Welche Wohnmobil-Typen gibt es eigentlich?
Wer zum ersten Mal einen Camper mieten oder kaufen möchte, merkt schnell, dass es viele unterschiedliche Wohnmobil Typen gibt. Vom kompakten Campervan über teilintegrierte Modelle bis hin zum großen Alkoven-Wohnmobil – jede Bauart hat ihre eigenen Vorteile.
Welcher Wohnmobiltyp der richtige ist, hängt vor allem vom Reiseziel, der Anzahl der Personen und dem gewünschten Komfort ab. Auf breiten Straßen in Skandinavien oder Nordamerika sind große Wohnmobile oft problemlos zu fahren. In Ländern mit engen Straßen oder schwierigen Pisten, etwa in Island oder Namibia, sind dagegen kompakte Camper oder Vans deutlich praktischer.
Bevor du dich für ein Fahrzeug entscheidest, lohnt es sich daher, die verschiedenen Wohnmobil Typen zu vergleichen. Auch das Alter des Campers spielt eine Rolle: Moderne Fahrzeuge bieten meist mehr Komfort und Sicherheit, während ältere Modelle oft günstiger zu mieten sind.
Im folgenden Überblick zeigen wir dir, welche Wohnmobil Typen es gibt und für welche Reisearten sie sich besonders gut eignen.
Alkoven-Wohnmobil – bekanntester Wohnmobil-Typ

Das Alkoven-Wohnmobil gehört zu den bekanntesten Wohnmobil Typen und ist besonders bei Familien beliebt. Charakteristisch ist das große Bett über dem Fahrerhaus – der sogenannte Alkoven. Dadurch entstehen zusätzliche Schlafplätze, ohne dass im Wohnbereich viel Platz verloren geht.
Viele Alkoven-Modelle bieten Schlafmöglichkeiten für bis zu sechs Personen. Bei größeren Familien sollte man jedoch genau auf die Sitzplätze achten: Auch wenn genügend Betten vorhanden sind, gibt es nicht immer für alle Reisenden ausreichend Plätze am Tisch.
Je nach Region unterscheiden sich Alkoven-Wohnmobile außerdem deutlich in ihren Maßen. In Europa sind die Fahrzeuge meist maximal etwa 2,30 Meter breit. In den USA dagegen können Wohnmobile oft über 2,50 Meter breit und insgesamt deutlich länger sein. Auch bei der Entsorgung gibt es Unterschiede: Während amerikanische Modelle meist über einen festen Schwarzwassertank verfügen, erfolgt die Entsorgung bei europäischen Fahrzeugen in der Regel über eine herausnehmbare Toilettenkassette.
Vermieter mit Alkoven-Wohnmobilen (Auszug)
Teilintegriertes Wohnmobil

Das teilintegrierte Wohnmobil gehört zu den beliebtesten und meistgebuchten Wohnmobil Typen in Europa. Es ist meist etwas kompakter als ein Alkoven-Wohnmobil und daher besonders bei Paaren oder Familien mit kleinen Kindern gefragt. Im Gegensatz zum Alkoven fehlt das feste Bett über dem Fahrerhaus, wodurch das Fahrzeug aerodynamischer ist und sich oft ruhiger sowie sparsamer fahren lässt.
Viele Modelle bieten stattdessen ein Hubbett über der Sitzgruppe, sodass trotzdem mehrere Schlafplätze möglich sind. Ein Vorteil dieses Wohnmobiltyps ist die geringere Höhe und das angenehmere Fahrgefühl. Der Nachteil: Ohne Alkoven gibt es meist etwas weniger feste Schlafplätze und Stauraum als bei größeren Familienwohnmobilen.
Außerhalb Europas ist dieser Wohnmobiltyp eher selten, da in vielen Ländern größere oder anders konstruierte Camper verbreitet sind.
Vermieter mit teilintegrierten Wohnmobilen (Auszug)
Vollintegriertes Wohnmobil – die Luxusklasse unter den Wohnmobilen

Das vollintegrierte Wohnmobil zählt zu den komfortabelsten Wohnmobil Typen. Fahrerhaus und Wohnbereich sind komplett miteinander verbunden, wodurch auf gleicher Fahrzeuglänge mehr Wohnraum entsteht. Besonders im Stand bieten diese Modelle viel Bewegungsfreiheit und ein großzügiges Raumgefühl.
Ein großer Vorteil ist der hohe Komfort: Häufig gibt es ein Hubbett in der Fahrerkabine und eine große Sitzgruppe.
Allerdings sind vollintegrierte Wohnmobile meist teurer in der Miete und durch ihre Bauweise auf Autobahnen bei höheren Geschwindigkeiten manchmal etwas windanfälliger. Große amerikanische Motorhomes sind davon jedoch weniger betroffen, da sie oft breiter und schwerer gebaut sind.
Vermieter mit vollintegrierten Wohnmobilen (Auszug)
Kastenwagen

Der Kastenwagen ist einer der kompaktesten Wohnmobil Typen und basiert meist auf einem ausgebauten Transporter. Trotz der geringen Größe bieten viele Modelle bereits eine kleine Küche, Schlafplätze und oft sogar eine Toilette auf kleinem Raum.
Ein großer Vorteil ist die hohe Wendigkeit: Kastenwagen lassen sich leicht fahren, passen besser durch enge Straßen und sind auch für Städtetrips gut geeignet.
Gleichzeitig ist der Wohnraum begrenzter als bei größeren Wohnmobiltypen, wodurch Stauraum und Komfort etwas eingeschränkt sein können. Bei vielen Vermietern gibt es aber inzwischen auch Varianten mit Pop-Up Dach oder Dachzelt, wodurch zusätzliche Schlafplätze entstehen.
Vermieter mit Kastenwagen (Auszug)






Campervans

Der Campervan gehört zu den kleinsten und flexibelsten Wohnmobil Typen. Häufig handelt es sich um umgebaute Vans oder Minibusse, die am besten für 2 Personen, oder 2 Personen und zwei kleinere Kinder ausgelegt sind.
Sie bieten meist eine einfache Schlafmöglichkeit und etwas Stauraum, sind dafür aber deutlich kompakter als klassische Wohnmobile.
Ein großer Vorteil von Campervans ist ihre Alltagstauglichkeit und Wendigkeit. Sie lassen sich fast wie ein normaler Pkw fahren, passen gut in Städte und sind ideal für spontane Roadtrips. Der Nachteil ist der begrenzte Komfort: Küche, Toilette oder Dusche sind oft gar nicht oder nur sehr einfach vorhanden. Dadurch eignen sich Campervans vor allem für Reisende, die viel unterwegs sind und weniger Zeit im Fahrzeug verbringen.
Vermieter mit Campervans (Auszug)






Mietwagen mit Dachzelt

Ein Mietwagen mit Dachzelt ist eine besonders flexible Alternative zu klassischen Wohnmobil Typen. Das Zelt wird auf dem Autodach montiert und bietet einen erhöhten Schlafplatz für meist zwei Personen. Dadurch bleibt das Fahrzeug kompakt und eignet sich gut für Reisen auf schmalen Straßen oder abgelegenen Routen.
Der große Vorteil liegt in der Flexibilität und Geländetauglichkeit: Mit einem normalen Mietwagen kommt man oft weiter als mit großen Wohnmobilen und kann einfacher parken oder Städte besuchen. Der Nachteil ist der geringere Komfort: Küche, Toilette oder Wohnraum sind meist nicht vorhanden, sodass man stärker auf Campingausrüstung und Infrastruktur angewiesen ist.
Vermieter mit Mietwagen mit Dachzelt (Auszug)






Allradcamper (4×4)

Allradcamper (4×4) gehören zu den spezialisierten Wohnmobil Typen für Reisen abseits befestigter Straßen. Dank Allradantrieb sind sie besonders für Regionen mit schwierigen Pisten geeignet, etwa in Island, Afrika oder Australien. Es gibt zwei gängige Varianten: Geländewagen oder Pick-ups mit Dachzelt sowie Allradfahrzeuge mit fester Wohnkabine.
Der Vorteil dieser Camper liegt klar in der Geländetauglichkeit und Robustheit. Sie ermöglichen Reisen in abgelegene Gebiete, die mit normalen Wohnmobilen kaum erreichbar sind. Bei manchen Regionen ist ein Allrad sogar Pflicht, wie beispielsweise auf den sog. F-Straßen in Island, die ins abgelegene Hochland führen. Fahrzeuge mit Dachzelt bleiben dabei relativ kompakt, während Modelle mit fester Kabine mehr Komfort und Ausstattung bieten.
Der Nachteil ist meist der höhere Mietpreis und der geringere Wohnraum im Vergleich zu klassischen Wohnmobilen.
Vermieter mit 4×4-Campern (Auszug)






Unsere Erfahrung

Natalie Bremke war selbst bereits mit dem Camper unterwegs und kann mit Fug und Recht behaupten, dass dieser Trip einer der spannendsten Urlaube ihres Lebens war. Bei Fragen rund um die Camper kann sie in jedem Fall weiterhelfen.
Habt ihr Fragen?
Für Sie erreichbar unter: +49 2233 / 92 81 581
















