen sind in einem guten Zustand und es gibt viele naturnahe Übernachtungsmöglichkeiten. Nicht ohne Grund zählt Norwegen zu einem der beliebtesten Camperziele Europas.
Rent A Camper: euer Partner für Camperreisen nach Norwegen
Bei Rent A Camper vergleicht ihr geeignete Camper und Wohnmobile für Norwegen von mehreren Vermietern: transparent, übersichtlich und abgestimmt auf eure Reisepläne. Als Vermittler unterstützen wir euch bei der Auswahl des passenden Fahrzeugs, informieren zu länderspezifischen Besonderheiten wie Fährverbindungen und Straßenregeln und helfen euch, eure Route realistisch zu planen.
Über Norwegen
Urlaubscamper in Norwegen
Video: Norwegen und Skandinavien mit Camper
Wohnmobilpreise Norwegen
Norwegens Städte mit Vermietstationen
Beste Reisezeit
Klimadiagramm Lofoten
Jahreszeiten in Norwegen
Euer persönlicher Berater
Wohnmobilreise Norwegen
Routenvorschlag
Unsere Vermieter
Schnellvergleich: Mietbedingungen
Wohnmobil Auswahl in Norwegen
Camping in Norwegen
Jedermannsrecht
Tipp: Lofoten – Nordkap
Straßenverhältnisse & Verkehrsregeln
Häufig gestellte Fragen zur Camper Miete in Norwegen
Videos: Wohnmobilreise durch Norwegen und Wintercamping in Skandinavien
Gero Spoerer, Inhaber und Gründer von Rent A Camper, war bereits selbst mit einem Wohnmobil im zauberhaften Norwegen unterwegs.
In diesem Video nimmt er euch virtuell mit auf seinen Roadtrip durch Norwegen und teilt einige seiner schönsten Eindrücke mit euch. Auch wertvolles Wissen zu Camper Reisen durch Skandinavien im Allgemeinen teilt er in seinem Video mit euch.
Wie viel kostet es, ein Wohnmobil in Norwegen zu mieten?
*Beispielhaft anhand der günstigsten Preise pro Tag für einen Campervan (Preise variieren je nach Verfügbarkeit und Buchungszeitraum).
Stand Januar 2026.
| Monat | Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember |
| Preis | € 175 | € 119 | € 139 | € 150 | € 159 | € 222 | € 259 | € 215 | € 139 | € 116 | € 103 | € 116 |
Norwegens Städte mit Vermietstationen
Wann ist die beste Reisezeit für Norwegen?
Die beste Reisezeit für eine Camperreise in Norwegen hängt davon ab, wo die eigenen Interessenschwerpunkte liegen. Die beliebteste Reisezeit für Norwegen ist die Zeit zwischen Mai und September.
Die Tage sind besonders lang, teils mit Mitternachtssonne und Straßen, Wanderwege und Sehenswürdigkeiten gut zugänglich. Auch die Temperaturen sind dann besonders angenehm.
Wer den Winter mit Schnee und Polarlichtern bevorzugt, reist besser zwischen Oktober und März.

Klimadiagramm, beispielhaft für Tromsø

Was kann ich zu welcher Jahreszeit in Norwegen erleben?
Winter in Norwegen (Dezember bis Februar)
Temperaturen: Die durchschnittliche Temperatur in Norwegen beträgt im Winter -6°C, das heißt es ist kalt! Trotz der kalten Temperaturen ist eine Reise im Winter lohnenswert, denn Norwegen verwandelt sich in ein wahres Schneeparadies.
Wetter und Natur: Der Schneefall bereitet perfekte Bedingungen für Wintersportaktivitäten wie Skifahren, Schneeschuhwanderungen oder Hundeschlittenfahrten.
Tageslicht: Die Tage sind recht kurz und so hat man gute Chancen Polarlichter zu beobachten. Auch für eine Walsafari ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

Frühling in Norwegen (März bis Mai)

Temperaturen: Die Tage werden milder. Die durchschnittliche Temperatur steigt auf 4-16°C.
Wetter und Natur: Das Schmelzwasser aus den Bergen und vom Schnee sorgt vielerorts für prächtige Wasserfälle und in der Natur wird’s jetzt farbenfroh: Bäume, Sträucher und Blumen fangen an zu blühen und verwandeln die Natur in ein buntes Kunstwerk.
Tageslicht: Die Tageslichtlänge nimmt im Frühling rasant zu. Während es Anfang März 10 Stunden sind, sind es Ende März bereits um die 13 Stunden Tageslicht und steigert sich im April auf bis zu 15 Stunden. Im Mai beginnt nördlich des Polarkreises dann bereits der Polartag.
Sommer in Nowegen (Juni bis August)
Temperaturen: Im Sommer kann es in Norwegen im Süden und den Tälern auch mal richtig warm werden. Die durchschnittliche Temperatur klettert auf etwa 22°C, selbst das Meerwasser und die Seen werden warm genug fürs Schwimmen.
Wetter und Natur: Der Sommer kann wechselhaftes Wetter bringen ist aber überwiegend angenehm. Im Süden und Osten des Landes ist die Wetterlage meist wärmer und stabiler. An der Westküste muss man auch im Sommer mit mehr Niederschlag rechnen. Im nördlichen Norwegen kann es trotz Mitternachtssonne auch tagsüber recht kühl bleiben.
Tageslicht: Die Tage sind durch die Mitternachtssonne lang und eignen sich für wunderschöne Wanderungen, Kajakfahrten oder Bootstouren durch die zauberhaften Fjorde. Die beste Zeit für Camping ist jetzt.

Herbst in Norwegen (September bis November)

Temperaturen: Der wärmste Monat im Herbst ist der September mit durchschnittlichen 16°C. Ab Oktober fallen die Temperaturen unter die 10°C Marke.
Wetter und Natur: Im Herbst zeigt sich die Landschaft Norwegens in gold-orangenem Gewand, die ersten höheren Berggipfel werden bereits von Schnee gepudert. Neben dem warmen Licht der Herbstsonne muss man jederzeit mit Niederschlägen rechnen.
Tageslicht: Der September bietet mit 12-14 Stunden Tageslicht noch gute Bedingungen für Outdooraktivitäten und Camping, ab Oktober nimmt die Tageslicht-Länge drastisch ab und sinkt auf 7-9 Stunden. Dafür steigt ab jetzt die Chance auf Polarlichtsichtungen.
Habt ihr Fragen zu eurer Camper-Reise durch Norwegen?

Jens Niepenberg war schon häufig in Norwegen. Er kennt Fjorde und Inseln sowie die schönsten Ecken des Landes durch viele Reisen. Nutzt seine Erfahrungen für euren Urlaub. Camping ist seine Leidenschaft.
Für Sie erreichbar unter: +49 2233 / 92 81 581
Was erwartet mich auf einer Wohnmobilreise durch Norwegen?
Norwegen ist ein Land der großen Naturphänomene: schroffe Berge fallen hinab in tiefe Fjorde und tosende Wasserfälle die sich vielerorts direkt an den endlosen Küstenstraßen bestaunen lassen, prägen jede Wohnmobilreise.
Zwischen dem milden Süden, den spektakulären Fjordlandschaften im Westen und dem rauen Norden mit den bei Campern besonders beliebten Lofoten erlebt ihr eine unglaubliche Vielfalt auf vergleichsweise kurzen Distanzen.
Dank gut ausgebauter Straßen und zahlreichen Stellplätzen lässt sich Norwegen mit einem Wohnmobil besonders intensiv und naturnah entdecken. Norwegen gilt als äußerst camperfreundlich und ist trotz seiner wilden Landschaften auch für Wohnmobil-Einsteiger ein sehr gutes Reiseziel.

Südnorwegen & Westnorwegen: Fjorde, Panoramastraßen und ikonische Landschaften

Südnorwegen und Westnorwegen zeigen Norwegen von seiner berühmtesten Seite. Auf eurer Wohnmobilreise erlebt ihr eindrucksvolle Fjorde wie den Geirangerfjord, mit den berühmten Wasserfällen „sieben Schwestern, spektakuläre Passstraßen wie den Trollstigen und Küstenhighlights auf der Atlantikstraße.
Die Benutzung von Fähren gehört in der zerklüfteten Landschaft zum Alltag und machen das Reisen abwechslungsreich. Dank gut ausgebauter Straßen, kurzer Etappen und zahlreicher Camping- und Stellplätze ist diese Region besonders camperfreundlich und ideal auch für all diejenigen, die zum ersten Mal campen gehen.
Camper-Tipp: In der Nebensaison reist ihr entspannter und habt die besten Chancen auf freie Stellplätze direkt am Fjord.
Städte mit Vermietstationen: Oslo, Bergen, Kristiansand, Ålesund
Zentralnorwegen: Hochgebirge & Jotunheimen Nationalpark

Zentralnorwegen begeistert mit alpiner Landschaft und einer Ruhe, von der man glaubt, sie würde gar nicht existieren. Im Jotunheimen-Nationalpark erheben sich Norwegens höchte Berge fast 2500 Meter hoch und eröffnen beeindruckende Ausblicke auf Seen, Täler und Gletscher.
Ergänzt wird die Region durch den Jostedalsbreen-Nationalpark mit seinen mächtigen Gletscherzungen. Wenig Verkehr, aussichtsreiche Bergstraßen und naturnahe Campingplätze machen diese Region perfekt für Wanderfans und Outdoorliebhaber.
Camper-Tipp: Plant genügend Zeit für Wanderungen ein, viele der schönsten Routen starten direkt von Campingplätzen aus.
Städte mit Vermietstationen: Trondheim
Nordnorwegen: Lofoten, Vesterålen und das Nordkap

Nordnorwegen steht für Weite, Ursprünglichkeit und intensive Naturerlebnisse. Auf den Lofoten und Vesterålen trefft ihr auf dramatische Bergpanoramen, verträumte Fischerdörfer und fast schneeweiße Strände.
Das Nordkap markiert einen besonderen Höhepunkt jeder Reise, wobei der eigentlich nördlichste Punkt, die Nordkinnhalbinsel, nicht wie das Nordkap mit dem Wohnmobil, sondern nur über eine mehrstündige Wanderung erreichbar ist: „Nothing but stones“.
In Andenes wird Whale-Watching mit 100% Wal-Sichtungs-Garantie angeboten. In der Regel dauert die Tour etwa zwei bis drei Stunden, in seltenen Fällen können es auch mal sieben Stunden werden. Kostenlos wiederholt werden kann sie so oft, bis endlich ein Wal gefunden wurde.
Camper-Tipp: Plant die Tagesetappen lieber etwas kürzer – so bleibt mehr Zeit auch für spontane Stopps und Erlebnisse.
Städte mit Vermietstationen: Narvik (Evenes), Bodø, Tromsø
Lappland & Finnmark: Arktische Wildnis und Polarlichter

Im äußersten Norden Norwegens beginnt die arktische Wildnis. In Lappland und Finnmark prägen weite und karge Hochebenen, Rentierherden und einsame Straßen das Landschaftsbild.
Die Distanzen zwischen den einzelnen Stopps werden weiter nördlich länger, werden dafür aber mit einzigartigen Landschaften, besonders ruhigen Stellplätzen und je nach Jahreszeit mit besonderen Erlebnissen wie der Mitternachtssonne oder den Polarlichtern belohnt.
Diese Region ist besonders toll für erfahrenere Camper, die Abgeschiedenheit und Freiheit suchen.
Camper-Tipp: Berücksichtigt auch die längeren Distanzen zwischen Versorgungsmöglichkeiten und plant Wasser- und Lebensmittelvorräte vorausschauend.
Städte mit Vermietstationen: Rovaniemi in Finnland
Nord-Norwegen Lofoten-Reise: Ein Erfahrungsbericht von Jens Niepenberg
Wer an die Lofoten denkt hat sicher sofort die wunderbaren Rorbuer, fantastische Küstenlandschaften und sensationelle Sonnenuntergänge vor Augen. Im Winter gibt es noch weitere lohnenswerte Zugaben: reizvolle Kontraste zwischen schneebedeckten Gipfeln und dem Vestfjord, menschenleere Strände sowie absolute Ruhe fast überall und natürlich die Chance auf Polarlicht!
In gut einer Woche kann man, startend in Tromsö, die Lofoten bis zur Südspitze bei Å und zurück erkunden und dabei Abstecher nach Nusfjord, Ballstad, Eggum und Henningsvær machen sowie die malerischen Orte Reine und Hamnøy, die auf der Strecke liegen besuchen. Wir konnten zudem fast täglich noch kürzere Wanderungen sowie eine Tour mit Schneeschuhen machen. Wer dabei wettermäßig so eine super Woche erwischt wie wir, aber sehen Sie selbst…
Übrigens: Für eine Reise nach Norwegen ist ein normales Wohnmobil vollkommen ausreichend, da die wichtigsten Routen, wie die E6 oder die malerische RV17 (Küstenstraße), gut ausgebaut und asphaltiert sind. Auch die Lofoten lassen sich wunderbar mit dem Wohnmobil bereisen.

Tag 1: Flug nach Tromsö

Über Oslo fliegen wir nach Tromsö und landen dort am späten Nachmittag. Nach einem kurzen Rundgang durch die Stadt – ich kenne Tromsö im Sommer – werden wir von Touring Cars abgeholt und zur Mietstation gebracht.
Nach der Einweisung in die Funktionalitäten des Wohnmobils beginnt es zu schneien, weswegen wir uns dazu entscheiden, nicht mehr am heutigen Abend zu starten. Netterweise dürfen wir die Nacht auf dem Gelände des Vermieters verbringen. Am nächsten Morgen sind wir und unser Wohnmobil dann ganz schön eingeschneit.
Tag 2: Tromsö – Lödingen

Nachdem wir das Wohnmobil vom Schnee befreit haben geht es los, aber nicht ohne einen Besuch der Eismeerkathedrale (norwegisch Ishavskatedralen). Leider können wir diese nur von außen bestaunen, da diese leider heute am frühen Morgen noch geschlossen hat.
Weiter entlang des tief ins Land reichenden Balsfjordes genießen wir die immer stärkeren winterlichen Eindrücke. In Bjerkvik verlassen wir die E6 und erreichen die Ortschaft und Halbinsel Lödingen.
Es ist schon recht spät geworden und so halten wir Ausschau nach einem geeigneten Stellplatz für Nacht, den wir auf einem Parkplatz in einem nahe gelegenen Ferienhausgebiet finden.
Tag 3: Lödingen – Svolvaer – Haukland Strand

Am Morgen unternehmen wir noch eine tolle Wanderung auf der Halbinsel. Durch den Sørdalstunnel, Teil der Lofast, 2006 als Teil Festlandsverbindung der Lofoten in Betrieb genommen, erreichen wir die Inselgruppe der Lofoten.
Immer wieder bieten sich fantastische Ausblicke und einladende Zwischenstopps wie z.B. am Holdöy Strand und Dorf. Weiter südlich auf der Insel Vågan kommt Svolvær in Sicht. Der Hauptort der Lofoten bietet im Winter nicht allzu viel, ist aber mit etwa 4800 Einwohnern die größte Stadt der Lofoten und bekannt für seine spektakuläre Lage.
Dem Lofoten-Museum statten wir nur einen kurzen Besuch des Aussenbereiches ab, da es bald schließt. Wir fahren auf die Westseite der Lofoten und besuchen den Haukland Strand. Dort erleben wir einen fantastischen Sonnenuntergang
Tag 4: Haukland Strand – Nusfjord – Å

Auch diesen Morgen unternehmen wir eine großartige Wanderung um die Halbinsel zum Utakleiv Beach, der zusammen mit dem Haukland Strand zu den schönsten Stränden der Lofoten gehört. Mit Nusfjord erleben wir eines der bekanntesten und besterhaltenen alten Fischerdörfer mit seinen Rorbuern. An jeder Ecke hängt Stockfisch – ein Brauch der uns hier noch öfter begegnen wird.
Unser Tagesziel heißt Å, der südlichste anfahrbare Ort der Lofoten auf Moskenes. Wir staunen nicht schlecht als einige Norweger von einem Rorbuer ins Meer springen und nach einigen Schwimmzügen bei uns wieder das Wasser verlassen.
Übernachtet wird auf dem Parkplatz südlich des Tunnels.
Tag 5: Å – Henningsvær

In der Nacht hat es ein wenig geschneit und – fast schon zur Gewohnheit geworden – starten wir zu einer aussichtsreichen Wanderung. Auf Meereshöhe ist es schneefrei, aber schon ab gut 100 m.ü.M. beginnt der Schnee.
Heute schauen wir uns Reine, Hamnøy und Henningsvær an.
Alles Orte die Postkarten- und einer schöner als der andere. Auf unserer Fahrt ergeben sich immer wieder fantastische Ausblicke auf die traumhaften Sandstrände.
6. Tag: Henningsvær – Steilia Alpinsenter

Heute steht wieder etwas mehr Strecke auf dem Programm. Wir verlassen die Lofoten, weil wir noch den tiefen April-Winter erleben wollen und fahren daher etwas tiefer ins Landesinnere.
Hin und wieder legen wir kurze Foto-Stopps ein und machen eine wunderbare Pause an der Steinkirka Evenes bevor wir das Tagesziel des Steilia Alpinsenters erreichen.
Dort lässt man uns auf dem aktuell nicht genutzten Parkplatz nächtigen.
7. Tag: Steilia Alpinsenter – Tromsö

Wir sind begeistert von der Umgebung und können sogar die mitgenommenen Schneeschuhe zum artgerechten Einsatz bringen. Querfeldein laufen wir 3 Stunden und kommen nach einer urigen Mittagsrast wieder am Wohnmobil an.
Der Målselvfossen liegt in der Nähe von Bardufoss. Er hat drei Stufen mit einer Gesamtfallhöhe von 22 m auf einer Länge von 600 m.
Der Wasserfall ist ein beliebtes Ausflugsziel und ist bekannt für seine Lachse und die ca. 450 m lange Lachstreppe. Wir stoppen ca. 50 km vor Tromsö zur letzten Übernachtung, um morgens das Wohnmobil zu säubern und zurückzugeben.
Tag 8: Rückflug nach Deutschland

Den Aufenthalt auf dem Campingplatz in Tromsö nutzen wir, um die Abenteuer dieser Winterreise Revue passieren zu lassen. Außerdem haben wir hier die Möglichkeit, die Tanks des Mietcampers zu entleeren und das Fahrzeug für die Übergabe auf Vordermann zu bringen.
Nach einer problemlosen Übergabe des Fahrzeugs werden wir nach Tromsö zum Flughafen gebracht. Gerne denken wir an diese absolut gelungene Winterreise nach Norwegen zurück!
Mit welchen Vermietern arbeitet Rent A Camper in Norwegen zusammen?

Wohnmobile & Campervans von McRent
McRent hat in Norwegen die Anzahl der Stationen ausgebaut. Neben Oslo sind Stavanger für die Fjordregion (Geirangerfjord & Songefjord) bis Bergen mit dem Preikestolen sowie Narvik und Tromsö für Camping-Reisen in den Norden sehr gut geeignet.

Camping mit Touring Cars
Touring Cars, der skandinavische Vermieter, betreibt Wohnmobildepots in ganz Norwegen. Ab Oslo geht es in den Süden oder durch das Gebirge bis nach Bergen, Trondheim für die Mitte, und Tromsö im Norden für Lofoten und Polarlicht.

Motorhome Norway
Die Wohnmobile von Motorhome Norway sind ordentlich, haben aber teilweise schon einige Jahre auf dem Buckel. Beim Preisvergleich sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden.

rent easy Camper
Auch wenn die Kilometerbegrenzung bei 300 km pro Tag liegt, gehören die Fahrzeuge von rent easy zum besten, was auf den Straßen von Norwegen unterwegs ist.

nordic campers
Kompakte, aber vollständig ausgerüstete Camper, die besonders unsere jüngeren Kunden mögen. Sehr wendig und daher auch für die Städte gut geeignet. Der Vermieter hat seinen Sitz in Råholt und ist somit nicht weit von Oslo-Gardermoen (int. Flughafen) entfernt.
Anbieter-Check: Welche Mietbedingungen gelten bei welchem Wohnmobilvermieter in Norwegen?
| ANBIETER | ÜBERNAHMEORTE | ÜBERNAHME-REGELUNG | KILOMETER-REGELUNG | VERSICHERUNG & KAUTION | MINDEST- ALTER |
|---|---|---|---|---|---|
| McRent | • Bergen • Evenes/Narvik • Nordkjosbotn • Oslo • Tromsø | Übernahme nachmittags, Rückgabe vormittags | unlimitiert | Vollkasko mit 15000NOK Selbstbeteiligung | • mind. 21 Jahre • mind. 1 Jahr Führerscheinbesitz |
| Rent Easy | • Ålesund • Bodø • Kristiansand | Übernahme nachmittags, Rückgabe vormittags | 3500** | Vollkasko mit 10000NOK Selbstbeteiligung* | • mind. 21 Jahre • mind. 1 Jahr Führerscheinbesitz |
| Touringcars | • Oslo • Tromsø | Übernahme vormittags, Rückgabe nachmittags | unlimitiert | Vollkasko mit 30000NOK Selbstbeteiligung* | • mind. 25 Jahre • mind. 2 Jahre Führerscheinbesitz |
| Nordic Campers | • Oslo | 24-h-Regelung | unlimitiert | Vollkasko mit 2000€ Selbstbeteiligung* | • mind. 18 Jahre |
| Motorhome Norway | • Oslo • Tromsø • Trondheim | Übernahme nachmittags, Rückgabe vormittags | unlimitiert | Vollkasko mit 20000NOK Selbstbeteiligung* | • mind. 25 Jahre |
** es können zusätzliche Kilometerpakete gebucht werden oder einzelne Kilometer separat gezahlt werden. Tarife im jeweiligen Angebot ersichtlich.
Welche Wohnmobil-Typen werden in Norwegen angeboten?
Sleepervan

Die kleinsten Camper findet ihr auf unserer Seite unter der Bezeichnung „Sleepervan“. Diese Art ist besonders gut geeignet für schmälere Budgets und jüngere Reisende. Diese Fahrzeugart wird in Norwegen vom Anbieter Nordic Campers angeboten.
Alkoven-Wohnmobil

Alkoven Wohnmobile findet ihr auf unserer Seite unter der Bereichnung „C-Class-Motorhome“. In Norwegen wird diese Fahrzeugart von Touring Cars und McRent angeboten.
Teilintegriertes

Die Teilintegrierten findet ihr auf unserer Seite unter der Bezeichnung „B-Class-Motorhome„. Angeboten wird diese Kategorie in Norwegen McRent, Touringcars und Motorhome Norway.
Was muss ich vor meiner Camper-Reise durch Norwegen wissen?
Kann man im Winter mit dem Wohnmobil durch Norwegen reisen?
Die Hotels im Winter sind in Norwegen bereits früh ausgebucht. Anders sieht es bei Campern und Wohnmobilen aus.
Einige Wohnmobile sind was Heizungen betrifft winterfest und werden in der kalten und dunklen Jahreszeit zum gemütlichen Geheimtipp! Die Nutzung wasserführender Systeme kann allerdings bei einigen Fahrzeugen aus Frostschutzgründen eingeschränkt sein.
Mit dem Wohnmobil kann man flexibel der Polarlichtvorhersage hinterherreisen, allerdings sollte man beachten, dass der Fährbetrieb ggf. eingeschränkt ist.
Darf man in Norwegen freistehen und wildcampen?
Das Jedermannsrecht (norwegisch: Allemansretten) regelt, dass jeder die Natur in Norwegen frei erleben und genießen kann.
Man darf auf dem Land, in Wäldern und in den Bergen unter freiem Himmel schlafen oder zelten, sofern man 150 Meter Abstand zur nächsten bewohnten Bebauung einhält.
Im Gegensatz zu Schweden greift hier das Jedermannsrecht zumindest eingeschränkt auch für motorisierte Fahrzeuge.
Ausgenommen sind Orte, an denen Schilder die Übernachtung explizit verbieten.
Welche Camping-Apps brauche ich für eine Reise durch Norwegen?
Nützliche Apps, um auch von unterwegs aus die schönsten Campingplätze Norwegens zu entdecken bieten folgende Apps:
- Campcation
- Norcamp
- Camping APP EU
Hilfreich zur Planung von Streckenabschnitten ist die kostenlose App Vegvesen trafikk: Hier gibt es live Daten zu Straßensperrungen, Wetterkameras, Tunnelinfos, Parkplätzen und vieles mehr. Auch eine fahrzeugspezifische Routenplanungsfunktion ist vorhanden.
Was regelt das Jedermannsrecht in Norwegen?
Das Jedermannsrecht (Allemannsretten) erlaubt es in Norwegen, die Natur frei zu betreten und sich dort aufzuhalten, unabhängig von Eigentumsverhältnissen. Es umfasst Wandern, Rasten, Beeren- und Pilzesammeln sowie zeitlich begrenztes Zelten auf unbewirtschaftetem Land, sofern Natur, Tiere und Menschen respektiert werden. Für motorisierte Fahrzeuge gilt das Jedermannsrecht hingegen nicht.
Autos, Camper, Wohnmobile, Motorräder und Quads dürfen ausschließlich auf öffentlichen Straßen, ausgewiesenen Parkflächen oder ausdrücklich erlaubten Wegen genutzt und abgestellt werden. Das Befahren oder Übernachten mit Fahrzeugen in freier Natur ist grundsätzlich nicht erlaubt und wird durch das norwegische Motorferdsellov geregelt.
Tipp: Lofoten, Nordkap & Nordskandinavien
Die Zielgebiete im nördlichen Skandinavien, Tromsø, das Nordkap und die Lofoten in Nordnorwegen, kann man auch gut von Rovaniemi in Nordfinnland ansteuern.
Die Station liegt bereits am Polarkreis, und man ist schnell am nördlichsten Zipfel des Kontinents.
Aus eigener Erfahrung können wir Camping dort gut empfehlen. In Finnland kann man noch dazu wesentlich günstiger einkaufen.
Stationen: Nordkap & Lofoten

Was sollte man beim Fahren mit dem Wohnmobil in Norwegen beachten?
Wie sind die Straßenverhältnisse in Norwegen?
Das Straßennetz in Norwegen ist insgesamt gut ausgebaut und die Straßen befinden sich in einem guten Zustand.
In Fjord-, Gebirgs- und Küstenregionen sind viele Straßen allerdings schmal, kurvig und teilweise steil.
Es kann passieren, dass man auch mit dem Wohnmobil ein paar hundert Meter rückwärts fahren muss, um den Gegenverkehr durchzulassen.
Besonderheit: Im Winter werden die Straßen nicht wie bei uns schwarz geräumt, sondern ein Anti-Rutsch-Gemisch auf die Eisschicht ausgestreut, was sich dann festfährt und für mehr Grip sorgt.
Welche Verkehrsregeln & Besonderheiten gelten in Norwegen?
In Norwegen gilt Rechtsverkehr. Die allgemeinen Tempolimits sind niedriger als in Deutschland und werden sehr streng kontrolliert.
Auch geringste Überschreitungen können schnell mehrere hundert Euro Bußgeld kosten.
In Norwegen gilt ganzjährig eine Lichtpflicht und man muss auch tagsüber immer mit Abblendlicht fahren.
Übrigens: Es sollte stets mit Wildwechsel gerechnet werden und entsprechend vorausschauend gefahren werden.
Darf ich mit den Wohnmobilen die Fähren in den Fjorden benutzen?
Ja, Wohnmobile dürfen die norwegischen Fjordfähren nutzen.
Die Autofähren sind ein fester Bestandteil des norwegischen Straßennetzes und verbinden viele Fjordregionen ohne Brücken oder Tunnel.
Die Mitnahme von Wohnmobilen ist ganz normal. Die Fährpreise richten sich nach Fahrzeuglänge und teilweise nach Höhe.
Eine Reservierung ist meist nicht erforderlich, in der Hauptsaison kann es jedoch zu Wartezeiten kommen.
Häufig gestellte Fragen zur Camper Miete in Norwegen
Einreise & Dokumente
Für die Einreise nach Norwegen benötigt man als deutscher Staatsbürger lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Auch Kinder benötigen bei der Einreise ein gültiges Ausweisdokument. Da Norwegen Teil des Schengen-Raums ist, benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum für die Einreise.
In Norwegen ist laut auswärtigem Amt kein internationaler Führerschein zur Übernahme eines Mietwagens oder Mietwohnmobils notwendig, da Norwegen zum Europäischen Wirtschaftsraum gehört und der deutsche Führerschein im Kartenformat problemlos anerkannt wird.
Verkehrsregeln & Fahrten
Die öffentlichen Straßen sind in Norwegen gut ausgebaut, weswegen kein Allrad-Antrieb erforderlich ist. Im Winter sind die Mietcamper mit gut profilierten Winterreifen und teilweise zusätzlichen Schneeketten ausgestattet, was in der Regel für das Fahren auf befestigten Straßen ausreichend ist.
Es gibt keine allgemeinen Beschränkungen für bestimmte Strecken in Norwegen, allerdings sollte man lokale Verbote und Beschilderung stets beachten. Man sollte sich zudem darüber bewusst sein, dass einige Straßen recht schmal sind und es vorkommen kann, dass man bei Gegenverkehr auch mal mehrere hundert Meter zurücksetzen muss, um den Gegenverkehr durchzulassen. Dementsprechend spielt auch die eigene Fahrerfahrung eine Rolle bei der Fahrzeugauswahl.
Route planen & Unterwegs sein
Für einen ersten Besuch und um einen ersten Eindruck von Norwegen zu bekommen, reichen 7 – 10 Tage aus. Hierbei sollte man sich allerdings auf eine Region beschränken. Wenn man eine Rundfahrt plant sollte man sich mindestens 2 – 3 Wochen Zeit nehmen.
Wer eine Reise nach Norwegen plant sollte sich bereits vorab Gedanken zu seiner Route machen und genügend Zeit einplanen. Ein hilfreiches Maß ist, nicht mehr als 200 km am Tag einzuplanen und notwendige Fährüberfahrten, insbesondere in der Hochsaison, vorab zu buchen. Wichtig ist auch wetterfeste Kleidung einzupacken, um für alle Fälle gerüstet zu sein. Auch in Puncto Verkehrsregeln sollte man sich vorab informieren, da es einige Unterschiede zu Deutschland gibt.
Zu den beliebtesten Regionen in Norwegen gehören die Oslo-Region, Tromsø, die Lofoten, Fjordnorwegen und Bergen (insbesondere der Geirangerfjord), sowie die Regionen rund um Stavanger, Trondheim und Südnorwegen.
Kosten & Buchung
Die Preise für einen Mietcamper in Norwegen hängen von verschiedenen Faktoren ab und bewegen sich je nach Fahrzeugmodell und Saison zwischen 70 und 250 Euro pro Tag.
Die Abrechnung von Mautkosten bei Mietwohnmobilen in Norwegen gestaltet sich unterschiedlich. Manche Anbieter verlangen einen Pauschalbetrag zu Beginn der Miete, andere Vermieter verrechnen die Kaution im Nachhinein mit der geleisteten Kaution.
Campingplätze in Norwegen kosten im Durchschnitt etwa 30 Euro pro Tag, wobei der genaue Preis von Faktoren wie Saison, Fahrzeuggröße, Platzausstattung und Personenanzahl abhängig sein kann. Sparen kann man mit verschiedenen Campingcards, wie beispielsweise der ACSI-Karte.
Wer gerne in der Hauptsaison ein Wohnmobil in Norwegen mieten möchte, sollte mindestens 6 Monate im Voraus buchen, da sonst die Auswahl an verfügbaren Campern eingeschränkt sein könnte. Mieten in der Nebensaison sind teilweise auch kurzfristiger möglich.
Gesundheit & Versorgung
Die Abdeckung an Hausärzten und Krankenhäusern in Norwegen ist generell gut. In weniger besiedelten Gebieten kann die Abdeckung etwas geringer sein als im Süden Norwegens.
Zwar können Urlauber mit der Europäischen Krankenversicherungskarte Ärzte in Norwegen aufsuchen, oft wird bei den Kosten allerdings nur der deutsche Regelsatz übernommen und es kann zu hohen Zuzahlungen kommen, weswegen eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung, welche auch Rücktransporte ins Heimatland übernimmt, sinnvoll ist.
Währung & Bezahlen
Offizielle Landeswährung in Norwegen ist die Norwegische Krone. Der Wechselkurs schwankt, liegt aber ungefähr bei 1 EUR / 12 NOK.
Zahlungsmittel in Norwegen ist die Norwegische Krone, eine Bezahlung mit Euro wird nicht akzeptiert. Empfehlenswert ist deswegen das Mitführen einer Kreditkarte, mit der kostenlose Bargeldabhebungen und bargeldlose Zahlungen in Landeswährung möglich sind.
Essen & Einkaufen
Lebensmittel in Norwegen haben im Durchschnitt einen höheren Preis als in Deutschland. Bei Grundnahrungsmitteln ist der Preisunterschied oft nicht so hoch, bei Frischwaren wie Obst, Gemüse und Fleisch sind Lebensmittel um die 50% teurer als in Deutschland. Alkohol, Softdrinks und Genussmittel sind in Norwegen besonders teuer.
Beim Auswärtsessen in Norwegen sollte man pro Person im Durchschnitt zwischen 15 – 30 Euro für einfachere Gerichte und Fastfood einplanen. Besuche von Mittelklassigen Restaurants können mit 60 – 130 Euro pro Person zu Buche schlagen.
Norwegen ist vor allem bekannt für seine vielen Fischspezialitäten, welche man bei einem Besuch unbedingt auch einmal probieren sollte. Dazu gehören Røkelaks, Tørrfisk, Sursild und Königskrabbe. Wer kein Fisch, sondern lieber Süß mag, dem sei Brunost, Vaffel, Rieskrem oder Krumkake empfohlen.











