Tasmanien, eine Welt für sich

Hobart ist die Hauptstadt der Insel Tasmanien, die ungefähr 240 km vor der Küste Australiens liegt. Es gibt sehr viele naturbelassene Landschaftstypen, die man besonders gut mit dem Wohnmobil erkunden kann. Sehenswert sind der Cradle Mountain sowie die bisweilen schwer zugängliche Wildnis des Südwestens.

Hobart ist der perfekte Startpunkt für eine Rundreise mit dem Wohnmobil durch dieses schöne Gebiet. Es liegt an der Flussmündung des Derwent Rivers und am Fuße des 1.271 m hohen Mount Wellington im südlichen Teil der Insel.

Ihre Urlaubscamper in Hobart (Tasmanien)

Unsere Erfahrung

Gero Spoerer kennt Australien. Mit einem Camper durch das südliche Australien war ein ganz besonderes Erlebnis.

Gero Spoerer

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Wohin in Hobart?

Hobart ist die Hauptstadt der australischen Insel Tasmanien und lohnt auf jeden Fall einen Besuch.

Auf dem samstäglichen Salamanca Market kann man hochwertige tasmanische Kunst erwerben. Dieser Platz ist auch der kulturelle Treffpunkt der sympathischen Stadt.

Das Museum of Old and New Art, kurz MONA, lädt definitiv zu einem Besuch ein: Es befindet sich in Privatbesitz und ist damit das größte privat finanzierte Museum Australiens. Es zeigt antike, moderne und zeitgenössische Kunst aus der Sammlung von David Walsh. Schon allein das exzentrische Gebäude ist auf jeden Fall sehenswert und ein Muss für jeden Kunst- und Kulturliebhaber!
Wer noch mehr sehen möchte: Das Tasmanian Museum and Art Gallery und das Salamanca Art Centre bieten auch interessante Einblicke in die Kunstszene.

Gerade Whisky-Fans bietet Tasmanien viel: Es ist die Heimat des preisgekrönten Sullivan Cove Whisky. Hier finden Sie die besten Brennereien der Region, wie Nant Whisky Cellar und Lark Cellar Door. Natürlich gibt es auch entsprechend schöne Weinbars und Whiskybars in Hobart selbst, in denen man bei Live-Musik den Abend ausklingen lassen kann.

New South Wales, Victoria und Tasmanien

Einer der vielen klassischen Routen ist die Great Ocean Road mit den zwölf Aposteln, die ein Teilstück der Strecke von Sydney nach Melbourne, oder weiter bis Adelaide, ist. Die Känguru-Insel ist immer noch ein Highlight in Adelaide, auch wenn sie unter den Bränden stark gelitten hat.

Eine ganz andere Welt scheint einem auf Tasmanien zu begegnen. Nicht nur wegen des gleichnamigen Beutelteufels, sondern auch die Bergwelt ist einzigartig. Rauschende Wasserfälle, stille Wälder und glasklare Bergseen bestimmen das Landschaftsidyll der Insel.

Flinders Range

Flinders Range, oder auch die Flinderskette, ist ein Gebirgszug im Süden Australiens. Neben zahlreichen Wanderwegen, auf denen man eine artenreiche Tiervielfalt entdecken kann, befinden sich in der Umgebung insgesamt drei Nationalparks: Flinders Range National Park, der Mount Remarkable-Nationalpark und der Vulkathunha-Gammon-Ranges-Nationalpark im Norden. Besonders beliebt und beeindruckend ist Wilpena Pound, ein natürliches Amphitheater im Süden. Schön ist es hier vor allem im Frühjahr, wenn die Wildblumen zu blühen beginnen.

Grampians Nationalpark

Der Grampians Nationalpark bietet besonders im Frühling, wenn sich die Landschaft in ein Blütenmeer verwandelt, einen atemberaubenden Anblick. Besonders gut lässt sich das Gebiet mit den Wanderstiefeln erobern, sodass man die Tierwelt – u.a. Emus, Koalas und auch Kängurus, und wenn man Glück hat, entdeckt man auch ein Schnabeltier – in seiner natürlichen Umgebung bestaunen kann.

Great Ocean Road

Die 243 km lange Straße Great Ocean Road, entlang der australischen Südküste, lässt sich besonders gut mit dem Wohnmobil erkunden. Sie ist damit eine der bekanntesten Scenic Routes Australiens. Sie führt ebenso an malerischen Küstenorten entlang, wie durch dichten Regenwald, während sich geheimnis­volle Grotten mit einsamen Sandstränden abwechseln. In der Nähe der Stadt Lorne kann man ausgezeichnet surfen, während die Felsformationen bei Port Campbell jeden Fotografen glücklich machen. Zwischen Warrnambool und Port Fairy kann man Wale sehen, die zwischen Mai und September ihre Jungen zur Welt bringen.

Tasmanien – des Teufels Paradies

Südlich des australischen Festlandes befindet sich die Insel Tasmanien, deren Hauptstadt Hobart ist. Sie liegt an der Mündung des Derwent Rivers und am Fuß des Mount Wellington. Die Sydney-Hobart-Regatta ist weltweit bekannt, und der Wochenmarkt des Salamanca Place ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Die schöne Altstadt und der Naturhafen sorgen für ein charmantes Flair.

Die Insel Bruny Island liegt südlich von Hobart und kann nur mit der Autofähre erreicht werden. Sie besteht aus einer Nord- und einer Südinsel, die nur durch einen Tombolo, einen Dünenstreifen, miteinander verbunden sind. Berühmt ist dieser beliebte Ausflugsort aufgrund seiner Albino-Wallabys, die man vor allem im South-Bruny-Nationalpark entdecken kann. Im The Neck Game Reserve sind hingegen eher Zwergpinguine anzutreffen. Die Flora besteht hauptsächlich aus Eukalyptuswäldern und Weiden. Nicht nur Angler und Segler verbringen hier gerne ihre Zeit, auch Wanderer kommen aufgrund spektakulärer Wanderwege durch die zauberhafte und abwechslungsreiche Natur auf ihre Kosten. Eine spannende Vergangenheit mit Walfängern und Robbenjägern kann die Insel auch vorweisen.

Der Cradle Mountain – Lake St. Clair Nationalpark existiert bereits seit 1922 und liegt im nordwest­lichen Zentrum Tasmaniens. Er ist Teil des UNESCO-Welterbes Tasmanische Wildnis. Neben dichten Wäldern, Mooren und klaren Seen finden sich hier zahlreiche Wasserfälle, Schluchten und der höchste Berg Tasmaniens, der Mount Ossa. Auch der nur geringfügig kleinere Berg Artillery Knob ist bei Wanderern und Bergsteigern sehr beliebt. Die Vegetation reicht aufgrund der Vielseitigkeit der Landschaft von Moorgebieten bis hin zu Regenwäldern. Der von Krankheit gefährdete Beutelteufel, auch Tasmanischer Teufel genannt, kann hier ebenso häufig vom aufmerksamen Betrachter entdeckt werden wie das Schnabeltier oder der Nacktnasenwombat.

An der Ostküste Tasmaniens liegt der Freycinet Nationalpark, dessen schroffe Granitformationen, weiße Strände und angenehm duftende Eukalyptuswälder ebenso berühmt sind wie der Blick auf Wineglass Bay oder die rosafarbenen Berge. Nach der Erkundung des historischen Leuchtturms kann man neben Delfinen Kajak fahren oder aber die begehrten und köstlichen Austern essen. Auch Wale sind zwischen Juni und September zu beobachten.

Wer es lieber historisch mag, sollte einen Ausflug zu dem ehemaligen Gefängnis Port Arthur machen. Die erste konfessionsübergreifende Kirche Australiens wurde hier von den Gefangenen aufgebaut – sie brannte Ende des 19. Jh. bei Buschfeuern ab. Ebenso wie der Rest des Gefängnisses wird sie heute liebevoll restauriert und rekonstruiert. Im Museum kann man Erinnerungsstücke besichtigen und in die Geschichte eintauchen. 

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